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20090706

Checkin-System down

20090701, LX 147, Delhi - Zürich

Beim Checkin standen die Leute Schlange - das System lief nicht (mehr). Von Hand wurden Sitze verteilt, das Gepäck gelabelt ... wer das von früher her kennt, murmelt nur: Gepäck ahoi!
Es kam dennoch an. Flug war zudem relativ pünktlich, Kabine (C) halbleer, und von der MC gabs den folgenden Witz: Fragt der Paxe: Wie kann ich meine Sitzlehne noch weiter runter stellen? So horizontal, wie bei den anderen? Ihre Antwort: Sie haben den schon maximal nach hinten gestellt ... nein, noch weiter, der ist jetzt vermurkst und im Eimer ...
Auch die Kabinenbesatzung freut sich auf die neuen C-Sitze.

20090629

Swissport und Seating

20090624, LX 146, Zürich - Delhi

Um hier halbwegs ruhig arbeiten zu können, hatte ich mich 3 Tage zuvor über die Buchungslage erkundigt. Dame an der Hotline sagte, nur noch 2 Sitze in der Business frei, aber sie könne mir einen Bulkhead-Sitz (hinter der Wand) geben. Die Webseite sagte gleichzeitig noch, über 9 Sitze frei, aber das nur nebenbei.
Beim Einchecken war der Nebensitz bereits belegt (immernoch mehr als 9 Sitze frei). Ich fragte dann am Gate nach einer Alternative. Reihe 14 gienge, da wäre noch niemand neben mir. Ich liess mich umsetzen und installierte mich.
Kaum getan, kam eine Dame, die den bei weitem nicht letzten Platz erwischt hat. Liess ihre Sachen dort und verschwand ins Cockpit.
Ich sagte dann der (netten) MC, was ich vom Seating-Procedere von Swissport halte. Sie organisierte dann für die Cockpit-Dame einen brauchbaren Ersatz weit vorne. Ich glaube aber nicht, dass der Platz später noch benötigt wurde.
Ach ja, die Weine wurden unterwegs arg knapp (Halt! Nicht wegen mir!). Es wird weniger geladen, um Gewicht zu sparen. Auf den 2-Klassen-A330ern gibts auch keine Ausweichmöglichkeiten von ganz vorne.

20090623

Enge Sache

20090622, LH 3004, Frankfurt - Stockholm

Der einzige gangplatz mit freiem Mittelsitz befand sich hier in Reihe 33, also ganz weit hinten. Vor mir eine junge Dame mit 2 Kids, da wurde es rasch sehr eng für die Arbeit mit dem Nokebook, zumal gleich nach dem Start alle Sitze nach hinten schwappten. Etwa so wie eine Ola-Welle.
Hier konnte ich für einmal in die Galley auf den Jump-Sitz ausweichen. Aufs Essen habe ich ex FRA wie immer getrost verzichten können - in der Lounge wird exzellent gekocht.

20090609

Im Sandwich

20090529, LX 1111, München - Zürich

Ein E-Sitz ist immer ein Mittelsitz, auch wenn er durch 1 Upgrade zustande gekommen ist. Item: Ein E-Sitz kann ganz angenehm sein, wenn sich die Nachbarn an die Flug-Knigge-Regel Nr. 14 für Mittelsitzpaxen halten: Die Mittellehnen gehören dem armen Kerl in der Mitte.
Hier hatten beide diese Lektion geschwänzt gehabt. Ich hatte beide Ellbögen etwa auf Rippenhöhe. Nur Magazine konnte ich so lesen. Im Flug flüchtete ich dann nach vorne in die Galley und tratschte mit der MC etwas rum, um uns die Zeit zu vertreiben (essen mochte ich eh nicht, weil sich die Küche in der Lounge in München wieder mal extra viel Mühe gegeben hatte).
Meine Nachbarn hatten so mehr Zeit, um mit ihren Messern und Gabeln zu hantieren. Besonders der linke machte das wohl erst zum dritten Mal in seinem Leben, wie ich nachher meiner Sitzfläche entnehmen konnte.
Der Rest war 1 Kinderspiel auf dem Sandwich-Flug in die Ferien.

20090526

Die Sensation: Neues System bei Swiss: Mix-Klasse!

20090525, LX 645, Paris - Zürich

Die Sache kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor: Gleich beim Check-in gabs 1 Upgrade. Das gibts auf Europastrecken so gut wie nie, weil sich ja einfach der Vorhang bei Bedarf verschieben lässt. Ich war wohl so verdutzt, dass die Swissport-Supervisorin gleich auf französisch radebrechte: "c´est un ... un .. öppgräde ..." (nur wenn Sie das Wort "surclassé" hören, können Sie sich wirklich freuen, doch lesen Sie weiter).
Am Gate das übliche Puff im Satelliten 7, wo LX neuerdings andockt. Lounge: man kann nicht zur LH in Satellit 6, sondern allenfalls durch 2 Passkontrollen zur Star-Alliance-Lounge, wo auch für Hons nur die Business-Sektion zugänglich ist. Die teilt man sich mit 50 Leuten aus Japan, die immer alles gleichzeitig machen möchten.
Egal: Am Gate gabs ein kleines Puff, dann ein langes, langes Boarding mit viel Getuschel vorne in der Galley. Dann gings los, mit knapp 30 Min. Verspätung.
Unterwegs gabs dann ein neues System: Mix-Klasse! Die Paxen links und rechts bekamen Sandwiches und Säfte in Plastikbechern, ich 1 Business-Plateau plus Champagner im Glas.
Die überaus nette MC klärte mich dann auf: In Paris wurde einfach ein Dutzend Paxen upgeraded, dabei gabs nur für 12 C-Paxen was zu essen. Man habe das dann auch den upgrade-Paxen gesagt, dass sie de facto wie in der Eco reisen. Aber unterwegs gabs dann ein Durcheinander und so bekamen nur die Original-Business-Paxen plus meine Wenigkeit was aus der Business zu essen und zu trinken. Alle anderen in der Business konnten sich über etwas mehr Ellbogenfreiheit freuen.
Laut der MC machen die das öfters so in Paris. Sie wollte noch eine Notiz dazu verfassen. Ich finde das Mix-System auch etwas unübersichtlich ...

20090507

So fliegt es sich in der Krise

20090506, LX 52, Zürich - Boston

So fliegt es sich in der Krise: A340, in der Business jeder vierte Sitz belegt, in der Eco haben etliche Paxen, die es sich auf den 4er-Zwischenreihen eingerichtet haben, bequemer als in der Business (ergo: ganz horizontales Bett). So leer wars zuletzt in den A330ern, mit denen nach Newark geflogen wurde.
Immerhin wurde das Weinangebot nicht gänzlich zusammen gestrichen. Für mich und meinen unbekannten Sitznachbar gabs 1 exzellenten argentinischen aus der First. Die MC bat uns nur, dass wir uns mit der einen Flasche begnügen. Das taten wir (bevor ich beispielsweise vor der Landung auf 1 anderes bekömmliches perlendes Getränk umschwenkte).
Das Essen in der Business ist auf diesem Flug übrigens das reduzierte, viel zu früh (Abflug 17.55, Tableau ist um 18.30 da) servierte kleine Tableau. Wer die Mittagsabflüge Richtung USA kennt, verhungert hier (oder geht wie ich, vorher kurz in die Lounge).
In Boston ist man übrigens innert 15 Minuten nach der Landung im Taxi, wenn man einigermassen rasch geht.

20090504

Puff am Gate

20080428, LH 24, Frankfurt - Hamburg

Nach seliger, ahnungsloser Völlerei in der gleich nebenan gelegenen netten A-Lounge (und nach einer grossen Kontrolle an der unsäglich unfreundlichen Frankfurter Security) begab ich mir hier exakt ontime zum Gate. Beim elektronischen Durchgang piepste es laut: Mein Ticket war ungültig, annuliert worden.
Die Damen entfalteten einige Hektik, weil offenbar das Flugzeug gewechselt werden musste und etliche Paxen neue Sitze bekamen. Nach einigen Minuten hatte ich dann auch meinen neuen Sitz in der Mitte der Eco, immerhin Gangplatz.
Nach 7 Minuten und einige Zeitungsabschnitte weiter kam die Purserin, sagte, es hatte vor dem Einsteigen einige Probleme gegeben, sie würde mir gerne ein Upgrade spendieren.
Das kam wie gerufen, zumal im Flugzeug in meiner Nähe einige Leute waren, denen ich den Gebrauch eines sehr guten, zuverlässigen Deos nur empfehlen kann. Weiter vorne war die Luft buchstäblich rein. Das Essen selber liess ich stehen, ich war in der Lounge schon ausreichend verwöhnt worden.

20090410

Free seating

20090409, LX 1072, Zürich - Frankfurt

Schönstes Frühlingswetter, klare Sicht - aber dennoch kanns zu grössere Verspätungen kommen. Hier war der ursprünglich vorgesehene Jumbolino kaputt und wir bekamen einen A320er. Der fliegt sich angenehmer, zumal nur so 60 Paxen nach Frankfurt wollten (ca. 8 C, Rest Y). Und weil das Flugeug fast doppelt so gross ist wie der Jumbolino, gabs mehr Platz für die Paxen. Und Free Seating in der Eco.
Indisponiert war dadurch allerdings die Crew und auch die Bodenprozesse in Frankfurt waren solala. So wartete ein Gentleman mit 1 Limo, aber nicht auf mich (Harzenmoser), sondern einen Hr. Hose oder so.
Item - er nahm mich mit (der Herr Hose tauchte nicht auf). So konnte ich nach bescheidenem Flug und 45 Min. Verspätung den Rückstand aufs Tagesprogramm in Frankfurt etwas reduzieren.

20090326

Letzte Reihe

20090325, LX 1193, Nürnberg - Zürich

Was im Konfirmantenunterricht ganz praktisch ist, ist es im Flugzeug nur sehr bedingt: Der Sitzplatz in der hintersten Reihe. Dies war aber auch die einzige, bei der die Nebensitze frei blieben. Und so konnte ich mein übliches Gepäck unter diese Sitze stellen, denn die Fächer obendran waren längst voll, als ich reinkam.
Es folgten dann allerdings noch einige weitere Paxen mit riesengrossen Gepäckstücken, die nicht mal ich beim Check-in hätte durchgehen lassen. Vor allem 2 Leute aus dem Nahen Osten fielen deswegen durch ein orientalisches Palaver auf.
Item: Unterwegs gabs das Uebliche, versüsst noch durch ein paar kleine Sachen, welche mir die nette Dame aus der Lounge mit gegeben hatte. In der ersten Reihe hätte ichs nicht besser haben können, zumal mich in ZH die First Lounge zu einem Abend-Drink erwartete, weil da jemand seinen Abschied feierte. Aber das wäre einen anderen Eintrag wert.

20090224

"Ich glaube nicht, dass Sie was bekommen ..."

20090223l LX 560, Zürich - Nizza

Diese nur leicht variierte Frage gegenüber einem anderen, 3 Tage länger zurück liegenden Flug bringt die geneigten LeserInnen gleich auf die richtige Spur: Das übliche Lied. Auch diesmal hatten die am Boden einen guten Job gemacht (ich konnte preseaten), aber in der Luft gabs auf die Frage nach einem leicht vergorenen Getränk nur die obenstehende Antwort.
Erst der MC brachte dann einige Minuten vor der Landung ein kleines Fläschli. Er hatte mich auf einem anderen Gangsitz einige Reihen weiter hinten vermutet (so war ich offenbar auf der Passagierliste, obwohl ich am Gate 1 neuen Sitz bekommen hatte). Nach der glücklich überlebten Landung fragte ich mich nur: Wenn was schief gegangen wäre - wie hätte die Person ausgesehen, die auf meinem Sitz gefunden und ... reden wir gleich vom Ernstfall ... mit meinem Namen unter meinem Grabstein beerdigt worden wäre? Sowas wäre vielleicht für Herrn Madoff eine nette Perspektive, ein neues Leben anzufangen ...

Aus dem Wochenende ...

20090222, AF 5109, Zürich - Paris

Wer leere Flugzeuge sehen will: Hier war einer. 30 Paxen in einem 100-Sitzer. Wenn Sie fit sind in Kombinatorik, können Sie berechnen, wie gross die Chance ist, dass bei diesem Verhältnis 3 Paxen nebeneinander sitzen müssen.
Das Ergebnis hat einen Namen: Ich war in einer solchen Reihe, aber nur etwa 12 Sekunden lang, dann konnte ich wechseln. Ich hatte das Checkin-Personal in Zürich noch gefragt, ob der Sitz frei bleiben würde, aber vielleicht ist da jemand besser in Wahrscheinlichkeitsaufgaben als wir alle?
Egal - wer auch nachts in Paris noch eine Flughafentour machen möchte, soll diesen Flug nehmen ... Von der Landung bis zum Terminal sinds immer 30 Minuten. Kein Wunder, leeren sich hier die Flugzeuge ...

20090211

Airlines unter Druck (1)

20090203, AF 1018, Paris - Frankfurt

Wir nummerieren diesen Eintrag gleich, weil es in diesem Jahr noch etliche Ueberraschungen geben wird - für die Paxen viel Platz an Bord (und evt. bessere Meilen-Upgrades), für die Airlines viel Einsparbedarf.
Dieser Flug hier beispielsweise war gespenstisch leer: Der Computer setzte mich in die 11. Reihe, aber die teure Eco, die von Reihe 4 bis 11 reichte, war leer. Wir waren 3 Paxen, dazu 2 in der Business und, naja, in der normalen Eco, da staute es sich schon etwas, aber viel weniger als auch schon. Zusammen keine 50 Paxen in einem 120-Sitzer.
Service war okay, Essen auch.

20090120

Vi ringraziamo per viaggiare con noi

20090116, LH 773, Ho Chi Minh City - Bangkok - Frankfurt

Neben mir auf dem besten Sitz der Eco, ganzu vorne, wo es viel Beinfreiheit gibt, sass ein kleiner, etwas korpulenter Italiener, der auf dem ganzen langen Nachtflug die Kravatte keinen Millimeter lockerte.
Dafür fing er gleich nach dem Start in HCMC an, mit der nur 1 m entfernt sitzenden Flight Attendant zu schäkern. Zuerst in gebrochenen Englisch (beide konntens nicht wirklich), dann merkte der Gentleman, dass die FA einige Worte italienisch konnte und dann legte er mit einer ganzen Salve von Komplimenten nach. Wie gut sie italienisch könne, wie schlecht die Schulen in Italien sind usw., und was für eine hübsche Frau sie sei. Die Spanten spannten sich.
Sie gackste herum, sie wolle ... ähem .... werden. Ich war grad mit meinem Gepäck in ihrer Nähe beschäftigt und zischte ihr zu "sagen Sie capo di cabina oder commissario di cabina ...". Der Gentleman verstand sie und auch mich. Dann kam die Zwischenlandung in BKK, eine neue Crew und eine etwas kühle Dame - der Gentleman zog es dann vor, sich an meine Schultern zu kuscheln. Nur gelegentliche kleine Ellenbogenhiebe meinerseits verschafften mir die Lufthoheit über meinem eigenen Sitz. Der arme Mann war übrigens für den Rest der Reise völlig stumm. "Vi ringraziamo per viaggiare con noi" (das Gegenstück zum "sänk juh for trawelling wis as" der Deutschen Bahn) konnte er deshalb nicht hören - auch nicht von seiner FA.
Die erste Crew sorgte übrigens für guten Wein. In BKK kam eine Dame und wir konnten rasch wieder mit dem Wägeli für die 85-plus-Reisenden quer durch den Terminal sausen und in der Lounge im Separé fein essen. Auch hier hat mich hoffentlich niemand erkannt.
Die zweite Crew war deutlich schwächer - Wein gabs gar nicht, und auch sonst vieles nicht, was die Reise normalerweise erleichtert. Dafür einen sehr gockeligen P2. "Sänk juh for trawelling wis as" kann ich da nur sagen.

20090112

In 35 Stunden um die halbe Welt

20090109 ff., LX 41, LH 3733, LH 772 Los Angeles - Zürich - Frankfurt -Bangkok - Ho Chi Minh City

Wenn Sie jetzt "oh nein, das ist doch nicht zu machen" sagen, kann ich nur entgegnen: Doch, es geht, wenn man vom ersten Flug absieht (ein abgesagter United-Airlines Flug in den USA, ich bekam den LAX-ZRH nur mit einem Oneway, den ich selber bei Southwest kaufen musste. Dieser Flug war übrigens super, aber das gibt noch einen separaten Eintrag).
Nachdem ich dem MC auf LX41 von dem UA-Flugproblem berichtet hatte, gabs ein kleines nettes Upgrade, inklusive 8h Tiefschlaf - so viel schaff ich am Boden nicht. In ZRH etwas langsame Immigration (ich musste länger als in den USA 3 Tage vorher warten), dann kurz in die First Lounge, duschen, dann weiter mit LH nach FRA. Ich sagte der Purserin, dass ich dort am Flughafen meine Partnerin für 2h sehe, sie packte dann all das ein, was man für ein nettes, superbes Terminalpicknick benötigt.
In FRA sauste ich dann in den First Terminal rüber, dort gabs dann ein Upgrade von einem bescheidenen Eco-Sitz in die Business. Und, die Ausnahme bei LH, eine sehr sehr nette und gute Crew, Purserin brachte alles, was ich so brauchte für unterwegs. Weitere 7h Schlaf getankt. In BKK wartete kleiner Golfwagen für den Transport in die Lounge. nein, wie peinlich, aber irgendwann mal ist es auch für mich das erste Mal, mit einem solchen Gefährt zu fahren. Hoffentlich erkennt mich niemand! dachte ich.
Und auch der kurze Weiterflug mit dem gleichen Flugzeug, aber anderer Crew war mit LH weit überdurchschnittlich. In SGN wartete wieder eine Dame, alles ging im hui.
Jetzt früchte ich mich nur vor dem Rückflug. Der kann nur schlechter werden.
P.S. Einen Wehmutstropfen gabs: Weder die Swiss- noch die LH-Circle-Hotlines machten bei den Problemen, die ich inzwischen fast vergessen habe, eine gute Figur: Seating klappte sehr sehr widersprüchlich bis gar nicht, und wenn UA einen Flug absagt, muss sich der Paxe selber helfen.

20090109

Neue Farben, altes Video

20090106, UA 110, Chicago - Las Vegas

United hatte eine Billig-Tochter für Flüge innerhalb der USA, die unglaublich schlecht ist: Schmuddelige Sitze, lausiger Service (wenn überhaupt), hin und wieder Absagen. Die Billig-Tochter TED wurde offiziell eingestellt, die Flugzeuge (A320er in Einheitsbestuhlung). Die Jets haben inzwischen zwar neue Farbe, aber das Sicherheits-Video ist noch das alte von Ted: quäckige Kleinmädchenstimmen erklären, wie der Gurt zu schliessen und zu öffnen ist uns einiges mehr.
Für Paxen aus Uebersee ist aber ein weiterer Umstand viel schlimmer: Sie bekommen nur Middle-Seats, weil wie hier in ZH beim Einchecken die Swiss keinen Zugang auf den UA-Computer hat.
Hier hats für einmal zu einem Gangplatz (1. Reihe) gereicht. Die Dame am Check-In in Zürich rief schnell die Kollegin bei UA an, die ihrerseits den Sitz änderte.
Vom Flug selber gibt es nichts zu berichten - ich und meine beiden Begleiter schliefen die 3h tief und fest durch. Aber ich denke, wir haben nichts verpasst.

20090107

Air France: Bei Schnee nicht empfehlenswert

20090106, AF 5100, Paris - Zürich

Fünf Zentimeter Neuschnee sind in Paris eine Seltenheit. Aber wenn das vorkommt, dient die dünne Schneedecke als Entschuldigung für alles: Extrem langsame Security im Terminal 2F, schleppende Abfertigung am Gate und Schneckenfahrt zum Flugzeug. Verspätung summierte sich auf 1h.
Nicht schlecht gestaunt hatte ich zudem beim Check-in an einem der Apparate: Auf dem ganzen Sitzplan war noch ein einziger, kleiner Mittelsitz frei geblieben. Als mich im Flug die FA bat, den Tisch für den Kaffee runter zu klappen, sagte ich ihr nur, es gehe nicht, es sei zu eng - und ich sei kein Känguruh. Im Bus sah bzw. hörte ich dann, warum das mit dem Mittelsitz so war: Eine Gruppe von Schweizern war am Abend vorher in Paris zu spät angekommen und umgebucht worden. Die fanden die Verspätungen alle sauglatt und betrachteten das als nettes Entertainment-Programm. Diesmal live.

20090105

Noch mehr Verspätung

20090104, LX 646, Zürich - Paris

Hier wäre eher der Paxe als die Maschine bald zu schwer geworden - mit jeder kleinen Verlängerung der Wartezeit gabs eine weitere Portion Marronimousse in der Lounge. Derweil erklärte am Nebentisch ein älterer Gentleman aus Deutschland seine beiden Neffen 3. Grades oder so (Alter um die 30, einer war arg erkältet) über die Geheimnisse des gepflegten Loungezugangs und -Aufenthaltes auf.
Mit Enteisung usw. ergab es eine Verspätung von fast 2h. In Paris konnte ich gerade noch den letzten Bus in die Stadt erwischen. Wenn ich ein Gepäckstück eingecheckt hätte - die Swissport-Dame am Gate verlangte das - hätte ich den Bus glatt verpasst. Das Flugzeug sei zu voll, sagte sie.
Allerdings galt das nur für meine Reihe. Auf der anderen Seite des Ganges sass eine Dame alleine. Der MC, es war der gleiche wie gestern, fragte dann den Middle-Seat-Paxen, ob er nicht bequemer am Fenster sitzen wollte - ein Angebot, das dieser gleich wahrnahm.

Zu schwer ...

20090103, LX 979, Berlin - Zürich

Nach Weihnachten sind nicht nur viele Menschen, sondern auch teilweise Flugzeuge zu schwer. Crew und Jumbolino hätten hier heute Abend in Stuttgart ein paar Paxen abholen sollen, wurden dann aber aus "operational"-Gründen nach Berlin geschickt. Und dann musste die Kabine so richtig gefüllt werden. Business gabs gar nicht, sondern nur ein prallvolles Flugzeug, bei dem der Sitz zwischen uns, der beim Check-In frei gehalten worden war, dann in letzter Sekunde mit einer Swiss-Angestellten belegt wurde. Kurz vor dem Start kam der MC und sagte, die Maschine sei zu schwer, es müssten noch einige Gepäckstücke ausgeladen werden.
Immerhin gabs unterwegs etwas Stärkung aus der Küche. Verspätung summierte sich auf 1h.

20081216

Wo bleiben die Passagiere?




20081216 LX 1574 ZRH-VIE
Unglaublich, so viel Platz hatte ich schon lange nicht mehr auf der Morgenmaschine nach Wien. Der Jet war zu etwa 1/3 ausgebucht, Business fast leer.

20081210

Weihnachtszeit bei LH

20081209, LH 983, München - Frankfurt

Auf dem Flug, der mit einem A300 geflogen wird, spuckt mir der Automat einen gangsitz in Reihe 28 aus. Das ist ziemlich in der Mitte und genau im Puff. In der Lounge kam das gewohnte Verwöhnprogramm, inklusive kleinem offiziellen Weihnachtsbhaltis für die, räusper, hüstel, netten Kunden (es reicht ganz offentlich nicht für alle).
Am Gate fragte ich dann nach einem Gangplatz etwas weiter vorne. Die Dame zeigte den Boarding Pass dem Flight Manager, der nichte kurz, und schwupps gabs einen Gangsitz weiter vorne. In der ersten Reihe.
Vor mir war nur noch der Adventskranz (aus Plastik, hoffentlich feuerfest) und die Piloten. Crew war ausnehmend freundlich.
Ach, wäre doch immer Weihnachtszeit bei LH ...