20071030

Noch mehr heisse Linien ...

20071029, on the ground

Demnächst stellt sich wieder eine bei mir alltägliche kleine Herausforderung: Zürich - Paris - München - Zürich. Ein klassischer Dreiecksflug, für Geld nicht unter CHF 1500 zu bekommen. Hier lohnt sich ein Einsatz des Spielgeldes (lies Meilen). Aber auch nur, wenn die Dame bei der Hotline das auch im Griff hat. Hier gings erst im 3. Anlauf: 1. Webseite: Failure. 2. Erster Anruf - und Kapitulation nach 10 Minuten. 2. Anruf - und nach 7 Minuten siehts alles perfekt aus, auch das Pricing ist im Rahmen (also nicht 3 Einfachstrecken zu 22k Meilen, verschiebbare letzte Etappe).
Auch hier ist es offenbar Glücksache, an wen man kommt. Die Chancen stehen gut 50 - 50.

Fliegen mit Vico Torriani

20071029, LX86, Zürich - Montreal

Vico Torriani lebt - jedenfalls auf den ersten Blick. Wer mit ihm (in mittleren Jahren) fliegen möchte, sollte sich an MC Hr. G. halten, der zwar jetzt keine Gesangprobe abgegeben hatte, aber auf diesem Flug in der Business für einen tadellosen Service und hervorragend eingestelltes Personal gesorgt hatte.

Menuhinweis: Das Perlhuhn war etwas zu trocken.

P.S. Etwas verwirrlich war der Bodendienst in Montreal. An der Türe stand niemand, dafür lief am Belt ein Gentleman hin und her - und brachte mich dann rasch durch die Security für den Anschlussflug.

20071026

Vorsicht, Falle

20071026, on the ground

Swiss hat jetzt, wie LH und einige andere, einen eigenen Travelshop auf der Webseite aufgeschaltet. Ich habe nur schnell die Gepäck-Angebote gecheckt: Alles C-Ware, Finger weg, das Zeugs ist, mit Ausnahme von Rimowa-Produkten, alles crap, der nicht repariert werden kann, weil es keine Services gibt. Gänzlich unvorteilhaft sind auch die Preise: Für 180000 Meilen gibts fast 2 Business-Freiflüge in die USA - oder einen Rolli für 1200 CHF. Umgekehrt: Gibts für 1200 CHF 2 Business-Tickets in die USA, oder 1 First-Ticket? Nein, natürlicht nicht, deshalb rate ich von solchen Sachen ab.
Wenn Meilen los müssen, empfehle ich die caritativen Sachen, welche via LH unterstützt werden können. Da hat man wenigstens den Eindruck, etwas vernünftiges zu unterstützen - und nicht abgezockt zu werden.

P.S. Beim Gepäck emfehlen wir weiterhin Luggage Works, Link steht rechts. Hier in meinem Hotel (Hilton/Athen) steigen zahlreiche US-Crews ab, praktisch alle Piloten haben diese Sachen - und nicht Tumi, Samsonite oder das Swiss-Geraffel.

Voll - aber voll super

20071025, LX 1842, Zürich - Athen

Maschine (A321) ist voll, bumsvoll. 170 Sitze Eco, 168 gebucht. Als ich reinkomme, siehts schon so aus wie auf dem Zwischendeck einer Galeere. Die FA, die gleich bei meinem Platz steht, fängt mich schwuppdiwupps ab und setzt mich 1 Reihe weiter nache vorne. Es ist die entscheidende: von hinter dem Vorhang zu vor dem Vorhang. Dank MC Hr. V, mit dem ich schon unterwegs war und mit dem ich jederzeit wieder los sausen würde.
Essen: Ad hoc-Updgrader gehen hin und wieder leer aus. Hier hatte ich am Schluss 3 Menus zur Auswahl. Hinzu kam noch perfekter Service dank FA Frau G.
So gabs statt Galeere Kreuzfahrt, Sonnendeck.

20071025

Jetzt übertrumpfen sie sich selbst


20071025 OS 565 VIE-ZRH

Vor kurzem haben wir hier berichtet, dass Austrian bzw Tyrolean einen super Inflight Service bieten. In der Eco gibt es Do&Co Food mit Lachs und Apfelstrudel (als Alternative zum ewig gleich pappigen Sandwich bei Swiss), Flaschenwein (anstatt Kopfschmerzen Fusel) und sonstige Getränke im Überfluss (anstatt "zwei sind genug"). Zudem war die Crew super freundlich. Und scheinbar liest die Airline den swisstraveller.blogspot.com blog denn es gibt jetzt kein Milchpulver mehr (wie beim letzten Bericht noch bemängelt) zum Kaffee sondern richtigen Kaffeerahm.

Hier funkt es gratis


Super Service in der Star Alliance Lounge in Wien. WLAN gratis, zumindest in jener (sehr kleinen) Lounge im Sektor nach der Zollkontrolle. Da vergisst man gleich die 90 Minuten Verspätung.

Wo ist die Armlehne?


20071025, LX 1575, Wien - Zürich

Irgend etwas stimmt hier nicht mit der Armlehne.

20071023

Alles Käse

20071023, LX 327, London Heathrow - Zürich, 18:35, Airbus A321

Jetzt wird man als normaler Passagier nicht mal mehr gefragt, was man will, sondern das Personal streckt einem einfach ein Fleischkäsesandwich, eine Serviette und ein Schöggeli hin.

Wenn man nicht auf der Kartonschachtel, aus der das Ganze stammt, lesen würde "16 Laugensandwiches Fleischkäse, 4 Laugensandwiches Frischkäse";, käme man nicht mal auf die Idee, dass man auch nach etwas Schmackhafterem verlangen könnte. Und nach einigem Zögern auch bekommt (in meinem Vielfliegerprofil stünde übrigens sowieso "Vegetarian"). Dass es bei LX im Gegensatz zu LH keinen Tomatensaft mehrgibt, ist übrigens grad nochmals ein Ärgernis.

Nett abgesehen davon auch, dass das Bodenpersonal mir und drei Mitreisenden erzählt hat, es habe keine Fensterplätze mehr, und wenn dann boarding completed ist, hats plötzlich noch mindestens 8 Plätze am Fenster frei.

20071022

Umbuchen? Vergessen Sie´s ...

20071019 LH 4225, Paris - Frankfurt

Wenn der Miles-and-More-Computer 3 Wochen vor einem Flug nur eine Umwegstrecke angibt, dann muss man gelegentlich Umwege fliegen (und braucht etwa so viel Zeit wie für den TGV). Item: Bisher wars möglich, 2 Strecken zu einer zusammenzulegen, ohne Aufpreis (die Treibstoffzuschläge usw. gehen eh flöten). Hier gings auf alle Fälle nicht - Begründung: Keine Sitze frei. Der Blick in den Compi dagegen zeigte: Sehr wohl viele Eco-Sitze frei, auch auf der Anschlussstrecke ... M&M-Kunden wird relativ viel versproche, ohne es zu halten (in diesem Fall hier: höchste Platzverfügbarkeit).
Ziemlich unnett war übrigens die Dame am Fon. Erst in letzter Sekunde switcht sie um: "Huch, Sie sind ja ..... Rufen Sie daundda an, dann haben Sie einen besseren Service ...". Wenn sie wüsste ...

Gangsitz? Geht nicht ...

20071019, AF 1739, Wien - Paris

Ueber das Dreiklassenkonzept wurde hier schon berichtet. Wenn es in der notorisch engen teuren Eco (hier: 3 Reihen) eng wird - und viele Paxen quetschen sich lieber hier rein, als weiter hinten auch den Champagner zu verzichten, dafür einen Gang-Platz zu haben - bleibt nur das Ausweichmanöver auf die Plätze ganz hinten. Service usw. kann man dafür vergessen - mit einer Ausnahme: Die heisse Schokolade.

20071017

... und ging heiter weiter ....

Gleiches Datum, gleicher Flug

Die 737 wurde im Auftrag von OS (und Codeshare mit LX) von Lauda geflogen. Jaja, der Lauda. Hier die Fakten und nichts als die Fakten: FA mit Explosionsföhnhaarfriese schliesst overheads mit lautem Geknalle, Getränkeauswahl ist wieder mega bescheiden, Aussenposition in Wien ohne Limo (die waren bereits weg, als ich kam). Kurzum: Ein weiterer Schleier-der-Barmherzigkeit-Flug.

Das fängt ja heiter an

20071017, vor Abflug OS566 ZRH - VIE

Terminal (der einzige) in der First Lounge ist besetzt. Ich weiche aus zum allg. Compi-Desk. Nach 2 Minuten schnappt die Dame mein Champagner-Glas. Hier ist trinken nicht erlaubt ....

Schleier der Barmherzigkeit

20071016, LX 1077, FRA - ZRH

Lasst uns den Schleier der Barmherzigkeit über diesen Flug legen .... keine Lounge, keinen MC, keine Zeitung, kein gar nichts .... Der neue untere Benchmark.

20071015

Jetzt wissen wirs ....

20071015, LH 4231, CDG - FRA

In letzter Minute dank eines kundigen Boden-Manns vom Ticketing den früheren Flug erwischt (ich hatte auch schon Flüge wegen denen verpasst, von meinen Gepäck-Abenteuern ex CDG auf LH ganz zu schweigen), flugs los und da stand die Dame schon mit dem Wägeli und dem Kopfweinangebot. Bier ist ein unzweckmässiger Ersatz. Abhilfe bringt erst der nette Kollege von 2r, der praktisch gleichzeitig mit dem Anschnallzeichen-Ping einen Becher guten spanischen Rotwein bringt. "Hätten Sie doch die ...-karte gezeigt" sagte er, ich musste ihm aber erklären, dass das meinem bescheidenen, ja, ich zögere nicht zu sagen, ausgesprochen zurückhaltenden Naturell völlig widersprechen würde. Ich frage nur einmal - und danach landet die Geschichte entweder hier, oder falls sie völlig haarsträubend ist, auf einem Beschwerdeformular (bevors dann vom MC/Purser unterschlagen und im Müll entsorgt wird, aber das ist eine andere Story).
Gabs hier übrigens überhaupt einen Purser an Bord? Ich glaube nicht ....