20090826 München on the ground
Die alte Senator Lounge in München wird zum Glück ab nächster Woche upgegradet, höchste Zeit. Aber es gibt so oder so schon sehr valable Alternativen: Heute war ich zum ersten Mal im Senator Café gleich gegenüber der Business und Senator Lounge. Der Kaffee ist Spitzenklasse, da kann auch die Nespresso Maschine in der Zürcher Lounge nicht mithalten. Die Fruchtsäfte sind frisch und lecker, die Sandwiches und Desserts ebenfalls.
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20090826
20090629
Heilige Kühe machen Mühe ...
20090627, S2 6137, Delhi - Lucknow
Indien ist das Land der spriessenden (und schon wieder konsolidierenden) Fluglinien. Auf dem Tarmac des Inlandterminals stehen kreuz und quer lauter bunte Jets. Einige A320er und B737 sind übrigens bemerkenswert anders ausgerüstet: Sie haben 4 Räder am Hauptfahrwerk (statt 2 wie in Europa).
Item - inzwischen haben sich die Gepflogenheiten westlichen Masstäben angenähert: Check-In ohne Gewichtsaufschlag (ich hatte 15kg zu viel, weil man kaum Handgepäck mitnehmen darf), die Busse von den Gates zum Flugzeit gehören jeweils der Airline (und sind entsprechend bemalt) und die Flugzeuge sind alle ziemlich neu (Boeing und Airbus haben in den letzten 3 Jahre sehr gute Geschäfte hier gemacht). Unterwegs gibts auf dieser Linie hier (Jet Lite) Essen und Getränke gegen Extrazahlung. Für Ryanair vielleicht interessant ist eine weitere Serviceleistung: Man bekommt ein Büchlein mit einigen Items mit dem angegebenen Normalpreis von Digitalkameras, Sonnenbrillen und Reisegepäck und hat die Möglichkeit, einen tieferen Preis (über dem angegebenen Minimalpreis) anzugeben. Wer den höchsten Preis einsetzt (der kann auch 50% unter dem off. Verkaufspreis liegen), wird in einer Art "Auktion" zum Sieger gekürt.
Ob derart netter Bordunterhaltung vergeht so ein Flug wie im Flug. Da war nur noch die Landung. Bis 200m über Boden ging alles gut, nur etwas wackelig. Dann starteten wir durch. Ich sass direkt in der Mitte, Gangplatz, wie üblich, und da merkt man den Unterschied zu den westlichen Procederen in diesem Fall: Keine Durchsage aus dem Cockpit, die Piloten flogen (von Hand) eine Extrarunde um die Stadt und weder Fahrwerk noch Klappen wurden eingefahren und wieder ausgefahren. Im zweiten Anlauf rumpelten wir dann runter und kurz vor dem Ende brachten die Jungs vorne die B737 zum Stehen. Nach all den Geschichten um indische Piloten, die mit 30h Flugerfahrung ihre nagelneuen Jets in den Sand neben die Pisten gesetzt hatten, war ich etwas erleichtert. Vielleicht hätte ich, wie die Dame auf dem Swiss-Flug zuvor, mich doch unter einem billigen Vorwand ins Cockpit setzen sollen, um dann die nötigen Sachen zu sagen ("Habt ihrs Fahrwerk überhaupt draussen? Klappen auf 30 Grad? Trimmung? Waas? Ihr wisst nicht was das ist?").
Vielleicht war es gut so, dass ich das alles nicht mitbekommen hatte. In Europa muss man oft wegen Wetter oder noch auf der Piste stehenden Flugzeugen durchstarten. Hier war unsere Maschine das einzige Flugzeug weit und breit und der Wind kam von vorne. Vielleicht war doch nur eine heilige Kuh auf der Piste?
Indien ist das Land der spriessenden (und schon wieder konsolidierenden) Fluglinien. Auf dem Tarmac des Inlandterminals stehen kreuz und quer lauter bunte Jets. Einige A320er und B737 sind übrigens bemerkenswert anders ausgerüstet: Sie haben 4 Räder am Hauptfahrwerk (statt 2 wie in Europa).
Item - inzwischen haben sich die Gepflogenheiten westlichen Masstäben angenähert: Check-In ohne Gewichtsaufschlag (ich hatte 15kg zu viel, weil man kaum Handgepäck mitnehmen darf), die Busse von den Gates zum Flugzeit gehören jeweils der Airline (und sind entsprechend bemalt) und die Flugzeuge sind alle ziemlich neu (Boeing und Airbus haben in den letzten 3 Jahre sehr gute Geschäfte hier gemacht). Unterwegs gibts auf dieser Linie hier (Jet Lite) Essen und Getränke gegen Extrazahlung. Für Ryanair vielleicht interessant ist eine weitere Serviceleistung: Man bekommt ein Büchlein mit einigen Items mit dem angegebenen Normalpreis von Digitalkameras, Sonnenbrillen und Reisegepäck und hat die Möglichkeit, einen tieferen Preis (über dem angegebenen Minimalpreis) anzugeben. Wer den höchsten Preis einsetzt (der kann auch 50% unter dem off. Verkaufspreis liegen), wird in einer Art "Auktion" zum Sieger gekürt.
Ob derart netter Bordunterhaltung vergeht so ein Flug wie im Flug. Da war nur noch die Landung. Bis 200m über Boden ging alles gut, nur etwas wackelig. Dann starteten wir durch. Ich sass direkt in der Mitte, Gangplatz, wie üblich, und da merkt man den Unterschied zu den westlichen Procederen in diesem Fall: Keine Durchsage aus dem Cockpit, die Piloten flogen (von Hand) eine Extrarunde um die Stadt und weder Fahrwerk noch Klappen wurden eingefahren und wieder ausgefahren. Im zweiten Anlauf rumpelten wir dann runter und kurz vor dem Ende brachten die Jungs vorne die B737 zum Stehen. Nach all den Geschichten um indische Piloten, die mit 30h Flugerfahrung ihre nagelneuen Jets in den Sand neben die Pisten gesetzt hatten, war ich etwas erleichtert. Vielleicht hätte ich, wie die Dame auf dem Swiss-Flug zuvor, mich doch unter einem billigen Vorwand ins Cockpit setzen sollen, um dann die nötigen Sachen zu sagen ("Habt ihrs Fahrwerk überhaupt draussen? Klappen auf 30 Grad? Trimmung? Waas? Ihr wisst nicht was das ist?").
Vielleicht war es gut so, dass ich das alles nicht mitbekommen hatte. In Europa muss man oft wegen Wetter oder noch auf der Piste stehenden Flugzeugen durchstarten. Hier war unsere Maschine das einzige Flugzeug weit und breit und der Wind kam von vorne. Vielleicht war doch nur eine heilige Kuh auf der Piste?
20090609
Keine Airbusse
20090608, AF 1018, Paris - Frankfurt
AF ist schon bei schönem Wetter eine Zumutung, aber nach dem Absturz vor 1 Woche sahen wohl allen Paxen darüber hinweg, dass der Busfahrer wie ein Anfänger fuhr, sich verfranzte und wir am Schluss fast in ein falsches Flugzeug eingestiegen wären.
Immerhin kamen wir dank der Busfahrt zu einer kleinen Flughafentour. Auffällig war, dass es keinen einzigen A330/A340 von AF hatte - nur B747 und B777. Normalerweise steht um diese Zeit ein Dutzend dieser Maschinen in CDG.
Service in der leeren C war okay. Das gleiche wie in der teuren Eco, dafür noch extra Champagner und wenigstens kochte die Bodenküche wieder. Bei AF weiss man da nie so ganz genau, was man hat.
AF ist schon bei schönem Wetter eine Zumutung, aber nach dem Absturz vor 1 Woche sahen wohl allen Paxen darüber hinweg, dass der Busfahrer wie ein Anfänger fuhr, sich verfranzte und wir am Schluss fast in ein falsches Flugzeug eingestiegen wären.
Immerhin kamen wir dank der Busfahrt zu einer kleinen Flughafentour. Auffällig war, dass es keinen einzigen A330/A340 von AF hatte - nur B747 und B777. Normalerweise steht um diese Zeit ein Dutzend dieser Maschinen in CDG.
Service in der leeren C war okay. Das gleiche wie in der teuren Eco, dafür noch extra Champagner und wenigstens kochte die Bodenküche wieder. Bei AF weiss man da nie so ganz genau, was man hat.
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20090522
Ominöses Gate 17
20090520, AA 1299, Orlando - Miami
Jeder der Trams, Züge und Autos fährt, weiss, dass gelegentlich mal die Türe klemmt. Normalerweise hilft ein fester Tritt oder (bei der VBZ in Zürich) eine Extrafahrt ins Depot.
Hier sassen wir schon alle, als der Cäptn 10 Minuten nach flugplanmässiger Abflugzeit sagte "Flight attendants, please prepare for landing and crosscheck". Wer das hört, kann sich auf Wartezeiten einstellen. Anno 2001 hatte ich mal das gleiche hier in Orlando am gleichen Gate 17 erlebt - der Flug wurde dann gecancelled und ich flog später statt mit Swissair direkt von MIA nach ZRH mit AA nach Paris und dann weiter mit Swissair.
Heute gings etwas rascher. Nach einer halben Stunde ging der Mechaniker (pardon: "Engineer") wieder und mit 1h Verspätung sausten wir dann los.
Wenn Sie einmal ex Orlando fliegen - achten Sie auf das ominöse Gate 17. - Die Zeit reichte noch, um in MIA das Gepäck abzuholen. Die AA-Checkin-Dame war nicht in der Lage, das Gepäck richtig zu labeln. Dafür konnte sie mit die Boarding-Pässe für die anschliessenden Swiss-Flüge ausdrucken - und das klappte nicht bei meinen beiden Kollegen.
Jeder der Trams, Züge und Autos fährt, weiss, dass gelegentlich mal die Türe klemmt. Normalerweise hilft ein fester Tritt oder (bei der VBZ in Zürich) eine Extrafahrt ins Depot.
Hier sassen wir schon alle, als der Cäptn 10 Minuten nach flugplanmässiger Abflugzeit sagte "Flight attendants, please prepare for landing and crosscheck". Wer das hört, kann sich auf Wartezeiten einstellen. Anno 2001 hatte ich mal das gleiche hier in Orlando am gleichen Gate 17 erlebt - der Flug wurde dann gecancelled und ich flog später statt mit Swissair direkt von MIA nach ZRH mit AA nach Paris und dann weiter mit Swissair.
Heute gings etwas rascher. Nach einer halben Stunde ging der Mechaniker (pardon: "Engineer") wieder und mit 1h Verspätung sausten wir dann los.
Wenn Sie einmal ex Orlando fliegen - achten Sie auf das ominöse Gate 17. - Die Zeit reichte noch, um in MIA das Gepäck abzuholen. Die AA-Checkin-Dame war nicht in der Lage, das Gepäck richtig zu labeln. Dafür konnte sie mit die Boarding-Pässe für die anschliessenden Swiss-Flüge ausdrucken - und das klappte nicht bei meinen beiden Kollegen.
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20090518
Noch so eine schlechte Airline: Willkommen bei American Airlines
20090517, AA 1246, Miami - Orlando
Wenn man die normalen Airline-Computer anwirft und einen Flug von Zürich nach Orlando braucht, wird man in der Regel via Boston oder - brrrrr - mit United via Washington gelenkt. Das ist zwar reichlich unpraktisch, weil dann auf dem Rückweg mit einem 4h und einem 7h-leg an Schlaf nicht zu denken ist. Aber wer erwartet von US-Airlines heute noch einen Service, zumal wenn es Allianzpartner sind oder waren?
Wir nicht. Item: Hier reichte es locker rechtzeitig zum Checkin, weil man das in ZH nicht machen konnte (auch nicht über das lokale AA-Office). Dann zum Gate, die Group 3 berechtigt zum bequemen Einsteigen, weil man dann auch sein Gepäck oben reinwuchten kann (bei den späteren Gruppen ists meistens voll).
Allerdings piepste mein Boardingpass - der Sitz war mir inzwischen wieder weg genommen worden. Die Dame sagte, ich solle warten, und so wartete ich ... und wartete ich ... bis sie mir dann auf etwas Drängen den letzten Sitz gab: Reihe 36, Gang. Immerhin. Die Mitte war da zum Glück schon besetzt (Gentleman, BMI 27) und konnte nicht mehr vergeben werden.
Ueber den Flug reden wir hier nicht. Nach der Landung war lediglich mein eingechecktes Gepäck weg. Und da hörte man am Schalter die Ausflüchte, die US-Airlines heute so bringen, wenn sie nur nichts zahlen wollen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt. Das Gepäck kommen mit dem nächsten Flug nach und werde dann umgehend ins Hotel verfrachtet.
Da wars tags drauf noch nicht. Die Dame am AA-Telefon, bei der ich mich erkundigte, sagte nur: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Die Platte kommt Ihnen bekannt vor? Also, wenn Sie mal Ihr Gepäck vermissen, kann ich Ihnen gleich sagen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Ich finde das peinlich. AA war zu Zeiten der Allianzen mit Swissair und Swiss deutlich besser als die damals schon miserable United Airlines. Jetzt buhlen American Airlines und United um den Swisstraveller-Blog-Titel der miesesten, schlechtesten und lausigsten Airline der USA.
Wenn man die normalen Airline-Computer anwirft und einen Flug von Zürich nach Orlando braucht, wird man in der Regel via Boston oder - brrrrr - mit United via Washington gelenkt. Das ist zwar reichlich unpraktisch, weil dann auf dem Rückweg mit einem 4h und einem 7h-leg an Schlaf nicht zu denken ist. Aber wer erwartet von US-Airlines heute noch einen Service, zumal wenn es Allianzpartner sind oder waren?
Wir nicht. Item: Hier reichte es locker rechtzeitig zum Checkin, weil man das in ZH nicht machen konnte (auch nicht über das lokale AA-Office). Dann zum Gate, die Group 3 berechtigt zum bequemen Einsteigen, weil man dann auch sein Gepäck oben reinwuchten kann (bei den späteren Gruppen ists meistens voll).
Allerdings piepste mein Boardingpass - der Sitz war mir inzwischen wieder weg genommen worden. Die Dame sagte, ich solle warten, und so wartete ich ... und wartete ich ... bis sie mir dann auf etwas Drängen den letzten Sitz gab: Reihe 36, Gang. Immerhin. Die Mitte war da zum Glück schon besetzt (Gentleman, BMI 27) und konnte nicht mehr vergeben werden.
Ueber den Flug reden wir hier nicht. Nach der Landung war lediglich mein eingechecktes Gepäck weg. Und da hörte man am Schalter die Ausflüchte, die US-Airlines heute so bringen, wenn sie nur nichts zahlen wollen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt. Das Gepäck kommen mit dem nächsten Flug nach und werde dann umgehend ins Hotel verfrachtet.
Da wars tags drauf noch nicht. Die Dame am AA-Telefon, bei der ich mich erkundigte, sagte nur: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Die Platte kommt Ihnen bekannt vor? Also, wenn Sie mal Ihr Gepäck vermissen, kann ich Ihnen gleich sagen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Ich finde das peinlich. AA war zu Zeiten der Allianzen mit Swissair und Swiss deutlich besser als die damals schon miserable United Airlines. Jetzt buhlen American Airlines und United um den Swisstraveller-Blog-Titel der miesesten, schlechtesten und lausigsten Airline der USA.
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20090507
So fliegt es sich in der Krise
20090506, LX 52, Zürich - Boston
So fliegt es sich in der Krise: A340, in der Business jeder vierte Sitz belegt, in der Eco haben etliche Paxen, die es sich auf den 4er-Zwischenreihen eingerichtet haben, bequemer als in der Business (ergo: ganz horizontales Bett). So leer wars zuletzt in den A330ern, mit denen nach Newark geflogen wurde.
Immerhin wurde das Weinangebot nicht gänzlich zusammen gestrichen. Für mich und meinen unbekannten Sitznachbar gabs 1 exzellenten argentinischen aus der First. Die MC bat uns nur, dass wir uns mit der einen Flasche begnügen. Das taten wir (bevor ich beispielsweise vor der Landung auf 1 anderes bekömmliches perlendes Getränk umschwenkte).
Das Essen in der Business ist auf diesem Flug übrigens das reduzierte, viel zu früh (Abflug 17.55, Tableau ist um 18.30 da) servierte kleine Tableau. Wer die Mittagsabflüge Richtung USA kennt, verhungert hier (oder geht wie ich, vorher kurz in die Lounge).
In Boston ist man übrigens innert 15 Minuten nach der Landung im Taxi, wenn man einigermassen rasch geht.
So fliegt es sich in der Krise: A340, in der Business jeder vierte Sitz belegt, in der Eco haben etliche Paxen, die es sich auf den 4er-Zwischenreihen eingerichtet haben, bequemer als in der Business (ergo: ganz horizontales Bett). So leer wars zuletzt in den A330ern, mit denen nach Newark geflogen wurde.
Immerhin wurde das Weinangebot nicht gänzlich zusammen gestrichen. Für mich und meinen unbekannten Sitznachbar gabs 1 exzellenten argentinischen aus der First. Die MC bat uns nur, dass wir uns mit der einen Flasche begnügen. Das taten wir (bevor ich beispielsweise vor der Landung auf 1 anderes bekömmliches perlendes Getränk umschwenkte).
Das Essen in der Business ist auf diesem Flug übrigens das reduzierte, viel zu früh (Abflug 17.55, Tableau ist um 18.30 da) servierte kleine Tableau. Wer die Mittagsabflüge Richtung USA kennt, verhungert hier (oder geht wie ich, vorher kurz in die Lounge).
In Boston ist man übrigens innert 15 Minuten nach der Landung im Taxi, wenn man einigermassen rasch geht.
20090429
20090427
Der Test mit der mobilen Bordkarte
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20090422 VIE-ZRH OS565
Auf meinem letzten Flug von Wien nach Zürich wollte ich mal die Bordkarte aufs Handy bringen.
- Online Check-in: funktioniert problemlos, man gibt die Handy Nummer ein und innert Sekunden ist der WAP Push Link auf dem Handy. Diesen anclicken und schon sieht man die Bordkarte auf dem Handy
- Gepäck einchecken: ebenfalls problemlos, man gibt das Gepäck beim Check-in ab, zeigt das Handy, alles wunderbar. Nur etwas stillos, dass man dann noch eine ausgedruckte Bordkarte erhält. Die habe ich dann schnell wieder versteckt.
- Gang in die Abflughalle: da habe ich einfach mein Handy gezeigt und schon ist man drin.
- Boarding: ganz einfach, Handy auf das Lesegerät und schon ist man halbwegs im Flieger. Einzig: bis ich das Bild auf dem Handy wieder gefunden habe hat es länger gedauert als wenn ich die Bordkarte gezückt hätte, aber das ist ein Anfängerfehler.
Kurz: die mobile Bordkarte bietet ein hohes Potential, vorausgesetzt dass der Akku immer schön aufgeladen ist.
20090421
Prozesse nicht im Griff
200904020, AF 1094, Paris - Budapest
AF verliert viel Zeit damit, dass man die Prozesse am Boden nicht wirklich im Griff hat - auch wenns hier vom komfortablen 2D-Terminal abging und die Lounge okay ist (mein Tipp: Chips à l´ancienne und das orange Schweppes-Zeugs. Elend viele Kalorien ...). Heute gabs 2 volle Gates, direkt nebeneinander, Paxen verliefen sich und fanden sich nach dem Gate an der falschen Flugzeugtüre.
Unterwegs (in der teuren Eco) sagte der Purser, man komme da nur einmal durch. Deshalb solle man gleich richtig und alles bestellen. Ich hab dann nachher das kurz in der Küche nach der Bio-Break diskutiert. Kurzum, am Schluss hatte ich alles, was ich benötigt, inklusive einer Stärkung für nachher.
AF verliert viel Zeit damit, dass man die Prozesse am Boden nicht wirklich im Griff hat - auch wenns hier vom komfortablen 2D-Terminal abging und die Lounge okay ist (mein Tipp: Chips à l´ancienne und das orange Schweppes-Zeugs. Elend viele Kalorien ...). Heute gabs 2 volle Gates, direkt nebeneinander, Paxen verliefen sich und fanden sich nach dem Gate an der falschen Flugzeugtüre.
Unterwegs (in der teuren Eco) sagte der Purser, man komme da nur einmal durch. Deshalb solle man gleich richtig und alles bestellen. Ich hab dann nachher das kurz in der Küche nach der Bio-Break diskutiert. Kurzum, am Schluss hatte ich alles, was ich benötigt, inklusive einer Stärkung für nachher.
20090324
In der Pampa
20090324, AF 5524, Paris - Nürnberg
CDG, der Flughafen-Moloch von Paris, gegen den ORD, LAX und JFK aufgeräumt und klug konzipiert wirken, hat seit letztem Herbst noch eine weitere Überraschung auf Lager: Den Terminal 2G.
In anderen, weitaus weniger gut informierten Blogs wird dieser mit dem Querriegel hinter 2F und 2E verwechselt, aber das ist auch nur ein Teil von 2E. 2G ist 2 km weiter Richtung Osten, ein etwas provisorisch wirkendes Gebäude, zu dem man nur per Bus vom Terminal 2D aus kommt (viel Zeit einplanen).
Das Gebäude ist etwa so gross wie der Flughafen von Luxemburg, es gibt 1 Duty-Free, einen Kiosk, aber keine Lounge. Die soll erst in einigen Wochen eröffnet werden. Man ist als Paxe rasch in den kleinen Flugzeugen, aber dort kommt das nächste Elend, wie es mir erfuhr: Erstens eine Maschine der AF-Tochter Regional, wo es keinen Champagner und nicht einmal Rotwein gibt (dafür Whiskey, Gin usw.). Oh France! Und zweitens sagt mir mein Rücken schon nach 10 Minuten: Das muss eine Embraer 145 sein, die von der Swiss zum Glück schon lange aus dem Verkehr gezogen worden ist. Bequem ist die Sache nicht.
Hier noch der Tipp für AF-Vielflieger (Goldkarte und mehr): in diesem Terminal ab zum Kundendienst, dann gibts 1 Voucher, der für 1 Salat und 1 Softdrink berechtigt. Das war die gute Nachricht. Und jetzt die schlechte: Mit dem Schengen-Eintritt auch im Luftverkehr ab dem kommenden Wochenende wird dieser Terminal für die AF-Reisenden ex ZRH die Regel sein. Ahoi, 2F, wo es immer Champagner a gogo gab ....
CDG, der Flughafen-Moloch von Paris, gegen den ORD, LAX und JFK aufgeräumt und klug konzipiert wirken, hat seit letztem Herbst noch eine weitere Überraschung auf Lager: Den Terminal 2G.
In anderen, weitaus weniger gut informierten Blogs wird dieser mit dem Querriegel hinter 2F und 2E verwechselt, aber das ist auch nur ein Teil von 2E. 2G ist 2 km weiter Richtung Osten, ein etwas provisorisch wirkendes Gebäude, zu dem man nur per Bus vom Terminal 2D aus kommt (viel Zeit einplanen).
Das Gebäude ist etwa so gross wie der Flughafen von Luxemburg, es gibt 1 Duty-Free, einen Kiosk, aber keine Lounge. Die soll erst in einigen Wochen eröffnet werden. Man ist als Paxe rasch in den kleinen Flugzeugen, aber dort kommt das nächste Elend, wie es mir erfuhr: Erstens eine Maschine der AF-Tochter Regional, wo es keinen Champagner und nicht einmal Rotwein gibt (dafür Whiskey, Gin usw.). Oh France! Und zweitens sagt mir mein Rücken schon nach 10 Minuten: Das muss eine Embraer 145 sein, die von der Swiss zum Glück schon lange aus dem Verkehr gezogen worden ist. Bequem ist die Sache nicht.
Hier noch der Tipp für AF-Vielflieger (Goldkarte und mehr): in diesem Terminal ab zum Kundendienst, dann gibts 1 Voucher, der für 1 Salat und 1 Softdrink berechtigt. Das war die gute Nachricht. Und jetzt die schlechte: Mit dem Schengen-Eintritt auch im Luftverkehr ab dem kommenden Wochenende wird dieser Terminal für die AF-Reisenden ex ZRH die Regel sein. Ahoi, 2F, wo es immer Champagner a gogo gab ....
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20090301
Die 08-15-Flüge - und die Sicherheits-Alarmstufe rot
20090226, LH 3729, LH 984, Zürich - Frankfurt - München
Es gibt so Flüge, da ist das Netteste der Gentleman, der einen in Frankfurt mit der Limo von der Vorfeldposition abholt und rasch zum Terminal bringt. Für sehr regelmässige Paxen war heute die scharfe Kontrolle in ZRH und FRA auffällig: Sachen wurden durchgewühlt, die sonst nie angetastet waren. Die A-Lounge in FRA war übrigens wie üblich sehr leer. Heute waren wir 4 Paxen (darunter ein laut russisch parlierendes Paar).
Es gibt so Flüge, da ist das Netteste der Gentleman, der einen in Frankfurt mit der Limo von der Vorfeldposition abholt und rasch zum Terminal bringt. Für sehr regelmässige Paxen war heute die scharfe Kontrolle in ZRH und FRA auffällig: Sachen wurden durchgewühlt, die sonst nie angetastet waren. Die A-Lounge in FRA war übrigens wie üblich sehr leer. Heute waren wir 4 Paxen (darunter ein laut russisch parlierendes Paar).
20090225
Nizza - die Servicewüste bei Swiss
20090225, LX 561, Nizza - Zürich (vor Abflug)
Die Landschaft um Cannes herum mag zwar sehr nett sein, aber der Rückflug nach Zürich ist jedesmal ein Theater. Seit mir vor 2 Jahren einges Kleimkram aus dem kleine, zwangsweise eingecheckten normalen Handgepäck geklaut wurde (ich musste damals am nächsten Morgen früh weiter und habs erst in München bemerkt), kralle ich mich an meinen bescheidenen Siebensachen fest.
Heute war der Luggage Works Rolli 4 kg zu schwer. Nach einiger Debatte bot mir die Dame an, umzupacken, im Business Center um die Ecke gehe das easy.
Gesagt, getan. Alle Bücher in die rückwärtige Taschen der Barbour-Jacke (die am Schluss fast mehr wog als die Handgepäcklimite erlaubt hätte), dann wieder auf die Waage, dann noch was raus und dann gings. Uff, das war knapp.
Die erste Dame am Checkin wollte mir zudem einfach einen Mittelsitz geben. Erst die zweite gab mir einen Gangsitz, viel weiter vorne.
So fliegen wir sehr ungern mit Swiss. Vor allem hat sich das Bodenpersonal von einer sehr sturen und unfreundlichen Seite gezeigt. Die Miles-and-More-Karte hatten sie übrigens gar nicht ein- oder nachgetragen, obwohl ich sie gezeigt hatte. Und als die die Dame nach ihrem Namen fragte, damit ich ein offizielles Feedback-Formular der Swiss ausfüllen kann, sagte sie nur "das geht sie nichts an." Wie gesagt, eine sehr unschöne Sache hier.
Die Landschaft um Cannes herum mag zwar sehr nett sein, aber der Rückflug nach Zürich ist jedesmal ein Theater. Seit mir vor 2 Jahren einges Kleimkram aus dem kleine, zwangsweise eingecheckten normalen Handgepäck geklaut wurde (ich musste damals am nächsten Morgen früh weiter und habs erst in München bemerkt), kralle ich mich an meinen bescheidenen Siebensachen fest.
Heute war der Luggage Works Rolli 4 kg zu schwer. Nach einiger Debatte bot mir die Dame an, umzupacken, im Business Center um die Ecke gehe das easy.
Gesagt, getan. Alle Bücher in die rückwärtige Taschen der Barbour-Jacke (die am Schluss fast mehr wog als die Handgepäcklimite erlaubt hätte), dann wieder auf die Waage, dann noch was raus und dann gings. Uff, das war knapp.
Die erste Dame am Checkin wollte mir zudem einfach einen Mittelsitz geben. Erst die zweite gab mir einen Gangsitz, viel weiter vorne.
So fliegen wir sehr ungern mit Swiss. Vor allem hat sich das Bodenpersonal von einer sehr sturen und unfreundlichen Seite gezeigt. Die Miles-and-More-Karte hatten sie übrigens gar nicht ein- oder nachgetragen, obwohl ich sie gezeigt hatte. Und als die die Dame nach ihrem Namen fragte, damit ich ein offizielles Feedback-Formular der Swiss ausfüllen kann, sagte sie nur "das geht sie nichts an." Wie gesagt, eine sehr unschöne Sache hier.
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20090216
Platz gabs noch ...
20090216, LX 1952, Zürich - Barcelona
Wir blenden zurück: Für diesen Flug wollte ich vor 3 Wochen ein Partnerticket mit Meilen machen. Miles-and-More wollte mich per Computer via Frankfurt hin und Mailand retour routen. Am Telefon hiess es, nein, keine Sitze mehr frei. Erst dank einem Interventiönchen einer höheren Lounge-Charge klappte es dann. Zu dem Zeitpunkt waren 95 Sitze frei gewesen (50 in Business, 45 in Eco). Und der Preis lag bei 900 CHF.
Gestern machten wir rasch den Check: Der Preis war inzwischen auf 650 CHF gefallen. Eine frühe Buchung lohnt sich also nicht immer, wenn der Sitzcomputer so unintelligent ist und an einem Veranstaltungstag vergisst, die Rezessionswirkung zu berücksichtigen. Hier gabs noch einige Mittelsitze, allerdings nicht für uns bzw. zwischen uns.
In BCN wurden wir auf dem Rollfeld abgestellt. Es gab zwar noch Non-Schengen-Plätze am Terminal, aber seit letzter Woche in Frankfurt wissen wir, dass auch die nicht sooo wichtig sind, wenn ein Boden-Angestellter die ankommenden Paxen falsch rum leitet.
Wir blenden zurück: Für diesen Flug wollte ich vor 3 Wochen ein Partnerticket mit Meilen machen. Miles-and-More wollte mich per Computer via Frankfurt hin und Mailand retour routen. Am Telefon hiess es, nein, keine Sitze mehr frei. Erst dank einem Interventiönchen einer höheren Lounge-Charge klappte es dann. Zu dem Zeitpunkt waren 95 Sitze frei gewesen (50 in Business, 45 in Eco). Und der Preis lag bei 900 CHF.
Gestern machten wir rasch den Check: Der Preis war inzwischen auf 650 CHF gefallen. Eine frühe Buchung lohnt sich also nicht immer, wenn der Sitzcomputer so unintelligent ist und an einem Veranstaltungstag vergisst, die Rezessionswirkung zu berücksichtigen. Hier gabs noch einige Mittelsitze, allerdings nicht für uns bzw. zwischen uns.
In BCN wurden wir auf dem Rollfeld abgestellt. Es gab zwar noch Non-Schengen-Plätze am Terminal, aber seit letzter Woche in Frankfurt wissen wir, dass auch die nicht sooo wichtig sind, wenn ein Boden-Angestellter die ankommenden Paxen falsch rum leitet.
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20090213
So so. 13 Uhr

20090213 Madrid - Zürich
"Wir öffnen um 13 Uhr", es ist aber schon halb Fünf. Mein flug von Madrid nach Zürich geht aber erst um halb Acht. Alles klar? Einzig klar ist, dass ich jetzt über eine Stunde vor dem dämlichen Schalter warte, ohne Lounge, ohne gar nichts. Der Lufthansa Schalter nebenan ist offen aber sie haben keine Lust mich einzuchecken. Scheinbar ist hier die Synergie der beiden Airlines noch nicht zu spüren
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20090211
Und raus aus dem Wochenende
20090208, AF 2211, Hamburg - Paris
Was macht man, wenn man mit 2 verschiedenen Airlines fast gleichzeitig abfliegt? Richtig: Man geht in die bessere Lounge, wobei, wie hier, ein Gast ja als Gast mitgenommen werden kann. Denn die LH-Lounge ist immernoch deutlich besser als die Sammellounge, in der viele andere ihre Paxen reinlassen, wenn sie denn reindürfen (mein Tipp hier: Chips mit Rotwein runterspülen).
AF scheucht die Paxen immer pünktlich an Bord und so war es hier auch. Wir hätten einen rekordverdächtig raschen Abflug gehabt, wenn nicht die Enteisungsmaschine kaputt gewesen wäre. Die zweite war noch mit anderen Flugzeugen beschäftigt. So frage ich den netten FA, wie es mit einem ... ähm ... persönlichen Enteisungsmittel, so in der Form von Champagner aussieht. Der kam dann auch (reichlich), derweil wir warten mussten. Als alles, aber auch wirklich alles enteist war, gings dann zügig los. Und in Paris direkt ans Terminal, obwohl wir so wenige Paxen gewesen wären, dass wir alle locker in den Bus gepasst hätten.
"So eine defekte Maschine hätte ich ja nur in Paris erwartet" sagte ich der Purserin am Schluss. Sie lachte laut und sagte, ja, sie auch.
Was macht man, wenn man mit 2 verschiedenen Airlines fast gleichzeitig abfliegt? Richtig: Man geht in die bessere Lounge, wobei, wie hier, ein Gast ja als Gast mitgenommen werden kann. Denn die LH-Lounge ist immernoch deutlich besser als die Sammellounge, in der viele andere ihre Paxen reinlassen, wenn sie denn reindürfen (mein Tipp hier: Chips mit Rotwein runterspülen).
AF scheucht die Paxen immer pünktlich an Bord und so war es hier auch. Wir hätten einen rekordverdächtig raschen Abflug gehabt, wenn nicht die Enteisungsmaschine kaputt gewesen wäre. Die zweite war noch mit anderen Flugzeugen beschäftigt. So frage ich den netten FA, wie es mit einem ... ähm ... persönlichen Enteisungsmittel, so in der Form von Champagner aussieht. Der kam dann auch (reichlich), derweil wir warten mussten. Als alles, aber auch wirklich alles enteist war, gings dann zügig los. Und in Paris direkt ans Terminal, obwohl wir so wenige Paxen gewesen wären, dass wir alle locker in den Bus gepasst hätten.
"So eine defekte Maschine hätte ich ja nur in Paris erwartet" sagte ich der Purserin am Schluss. Sie lachte laut und sagte, ja, sie auch.
20090125
Hauptsache weg ...
20090121, LH 3732, Frankfurt - Zürich
Wenn ich auf der Rolltreppe in den Terminal rauf das Gate sehe (es lautet fast immer B31 bis B33), dann weiss ich: Auch heute muss ich durch den FIrst Class Terminal. Dort gibts nur 1 Security (statt 2), die ist relativ lasch und vor allem steht dann niemand da, der mich wegen meinen beiden kleinen Gepäckstücken anhält und verlangt, eines müsse partout eingecheckt werden.
Heute wars hier speziell nett, denn es wurden alle fehlenden Items (in erster Linie Lektüre) rasch organisiert. Die NZZ gibts weiterhin nicht (mehr), aber die holte ich mir in ZH rasch in meiner empfohlenen Lounge (der LH-Lounge im Terminal 2).
Nach solchen Lounge-Besuchen sind die Flüge eigentlich die Tiefpunkte. Dabei ist das doch das kerngeschäft, oder?
Wenn ich auf der Rolltreppe in den Terminal rauf das Gate sehe (es lautet fast immer B31 bis B33), dann weiss ich: Auch heute muss ich durch den FIrst Class Terminal. Dort gibts nur 1 Security (statt 2), die ist relativ lasch und vor allem steht dann niemand da, der mich wegen meinen beiden kleinen Gepäckstücken anhält und verlangt, eines müsse partout eingecheckt werden.
Heute wars hier speziell nett, denn es wurden alle fehlenden Items (in erster Linie Lektüre) rasch organisiert. Die NZZ gibts weiterhin nicht (mehr), aber die holte ich mir in ZH rasch in meiner empfohlenen Lounge (der LH-Lounge im Terminal 2).
Nach solchen Lounge-Besuchen sind die Flüge eigentlich die Tiefpunkte. Dabei ist das doch das kerngeschäft, oder?
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20090120
Fliegende Nachtischlampe
20090119, KL 1804, AF 1141, Köln - Amsterdam - Paris
Seit der Wasserung auf dem Hudson River schaue ich mir die Flugzeuge immer etwas genauer an. Vor allem die Schwimmfähigkeit steht dabei im Zentrum des Interesses. Hier gabs indes noch etwas anderes: Die KLM-Maschine war eine Fokker-50 aus längst abgewickelter heimischer Produktion. Das Hecklicht funzelt etwa so wie eine normale Nachttischlampe. Ich hoffe nur, der Rest ist heller ... ähem: besser.
In Köln hat KLM eine Sammellounge, unterdurchschnittlich, aber topmodern. Kaffee schmeckt nach 3 Espressi zum Wegschütten ordentlich (der erste ging problemlos durch den Hals eines deutschen Reisenden, der sich offenbar noch viel üblere Getränke gewohnt ist). Flüge gingen halbwegs pünktlich, auch der Anschluss in AMS (normalerweise muss man 1h rechnen, aber ohne Handgepäck gings hier). In Roissy gabs sogar einen Platz am Jetway. Die Crews fielen auf beiden Strecken nicht positiv auf.
Seit der Wasserung auf dem Hudson River schaue ich mir die Flugzeuge immer etwas genauer an. Vor allem die Schwimmfähigkeit steht dabei im Zentrum des Interesses. Hier gabs indes noch etwas anderes: Die KLM-Maschine war eine Fokker-50 aus längst abgewickelter heimischer Produktion. Das Hecklicht funzelt etwa so wie eine normale Nachttischlampe. Ich hoffe nur, der Rest ist heller ... ähem: besser.
In Köln hat KLM eine Sammellounge, unterdurchschnittlich, aber topmodern. Kaffee schmeckt nach 3 Espressi zum Wegschütten ordentlich (der erste ging problemlos durch den Hals eines deutschen Reisenden, der sich offenbar noch viel üblere Getränke gewohnt ist). Flüge gingen halbwegs pünktlich, auch der Anschluss in AMS (normalerweise muss man 1h rechnen, aber ohne Handgepäck gings hier). In Roissy gabs sogar einen Platz am Jetway. Die Crews fielen auf beiden Strecken nicht positiv auf.
20090116
Fliegen im Süden
20090116, VN 467, Da Lat - Ho Chi Minh City
Wissen Sie, wo La Lat ist? Rund 220 km nordöstlich von Ho Chi Minh City (HCMC). Das 30000-Einwohner-Städtchen im hügeligen Hinterland Vietnams ist eine der Handvoll Städte, die von Vietnam Airlines im Inlandverkehr angeflogen werden.
Der Verkehr am Boden ist etwas geringer als eine vergleichbar grosse Stadt in der Schweiz, sagen wir Uster. Vor allem ist er langsamer. Am Boden geht die Fahrt 5h, in der Luft mit den ATR 72 40 Minuten. Morgens und abends gibts einen Flug.
Wer hier fliegt, zählt zur privilegierten Minderheit. Eine Handvoll Westler fliegt mit. Unterwegs gibts Mineralwasser im Plastikbecher, wie weltweit üblich. Der Landeanflug von Osten her zeigt HCMC schön von oben, wenn man richtig sitzt. Grund Service geht rasch, aufs Gepäck müssen wir nur 5 Min. warten.
Security ist übrigens sehr lasch. Weder hier noch in HCMC mussten wir Notebook oder Flüssigkeiten auspacken. So flogen wir vor Jahren schon gerne und tun es noch heute.
Wissen Sie, wo La Lat ist? Rund 220 km nordöstlich von Ho Chi Minh City (HCMC). Das 30000-Einwohner-Städtchen im hügeligen Hinterland Vietnams ist eine der Handvoll Städte, die von Vietnam Airlines im Inlandverkehr angeflogen werden.
Der Verkehr am Boden ist etwas geringer als eine vergleichbar grosse Stadt in der Schweiz, sagen wir Uster. Vor allem ist er langsamer. Am Boden geht die Fahrt 5h, in der Luft mit den ATR 72 40 Minuten. Morgens und abends gibts einen Flug.
Wer hier fliegt, zählt zur privilegierten Minderheit. Eine Handvoll Westler fliegt mit. Unterwegs gibts Mineralwasser im Plastikbecher, wie weltweit üblich. Der Landeanflug von Osten her zeigt HCMC schön von oben, wenn man richtig sitzt. Grund Service geht rasch, aufs Gepäck müssen wir nur 5 Min. warten.
Security ist übrigens sehr lasch. Weder hier noch in HCMC mussten wir Notebook oder Flüssigkeiten auspacken. So flogen wir vor Jahren schon gerne und tun es noch heute.
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20090107
Air France: Bei Schnee nicht empfehlenswert
20090106, AF 5100, Paris - Zürich
Fünf Zentimeter Neuschnee sind in Paris eine Seltenheit. Aber wenn das vorkommt, dient die dünne Schneedecke als Entschuldigung für alles: Extrem langsame Security im Terminal 2F, schleppende Abfertigung am Gate und Schneckenfahrt zum Flugzeug. Verspätung summierte sich auf 1h.
Nicht schlecht gestaunt hatte ich zudem beim Check-in an einem der Apparate: Auf dem ganzen Sitzplan war noch ein einziger, kleiner Mittelsitz frei geblieben. Als mich im Flug die FA bat, den Tisch für den Kaffee runter zu klappen, sagte ich ihr nur, es gehe nicht, es sei zu eng - und ich sei kein Känguruh. Im Bus sah bzw. hörte ich dann, warum das mit dem Mittelsitz so war: Eine Gruppe von Schweizern war am Abend vorher in Paris zu spät angekommen und umgebucht worden. Die fanden die Verspätungen alle sauglatt und betrachteten das als nettes Entertainment-Programm. Diesmal live.
Fünf Zentimeter Neuschnee sind in Paris eine Seltenheit. Aber wenn das vorkommt, dient die dünne Schneedecke als Entschuldigung für alles: Extrem langsame Security im Terminal 2F, schleppende Abfertigung am Gate und Schneckenfahrt zum Flugzeug. Verspätung summierte sich auf 1h.
Nicht schlecht gestaunt hatte ich zudem beim Check-in an einem der Apparate: Auf dem ganzen Sitzplan war noch ein einziger, kleiner Mittelsitz frei geblieben. Als mich im Flug die FA bat, den Tisch für den Kaffee runter zu klappen, sagte ich ihr nur, es gehe nicht, es sei zu eng - und ich sei kein Känguruh. Im Bus sah bzw. hörte ich dann, warum das mit dem Mittelsitz so war: Eine Gruppe von Schweizern war am Abend vorher in Paris zu spät angekommen und umgebucht worden. Die fanden die Verspätungen alle sauglatt und betrachteten das als nettes Entertainment-Programm. Diesmal live.
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