20090624, LX 146, Zürich - Delhi
Um hier halbwegs ruhig arbeiten zu können, hatte ich mich 3 Tage zuvor über die Buchungslage erkundigt. Dame an der Hotline sagte, nur noch 2 Sitze in der Business frei, aber sie könne mir einen Bulkhead-Sitz (hinter der Wand) geben. Die Webseite sagte gleichzeitig noch, über 9 Sitze frei, aber das nur nebenbei.
Beim Einchecken war der Nebensitz bereits belegt (immernoch mehr als 9 Sitze frei). Ich fragte dann am Gate nach einer Alternative. Reihe 14 gienge, da wäre noch niemand neben mir. Ich liess mich umsetzen und installierte mich.
Kaum getan, kam eine Dame, die den bei weitem nicht letzten Platz erwischt hat. Liess ihre Sachen dort und verschwand ins Cockpit.
Ich sagte dann der (netten) MC, was ich vom Seating-Procedere von Swissport halte. Sie organisierte dann für die Cockpit-Dame einen brauchbaren Ersatz weit vorne. Ich glaube aber nicht, dass der Platz später noch benötigt wurde.
Ach ja, die Weine wurden unterwegs arg knapp (Halt! Nicht wegen mir!). Es wird weniger geladen, um Gewicht zu sparen. Auf den 2-Klassen-A330ern gibts auch keine Ausweichmöglichkeiten von ganz vorne.
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20090629
20090625
Woseliwo sind die Zeitschriften?
20090623, LH 3005, Stockholm - Frankfurt
Der Flug war 1h verspätet, "weil die ankommende Maschine verspätet war", wie die zwingend logische Begründung lautete. Unterwegs die Frage an den Purser, ob er nicht den "Spiegel" zur Hand habt. Kann kommt 1 Vortrag, dass es in der Eco keine Zeitschriften mehr gibt. Schon lange nicht mehr.
Der Mann schaut nicht nur nicht auf die Passagierliste, er sagt auch nicht die Wahrheit: In der hinteren Galley der Eco lag ein grosser Zeitschriftenstapel. Zuoberst der "Spiegel" natürlich.
Aber die Crew soll auch was zu tun haben. Ich sagte nur, dass die Leute in der Hon-Lounge in Frankfurt wieder den Kopf schütteln werden, wenn ich das erzähle.
So wars dann auch. Flugzeug parkte gleich neben der Lounge ("fly thru"-mässig), ich sauste rauf, bekam alles, inkl. einem kleinen Express-Salat, guten Wein, alles zum Lesen ... - Im Kerngeschäft ist LH wie hier unglaublich schwach. Die Lounges machens hier für einmal wett.
Der Flug war 1h verspätet, "weil die ankommende Maschine verspätet war", wie die zwingend logische Begründung lautete. Unterwegs die Frage an den Purser, ob er nicht den "Spiegel" zur Hand habt. Kann kommt 1 Vortrag, dass es in der Eco keine Zeitschriften mehr gibt. Schon lange nicht mehr.
Der Mann schaut nicht nur nicht auf die Passagierliste, er sagt auch nicht die Wahrheit: In der hinteren Galley der Eco lag ein grosser Zeitschriftenstapel. Zuoberst der "Spiegel" natürlich.
Aber die Crew soll auch was zu tun haben. Ich sagte nur, dass die Leute in der Hon-Lounge in Frankfurt wieder den Kopf schütteln werden, wenn ich das erzähle.
So wars dann auch. Flugzeug parkte gleich neben der Lounge ("fly thru"-mässig), ich sauste rauf, bekam alles, inkl. einem kleinen Express-Salat, guten Wein, alles zum Lesen ... - Im Kerngeschäft ist LH wie hier unglaublich schwach. Die Lounges machens hier für einmal wett.
20090623
Air France: Die Diätflieger
20090621, AF 2335, Berlin - Paris
Wenn Sie abnehmen möchten - am Leib und im Portemonnaie - empfehle ich diesen Air-France-Flug: Der ging aufgrund der langen langsamen Schlange an der Security erst kurz nach 19 Uhr los. Und (auch) in der Business gabs ein Sparmenu: Das übliche kleine Plastikfach mit einem Sändwichli in Daumengrösse (Kinderdaumen, kein Seemannsdaumen oder so) und ein teelöffelgrosses Schälchen mit, momentmal, ich hab meine Lupe verlegt, ach ja, ein Salätchen.
Für Leute mit Diätabsichten genau das richtige. Ich tat das, was ich immer in solchen Situationen mache: Die Flüssigkeiten selektiv alle machen.
Ach ja, da war noch der arme Sitznachbar. Der hatte sich an seinem Fensterplatz etwas quer hingesetzt, aber bei geschätzten 1.75m Körperlänge waren mögliche lange Beine hier wohl nicht das Problem. Er wollte einfach möglichst cool möglichst viel Platz (in der voll gebuchten) Business haben.
Die Contenance verlor er dann in der Luft, als er checkte, dass das "Essen" nicht einfach so das kleine gereichte Amouse-Bouche, sondern der ...ähm ... Hauptgang war und vom MC Erdnüssli ausreissen musste ...
Wenn Sie abnehmen möchten - am Leib und im Portemonnaie - empfehle ich diesen Air-France-Flug: Der ging aufgrund der langen langsamen Schlange an der Security erst kurz nach 19 Uhr los. Und (auch) in der Business gabs ein Sparmenu: Das übliche kleine Plastikfach mit einem Sändwichli in Daumengrösse (Kinderdaumen, kein Seemannsdaumen oder so) und ein teelöffelgrosses Schälchen mit, momentmal, ich hab meine Lupe verlegt, ach ja, ein Salätchen.
Für Leute mit Diätabsichten genau das richtige. Ich tat das, was ich immer in solchen Situationen mache: Die Flüssigkeiten selektiv alle machen.
Ach ja, da war noch der arme Sitznachbar. Der hatte sich an seinem Fensterplatz etwas quer hingesetzt, aber bei geschätzten 1.75m Körperlänge waren mögliche lange Beine hier wohl nicht das Problem. Er wollte einfach möglichst cool möglichst viel Platz (in der voll gebuchten) Business haben.
Die Contenance verlor er dann in der Luft, als er checkte, dass das "Essen" nicht einfach so das kleine gereichte Amouse-Bouche, sondern der ...ähm ... Hauptgang war und vom MC Erdnüssli ausreissen musste ...
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20090614
Lufthansa Hon-Circle Call Center: Ziemlich unfähig
20090613, On the ground
Lufthansa hatte bis 13. Juni online spottbillige C-Langstreckenflüge aufgeschaltet. Via Swiss sind die nicht buchbar. Beispiel: Zürich - San Francisco für 4100 CHF (Online) kann Swiss-Hon-Circle-Hotline nur für 4900 CHF organisieren. Aber die sagten mir, dass da noch 4 freie Plätze da sind. Und ich solle doch rasch bei LH anrufen.
Dort hiess es von der Dame, nein, über Frankfurt gebe es schon längst keine Plätze mehr für dieses Spezialangebot (ähm ... ich hatte via München gefragt). Dann sagte sie, es gebe keine freuen Plätze mehr, auch nicht auf dieser (ähm ... ich hatte eben Swiss am Telefon, die hatten noch 4 ...), dann schraubte sie etwas am Programm rum ... und ... ja, die hätten was, für 3700 Euro, zuzüglich Gebühren usw.
Wenn die Paxen nicht besser informiert sind als das Personal, kann es rasch mal sehr teuer werden (für die Paxen). Abgesehen davon, dass diese Konstellation ein Fall von unlauterem Wettbewerb gewesen wäre - im Kleingedruckten hiess es nicht, dass dieser Tarif nur von der Webseite aus zu buchen gewesen wäre. Heute hatte ich hier eine reichtlich peinliche Leistung der Lufthansa-Hotline gesehen, die beansprucht ... aber den Marketingkram glauben wir eh nicht mehr.
Lufthansa hatte bis 13. Juni online spottbillige C-Langstreckenflüge aufgeschaltet. Via Swiss sind die nicht buchbar. Beispiel: Zürich - San Francisco für 4100 CHF (Online) kann Swiss-Hon-Circle-Hotline nur für 4900 CHF organisieren. Aber die sagten mir, dass da noch 4 freie Plätze da sind. Und ich solle doch rasch bei LH anrufen.
Dort hiess es von der Dame, nein, über Frankfurt gebe es schon längst keine Plätze mehr für dieses Spezialangebot (ähm ... ich hatte via München gefragt). Dann sagte sie, es gebe keine freuen Plätze mehr, auch nicht auf dieser (ähm ... ich hatte eben Swiss am Telefon, die hatten noch 4 ...), dann schraubte sie etwas am Programm rum ... und ... ja, die hätten was, für 3700 Euro, zuzüglich Gebühren usw.
Wenn die Paxen nicht besser informiert sind als das Personal, kann es rasch mal sehr teuer werden (für die Paxen). Abgesehen davon, dass diese Konstellation ein Fall von unlauterem Wettbewerb gewesen wäre - im Kleingedruckten hiess es nicht, dass dieser Tarif nur von der Webseite aus zu buchen gewesen wäre. Heute hatte ich hier eine reichtlich peinliche Leistung der Lufthansa-Hotline gesehen, die beansprucht ... aber den Marketingkram glauben wir eh nicht mehr.
20090611
Grauer Alltag - süsses Zückerli
20090610, LH 3726, Frankfurt - Zürich
Murphy sagte: Wenn etwas schief geht, gehts schief. Harzenmoser (ergo: ich) sagt: Wenn eine Dreierreihe voll ist, dann meine. Auch hier schlug Harzenmoser, pardon, Murphy zu. Zudem war die volle Reihe am Notausgang. Der LH-Purser mit Micky-Maus-Stimme fauchte mich an, die Tasche müsse rauf, die Zeitungen weg, die Jacke rauf ... so stell ich mir die Feldweibels an Bord der Hercules vor, wenn er seine Jungs anweist: Fallschirm an! Sitz nach vorne! usw. usf.
Den Rest der Reise verbrachte ich 8 Reihen weiter hinten, Gangsitz, freier Mittelsitz, das, was uns LH verspricht und selten einlöst, muss man sich halt selber organisieren. Vom Rest reden wir hier nicht.
Murphy sagte: Wenn etwas schief geht, gehts schief. Harzenmoser (ergo: ich) sagt: Wenn eine Dreierreihe voll ist, dann meine. Auch hier schlug Harzenmoser, pardon, Murphy zu. Zudem war die volle Reihe am Notausgang. Der LH-Purser mit Micky-Maus-Stimme fauchte mich an, die Tasche müsse rauf, die Zeitungen weg, die Jacke rauf ... so stell ich mir die Feldweibels an Bord der Hercules vor, wenn er seine Jungs anweist: Fallschirm an! Sitz nach vorne! usw. usf.
Den Rest der Reise verbrachte ich 8 Reihen weiter hinten, Gangsitz, freier Mittelsitz, das, was uns LH verspricht und selten einlöst, muss man sich halt selber organisieren. Vom Rest reden wir hier nicht.
20090609
Im Sandwich
20090529, LX 1111, München - Zürich
Ein E-Sitz ist immer ein Mittelsitz, auch wenn er durch 1 Upgrade zustande gekommen ist. Item: Ein E-Sitz kann ganz angenehm sein, wenn sich die Nachbarn an die Flug-Knigge-Regel Nr. 14 für Mittelsitzpaxen halten: Die Mittellehnen gehören dem armen Kerl in der Mitte.
Hier hatten beide diese Lektion geschwänzt gehabt. Ich hatte beide Ellbögen etwa auf Rippenhöhe. Nur Magazine konnte ich so lesen. Im Flug flüchtete ich dann nach vorne in die Galley und tratschte mit der MC etwas rum, um uns die Zeit zu vertreiben (essen mochte ich eh nicht, weil sich die Küche in der Lounge in München wieder mal extra viel Mühe gegeben hatte).
Meine Nachbarn hatten so mehr Zeit, um mit ihren Messern und Gabeln zu hantieren. Besonders der linke machte das wohl erst zum dritten Mal in seinem Leben, wie ich nachher meiner Sitzfläche entnehmen konnte.
Der Rest war 1 Kinderspiel auf dem Sandwich-Flug in die Ferien.
Ein E-Sitz ist immer ein Mittelsitz, auch wenn er durch 1 Upgrade zustande gekommen ist. Item: Ein E-Sitz kann ganz angenehm sein, wenn sich die Nachbarn an die Flug-Knigge-Regel Nr. 14 für Mittelsitzpaxen halten: Die Mittellehnen gehören dem armen Kerl in der Mitte.
Hier hatten beide diese Lektion geschwänzt gehabt. Ich hatte beide Ellbögen etwa auf Rippenhöhe. Nur Magazine konnte ich so lesen. Im Flug flüchtete ich dann nach vorne in die Galley und tratschte mit der MC etwas rum, um uns die Zeit zu vertreiben (essen mochte ich eh nicht, weil sich die Küche in der Lounge in München wieder mal extra viel Mühe gegeben hatte).
Meine Nachbarn hatten so mehr Zeit, um mit ihren Messern und Gabeln zu hantieren. Besonders der linke machte das wohl erst zum dritten Mal in seinem Leben, wie ich nachher meiner Sitzfläche entnehmen konnte.
Der Rest war 1 Kinderspiel auf dem Sandwich-Flug in die Ferien.
20090526
Die Sensation: Neues System bei Swiss: Mix-Klasse!
20090525, LX 645, Paris - Zürich
Die Sache kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor: Gleich beim Check-in gabs 1 Upgrade. Das gibts auf Europastrecken so gut wie nie, weil sich ja einfach der Vorhang bei Bedarf verschieben lässt. Ich war wohl so verdutzt, dass die Swissport-Supervisorin gleich auf französisch radebrechte: "c´est un ... un .. öppgräde ..." (nur wenn Sie das Wort "surclassé" hören, können Sie sich wirklich freuen, doch lesen Sie weiter).
Am Gate das übliche Puff im Satelliten 7, wo LX neuerdings andockt. Lounge: man kann nicht zur LH in Satellit 6, sondern allenfalls durch 2 Passkontrollen zur Star-Alliance-Lounge, wo auch für Hons nur die Business-Sektion zugänglich ist. Die teilt man sich mit 50 Leuten aus Japan, die immer alles gleichzeitig machen möchten.
Egal: Am Gate gabs ein kleines Puff, dann ein langes, langes Boarding mit viel Getuschel vorne in der Galley. Dann gings los, mit knapp 30 Min. Verspätung.
Unterwegs gabs dann ein neues System: Mix-Klasse! Die Paxen links und rechts bekamen Sandwiches und Säfte in Plastikbechern, ich 1 Business-Plateau plus Champagner im Glas.
Die überaus nette MC klärte mich dann auf: In Paris wurde einfach ein Dutzend Paxen upgeraded, dabei gabs nur für 12 C-Paxen was zu essen. Man habe das dann auch den upgrade-Paxen gesagt, dass sie de facto wie in der Eco reisen. Aber unterwegs gabs dann ein Durcheinander und so bekamen nur die Original-Business-Paxen plus meine Wenigkeit was aus der Business zu essen und zu trinken. Alle anderen in der Business konnten sich über etwas mehr Ellbogenfreiheit freuen.
Laut der MC machen die das öfters so in Paris. Sie wollte noch eine Notiz dazu verfassen. Ich finde das Mix-System auch etwas unübersichtlich ...
Die Sache kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor: Gleich beim Check-in gabs 1 Upgrade. Das gibts auf Europastrecken so gut wie nie, weil sich ja einfach der Vorhang bei Bedarf verschieben lässt. Ich war wohl so verdutzt, dass die Swissport-Supervisorin gleich auf französisch radebrechte: "c´est un ... un .. öppgräde ..." (nur wenn Sie das Wort "surclassé" hören, können Sie sich wirklich freuen, doch lesen Sie weiter).
Am Gate das übliche Puff im Satelliten 7, wo LX neuerdings andockt. Lounge: man kann nicht zur LH in Satellit 6, sondern allenfalls durch 2 Passkontrollen zur Star-Alliance-Lounge, wo auch für Hons nur die Business-Sektion zugänglich ist. Die teilt man sich mit 50 Leuten aus Japan, die immer alles gleichzeitig machen möchten.
Egal: Am Gate gabs ein kleines Puff, dann ein langes, langes Boarding mit viel Getuschel vorne in der Galley. Dann gings los, mit knapp 30 Min. Verspätung.
Unterwegs gabs dann ein neues System: Mix-Klasse! Die Paxen links und rechts bekamen Sandwiches und Säfte in Plastikbechern, ich 1 Business-Plateau plus Champagner im Glas.
Die überaus nette MC klärte mich dann auf: In Paris wurde einfach ein Dutzend Paxen upgeraded, dabei gabs nur für 12 C-Paxen was zu essen. Man habe das dann auch den upgrade-Paxen gesagt, dass sie de facto wie in der Eco reisen. Aber unterwegs gabs dann ein Durcheinander und so bekamen nur die Original-Business-Paxen plus meine Wenigkeit was aus der Business zu essen und zu trinken. Alle anderen in der Business konnten sich über etwas mehr Ellbogenfreiheit freuen.
Laut der MC machen die das öfters so in Paris. Sie wollte noch eine Notiz dazu verfassen. Ich finde das Mix-System auch etwas unübersichtlich ...
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Rein ins und raus aus dem Wochenende
20090521, LX 1028, Zürich - Düsseldorf, 20090525, LH 4284, Köln - Paris
Zwei Flüge mit biederstem Durchschnitt. Auf dem LX-Flug nach meiner Frage zu einem perlenden Getränk spult der MC 2 mal den Satz los: "Das haben wir nicht hier hinten, nur Rotwein, Weisswein, Bier ...". Anschliessend hätten wir gleich einen Zug gehabt, aber die DB liess den ersten ausfallen, den zweiten ebenfalls und wir standen 1h nach der Landung immernoch auf dem Bahnhof rum. "Senk juh for träwelling ...".
Der Montagflug mit LH wird immer von Cityline in den kleinen Jets ausgeführt. Sitz nebendran frei geblieben? Nie, auch diesmal nicht, obwohl der Flug nicht ganz voll war. Ich frage die MC nach einem neuen "Spiegel", aber sie meinte, sie könnte nicht, wegen der anderen Passagiere. Das ist die fieseste Ausrede, die es gibt - wegen allen anderen Gästen einfach keine Extraleistung machen...
Zwei Flüge mit biederstem Durchschnitt. Auf dem LX-Flug nach meiner Frage zu einem perlenden Getränk spult der MC 2 mal den Satz los: "Das haben wir nicht hier hinten, nur Rotwein, Weisswein, Bier ...". Anschliessend hätten wir gleich einen Zug gehabt, aber die DB liess den ersten ausfallen, den zweiten ebenfalls und wir standen 1h nach der Landung immernoch auf dem Bahnhof rum. "Senk juh for träwelling ...".
Der Montagflug mit LH wird immer von Cityline in den kleinen Jets ausgeführt. Sitz nebendran frei geblieben? Nie, auch diesmal nicht, obwohl der Flug nicht ganz voll war. Ich frage die MC nach einem neuen "Spiegel", aber sie meinte, sie könnte nicht, wegen der anderen Passagiere. Das ist die fieseste Ausrede, die es gibt - wegen allen anderen Gästen einfach keine Extraleistung machen...
20090522
Die längste Nacht der Woche
200905020, LX 65, MIA - ZRH
Wir fassen uns kurz: Last-Second-Upgrade am Gate und nach einem Express-Dinner die längste Nacht der Woche in Obhut der MC Frau N., mit der ich schon ein paarmal in Europa unterwegs war und die mir den Flug wirklich angenehm machte. Ich sollte meine Flugpläne auf ihre abstimmen.
Allerdings ist in MIA die Lounge nicht sehenswert. So halle halbe Stunde kommt ein kellner mit einem Sandwichwägeli und serviert pappige Toast-Sandwiches. Wer diesen Slot verpasst, sieht keine mehr. Und der Rotwein ist zum weinen.
Und auch in ZRH blieb das Gepäck wieder mal verschwunden. Das Personal reagierte wie übllich routiniert, aber für meinen undmassgeblichen Fall völlig unzweckmässig: Sie würden mir das Gepäck am Abend nachschicken (da flog ich schon wieder ab). Oder direkt nach sowieso schicken. Da würde ich aber nur 1 Tag bleiben. Oder gleich am Flughafen lassen. Aber das geht nicht, ich brauchte meine Wäsche. Nach 1h und 3 verpassten Zügen fanden die Swissport-Leute das Gepäck dann doch noch irgendwo.
Wir fassen uns kurz: Last-Second-Upgrade am Gate und nach einem Express-Dinner die längste Nacht der Woche in Obhut der MC Frau N., mit der ich schon ein paarmal in Europa unterwegs war und die mir den Flug wirklich angenehm machte. Ich sollte meine Flugpläne auf ihre abstimmen.
Allerdings ist in MIA die Lounge nicht sehenswert. So halle halbe Stunde kommt ein kellner mit einem Sandwichwägeli und serviert pappige Toast-Sandwiches. Wer diesen Slot verpasst, sieht keine mehr. Und der Rotwein ist zum weinen.
Und auch in ZRH blieb das Gepäck wieder mal verschwunden. Das Personal reagierte wie übllich routiniert, aber für meinen undmassgeblichen Fall völlig unzweckmässig: Sie würden mir das Gepäck am Abend nachschicken (da flog ich schon wieder ab). Oder direkt nach sowieso schicken. Da würde ich aber nur 1 Tag bleiben. Oder gleich am Flughafen lassen. Aber das geht nicht, ich brauchte meine Wäsche. Nach 1h und 3 verpassten Zügen fanden die Swissport-Leute das Gepäck dann doch noch irgendwo.
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20090512
So fliegt es sich noch besser
20090509, LH 421, Boston - Frankfurt
Der Flug war als ziemlich voll gemeldet worden und 2 Tage voraus hatte ich mich noch rasch telefonisch um meinen Sitz am Notausgang gekümmert. Beim Checkin fragte der junge Gentlemen, der gerade eingearbeitet wurde, seine Supervisorin leise "wie mach ich noch gleich das upgrade?" und setzte mich in die erste Reihe des hinteren Business-Abteils.
Unterwegs gings dann auch ruckzuck mit einem kleinen, raschen Abendessen (die LH-Lounge ist etwa auf dem Niveau von Paris, nur der Champagner ist in Boston besser) und dann 5h Schlaf.
Nach der Landung am B-Concourse noch rasch in die B-Hon-Lounge, die im letzten Sommer eröffnet worden war (für die, die die A-Lounge kennen: Alles etwas grösser plus ein eingebautes Spa) und dann zum Baggage Claim.
Da war mein Gepäck nicht. Es war auch nicht im Computer. Dabei brauchte ich das, zumal ich tags drauf 2 weitere Flüge hatte. Der junge Gentlemen rief seine Supervisorin, die kam, bedauerte heftig und dann drückten sie mir 300 Euro in die Hand, für die nötigste Wäsche. Der junge Gentleman wollte mich sogar zum Geschäft 1 Stock höher bringen.
Ich ging dann aber zum Bahnhof, um den nächsten ICE zu buchen (2 waren mir abgefahren). 10 Min. vor der Abfahrt kam 1 Anruf - mein Gepäck war an 1 entlegenen Stelle gefunden worden. 5 Min. vor der Abfahrt des Zuges hatte ich es wieder. Und das Geld?" "Sie hatten heute so viel Aerger mit uns, behalten Sie das" sagte die Supervisorin.
Wir habens am Montag dann der Hilfsorganisation gespendet, wie auch von LH unterstüttz wird.
Der Flug war als ziemlich voll gemeldet worden und 2 Tage voraus hatte ich mich noch rasch telefonisch um meinen Sitz am Notausgang gekümmert. Beim Checkin fragte der junge Gentlemen, der gerade eingearbeitet wurde, seine Supervisorin leise "wie mach ich noch gleich das upgrade?" und setzte mich in die erste Reihe des hinteren Business-Abteils.
Unterwegs gings dann auch ruckzuck mit einem kleinen, raschen Abendessen (die LH-Lounge ist etwa auf dem Niveau von Paris, nur der Champagner ist in Boston besser) und dann 5h Schlaf.
Nach der Landung am B-Concourse noch rasch in die B-Hon-Lounge, die im letzten Sommer eröffnet worden war (für die, die die A-Lounge kennen: Alles etwas grösser plus ein eingebautes Spa) und dann zum Baggage Claim.
Da war mein Gepäck nicht. Es war auch nicht im Computer. Dabei brauchte ich das, zumal ich tags drauf 2 weitere Flüge hatte. Der junge Gentlemen rief seine Supervisorin, die kam, bedauerte heftig und dann drückten sie mir 300 Euro in die Hand, für die nötigste Wäsche. Der junge Gentleman wollte mich sogar zum Geschäft 1 Stock höher bringen.
Ich ging dann aber zum Bahnhof, um den nächsten ICE zu buchen (2 waren mir abgefahren). 10 Min. vor der Abfahrt kam 1 Anruf - mein Gepäck war an 1 entlegenen Stelle gefunden worden. 5 Min. vor der Abfahrt des Zuges hatte ich es wieder. Und das Geld?" "Sie hatten heute so viel Aerger mit uns, behalten Sie das" sagte die Supervisorin.
Wir habens am Montag dann der Hilfsorganisation gespendet, wie auch von LH unterstüttz wird.
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20090506
Air France: So verschaukelt man Passagiere
20090506, AF 5100, Paris - Zürich
Ueber den abgelegenen Terminal 2G haben wir hier schon berichtet. Inzwischen ist die Lounge aufgemacht worden: Ein kleiner, fensterloser Raum, 2 Kaffeeautomaten, ein paar Croissants. That´s it. Ach ja: Zugang per Code, 2009A an der Türe eintippen, wenn ich mich recht erinnere.
Wenn Sie das nächste Mal hier rein kommen: Stopfen Sie sich dennoch hier voll. Packen Sie alles, was Sie finden. Keine Angst, es kommt keine Security mehr. Also alles rein damit.
Der Grund ist ganz einfach: bei AF streikt die Küche, die den Paxen das Essen vorbereiten sollte. Seit 2 oder 3 Wochen. AF sagt nichts dazu, zumal jedes Gipfeli weniger auch die Kosten senkt. Hier gabs unterwegs ein trockenes Gummigipfeli und einen Jus. Ich flog heute Business. Die Eco bekam ein Guetzli.
Air France verschaukelt so ganz gezielt die Passagiere. Immerhin ist die Lounge optimal vorbereitet. Da arbeiten bereits keine Menschen mehr. Vielleicht gibt es sich ja - und dann sind da auch keine Passagiere mehr.
Ueber den abgelegenen Terminal 2G haben wir hier schon berichtet. Inzwischen ist die Lounge aufgemacht worden: Ein kleiner, fensterloser Raum, 2 Kaffeeautomaten, ein paar Croissants. That´s it. Ach ja: Zugang per Code, 2009A an der Türe eintippen, wenn ich mich recht erinnere.
Wenn Sie das nächste Mal hier rein kommen: Stopfen Sie sich dennoch hier voll. Packen Sie alles, was Sie finden. Keine Angst, es kommt keine Security mehr. Also alles rein damit.
Der Grund ist ganz einfach: bei AF streikt die Küche, die den Paxen das Essen vorbereiten sollte. Seit 2 oder 3 Wochen. AF sagt nichts dazu, zumal jedes Gipfeli weniger auch die Kosten senkt. Hier gabs unterwegs ein trockenes Gummigipfeli und einen Jus. Ich flog heute Business. Die Eco bekam ein Guetzli.
Air France verschaukelt so ganz gezielt die Passagiere. Immerhin ist die Lounge optimal vorbereitet. Da arbeiten bereits keine Menschen mehr. Vielleicht gibt es sich ja - und dann sind da auch keine Passagiere mehr.
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20090429
20090428
Senator-Lounge in Paris: Schlechter Scherz
20090427, LH 4231, Paris - Frankfurt
Wenn eine Lounge für ein Jahr geschlossen war (wegen Umbau) und die Paxen zuerst in die mittelprächtige SAS-Lounge und dann in die ebenfalls mittelprächtige Star-Alliance-Lounge ausweichen durften/mussten, erwartet man eine palastähnliche Lounge. Mindestens. Ein Buffet, dass sich das Brett biegt. Mindestens. Und Zeitungen/Zeitschriften a gogo. Mindestens.
Nichts von alledem. Das Buffet ist gähnend leer, Champagner (wie früher) gibts nur auf explizite Nachfrage, zu Essen nur alte Sandwiches und in der Früchteschale wartet ein einsamer, arg zerbeulter Apfel auf einen gnädigen Hungrigen.
Umso besser war der Flug. MC kam Swiss-like vorbei, es gab von allem alles. Nach der Ankunft in FRA ma Jetway bin ich noch rasch in die Hon-Lounge, um 1 Zeitung zu holen, die Dame sagte gleich, ich solle mir Zeit lassen, noch 1 Drink nehmen usw.
So fliegen wir sehr gerne mit LH. Jetzt müsste nur noch die Lounge verbessert werden. Die Damen in Paris genieren sich ja auch schon, wie sie mir sagten.
Wenn eine Lounge für ein Jahr geschlossen war (wegen Umbau) und die Paxen zuerst in die mittelprächtige SAS-Lounge und dann in die ebenfalls mittelprächtige Star-Alliance-Lounge ausweichen durften/mussten, erwartet man eine palastähnliche Lounge. Mindestens. Ein Buffet, dass sich das Brett biegt. Mindestens. Und Zeitungen/Zeitschriften a gogo. Mindestens.
Nichts von alledem. Das Buffet ist gähnend leer, Champagner (wie früher) gibts nur auf explizite Nachfrage, zu Essen nur alte Sandwiches und in der Früchteschale wartet ein einsamer, arg zerbeulter Apfel auf einen gnädigen Hungrigen.
Umso besser war der Flug. MC kam Swiss-like vorbei, es gab von allem alles. Nach der Ankunft in FRA ma Jetway bin ich noch rasch in die Hon-Lounge, um 1 Zeitung zu holen, die Dame sagte gleich, ich solle mir Zeit lassen, noch 1 Drink nehmen usw.
So fliegen wir sehr gerne mit LH. Jetzt müsste nur noch die Lounge verbessert werden. Die Damen in Paris genieren sich ja auch schon, wie sie mir sagten.
"Die Airline will nicht, dass Sie am Schalter einchecken..."
20090426, AF 5109, Zürich - Paris
Das nenne ich freundliche Begrüssung. 5 Meter vor dem Check-in-Schalter kommt ein Gentleman, fragt, ob ich ein e-Ticket habe und sagt dann: "Die Airline will nicht, dass Sie am Schalter einchecken. Gehen Sie zum Automaten da drüben." Ich checke bei AF eh lieber am Automaten ein, aber der ist in ZH gar nicht als AF-tauglich angeschrieben. Dem Kerl wars egal.
Boarding-Pass hatte ich 10 Sekunden später. Für ein Seating-Problem musste ich eh noch kurz an den Schalter. So (und mit der sehr sehr bescheiden ausgestatteten Lounge in ZH) verscheucht AF noch die letzten Paxen auf dieser Strecke (den Rest tut der weit abgelegene Ankunftsterminal 2G in Paris).
Das nenne ich freundliche Begrüssung. 5 Meter vor dem Check-in-Schalter kommt ein Gentleman, fragt, ob ich ein e-Ticket habe und sagt dann: "Die Airline will nicht, dass Sie am Schalter einchecken. Gehen Sie zum Automaten da drüben." Ich checke bei AF eh lieber am Automaten ein, aber der ist in ZH gar nicht als AF-tauglich angeschrieben. Dem Kerl wars egal.
Boarding-Pass hatte ich 10 Sekunden später. Für ein Seating-Problem musste ich eh noch kurz an den Schalter. So (und mit der sehr sehr bescheiden ausgestatteten Lounge in ZH) verscheucht AF noch die letzten Paxen auf dieser Strecke (den Rest tut der weit abgelegene Ankunftsterminal 2G in Paris).
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20090427
20090421
Geschlossene Lounge, lange Schlagen und Schulterzucken
20090417, LH 194, Frankfurt - Berlin, 20090420, LH 4310, Berlin - Paris
Eigentlich wäre hier der schon fast zum Klassiker der weltweiten Bloggerwelt aufgestiegene Titel "Rein und raus aus dem Wochenende" der Standardtitel gewesen, aber das googelt die Suchmaschine nicht so optimal für Leute, die einfach so wissen möchten, wie es uns so unterwegs geht.
Diesmal gabs vieles, was man sich nicht für den perfekten Flug ins Wochenende wünscht: Die Hon-Lounge im A-Concourse in FRA war zu. Als Ausweichmöglichkeiten wurde nur auf die Senator-Lounge oder die Tower-Lounge verwiesen. Die Tower-Lounge war zu weit weg, so blieb noch die Senator-Lounge. Mit grossem Puff, eng, man fand kaum einen Platz und das Essen, also, das habe ich stehen gelassen. Ich sagte dann der Dame am Eingang, das ich das nicht wirklich optimal finde, man hätte sowas weit vorne im Terminal ankündigen können und dann in den First-Terminal ausweichen können.
Immerhin piepste die Maschine am Gate und spendierte mir ein Upgrade. Maschine war nicht überbucht. Auf solche Strecken würde ich nie zu zahlenden Upgrades raten, zumal das Gebotene sehr sehr bescheiden ist. Dafür gibts ja die Lounges, aber eben ...
Mein etwas sehr korpulenter Sitznachbar schlief übrigens durch. Er und viele andere in der C-Klasse lasen eine bestimmte Zeitung. FAZ? Nein ... Süddeutsche? Fehlanzeige ... Sie lasen alle "Bild".
Wenn man morgens um 6.25 in Berlin von den D70-76-Gates abfliegt, trifft man jetzt auf eine 80m-Schlage. Die bewegt sich im Schneckentempo, weil erstens 1 Menge Leute nach vorne drängt (die alle auf den gleichen Flug müssen) und zweitens die Security nur 2 Türen offen hatte (von 4). Ich wandte mich an das Check-in-Personal. Die haben nur mit der Schulter gezuckt. Denen ist es egal. Der Flughafen sei Schuld.
An der Security selber bekam ich dann folgende Dialogfetzen mit: "Meinste, wir sollen noch zwei Maschinen aufmachen? Jetzt hats wohl etwas Leute hier ..." Es war also nicht der Flughafen. Als Paxe kommt man sich hier gleich von allen Beteiligten verschaukelt vor.
Aus dem Gemeckere in der Kolonne konnte ich entnehmen, dass es jeden Montagmorgen so ist. Flug selber (an Eurowings ausgelagert) war traditionell schwach und verspätet.
Eigentlich wäre hier der schon fast zum Klassiker der weltweiten Bloggerwelt aufgestiegene Titel "Rein und raus aus dem Wochenende" der Standardtitel gewesen, aber das googelt die Suchmaschine nicht so optimal für Leute, die einfach so wissen möchten, wie es uns so unterwegs geht.
Diesmal gabs vieles, was man sich nicht für den perfekten Flug ins Wochenende wünscht: Die Hon-Lounge im A-Concourse in FRA war zu. Als Ausweichmöglichkeiten wurde nur auf die Senator-Lounge oder die Tower-Lounge verwiesen. Die Tower-Lounge war zu weit weg, so blieb noch die Senator-Lounge. Mit grossem Puff, eng, man fand kaum einen Platz und das Essen, also, das habe ich stehen gelassen. Ich sagte dann der Dame am Eingang, das ich das nicht wirklich optimal finde, man hätte sowas weit vorne im Terminal ankündigen können und dann in den First-Terminal ausweichen können.
Immerhin piepste die Maschine am Gate und spendierte mir ein Upgrade. Maschine war nicht überbucht. Auf solche Strecken würde ich nie zu zahlenden Upgrades raten, zumal das Gebotene sehr sehr bescheiden ist. Dafür gibts ja die Lounges, aber eben ...
Mein etwas sehr korpulenter Sitznachbar schlief übrigens durch. Er und viele andere in der C-Klasse lasen eine bestimmte Zeitung. FAZ? Nein ... Süddeutsche? Fehlanzeige ... Sie lasen alle "Bild".
Wenn man morgens um 6.25 in Berlin von den D70-76-Gates abfliegt, trifft man jetzt auf eine 80m-Schlage. Die bewegt sich im Schneckentempo, weil erstens 1 Menge Leute nach vorne drängt (die alle auf den gleichen Flug müssen) und zweitens die Security nur 2 Türen offen hatte (von 4). Ich wandte mich an das Check-in-Personal. Die haben nur mit der Schulter gezuckt. Denen ist es egal. Der Flughafen sei Schuld.
An der Security selber bekam ich dann folgende Dialogfetzen mit: "Meinste, wir sollen noch zwei Maschinen aufmachen? Jetzt hats wohl etwas Leute hier ..." Es war also nicht der Flughafen. Als Paxe kommt man sich hier gleich von allen Beteiligten verschaukelt vor.
Aus dem Gemeckere in der Kolonne konnte ich entnehmen, dass es jeden Montagmorgen so ist. Flug selber (an Eurowings ausgelagert) war traditionell schwach und verspätet.
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Verspätung
20090415
Das Profil der Terroristen
20090415, On the ground
Nach der x-ten Sicherheitskontrolle (sehr schikanös fiel v.a. ZRH auf), hab ich jetzt das Profil beisammen, wonach die Sicherheitsleute seit 2 Monaten suchen. Dabei haben sie die Intensität seit Februar noch gesteigert.
Scharf sind die Leute auf Paxen zwischen 30 und 50 und auf Elektronik im Gepäck (Netzteile usw. machen die Sicherheitsleute besonders nervös). Dabei gehen sie davon aus, dass man aus der Elektronik dann an Bord irgendwas zusammenbastelt. Flüssigkeiten scheinen dabei keine Rolle (mehr) zu spielen, ebenso wenig Sachen, die in den Schuhen (Absätzen usw.) versteckt sein könnten.
Das Profil ist dermassen sichtbar, dass ich mich eher unsicher fühle - weil man sich daran anpassen kann und es aushebeln kann.
Nach der x-ten Sicherheitskontrolle (sehr schikanös fiel v.a. ZRH auf), hab ich jetzt das Profil beisammen, wonach die Sicherheitsleute seit 2 Monaten suchen. Dabei haben sie die Intensität seit Februar noch gesteigert.
Scharf sind die Leute auf Paxen zwischen 30 und 50 und auf Elektronik im Gepäck (Netzteile usw. machen die Sicherheitsleute besonders nervös). Dabei gehen sie davon aus, dass man aus der Elektronik dann an Bord irgendwas zusammenbastelt. Flüssigkeiten scheinen dabei keine Rolle (mehr) zu spielen, ebenso wenig Sachen, die in den Schuhen (Absätzen usw.) versteckt sein könnten.
Das Profil ist dermassen sichtbar, dass ich mich eher unsicher fühle - weil man sich daran anpassen kann und es aushebeln kann.
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20090410
Unfreundlicher Purser, nette FA, Riesenpuff
20090409, LH 4234, Frankfurt - Paris
Das A42-Gate ist keine Baustelle mehr. Bis letzte Woche wurde da gearbeitet und was dann als Jetway-Gate aussah, war dann ein Bus-Gate.
Das war die gute Nachricht hier. Denn unterwegs machte der Purser einen sehr abweisendes Gesicht, als ich ihn nach einem Bitter Lemon fragte. "Nein, das gibts hier nicht." Und rauschte weiter, weil ich ein Bier keine richtige Alternative fand.
Ganz anders war der Ton hinten bei der FA, eine Frau S., die sich überlegt, den Purser-Kurs zu machen. Ich ermunterte sie dazu, einen etwas anderen Stil zu bringen, als ihr Purser auf diesem Flug plus zu einem guten Becher mit Rotwein plus noch was dazu.
Das Gefälle der Leistungen war hier besonders frappierend, weil ich tags zuvor auf einem anderen LH-Flug ex Frankfurt das komplette Gegenteil erlebt hatte: Eine Purserin, die vorbei kommt, (morgens) frisch gepressten O-Saft im Glas serviert usw. Das sind die Sachen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten - und nicht wie hier, wo ein uninformierter Purser lustlos seinen Job machte.
Ach ja, sooo lustlos machte er es nicht, er schäkerte ausgiebig mit einer Paxe in der Business.
Ein mittleres Puff war übigens in Frankfurt in der Senator-Lounge im A-Concourse. Die Leute standen teilweise. Dazu noch stickige Atmosphäre. Ich holte hier nur 1 Zeitung, die es oben nicht mehr gab und sagte der Dame am Eingang (die übrigens nur 1 Magazin pro Paxe rausrückt, weil sie auf Lehrerin macht), dass hier ja ein ganz schönes Puff sei, wie man das bei uns zu formulieren pflegt.
Das A42-Gate ist keine Baustelle mehr. Bis letzte Woche wurde da gearbeitet und was dann als Jetway-Gate aussah, war dann ein Bus-Gate.
Das war die gute Nachricht hier. Denn unterwegs machte der Purser einen sehr abweisendes Gesicht, als ich ihn nach einem Bitter Lemon fragte. "Nein, das gibts hier nicht." Und rauschte weiter, weil ich ein Bier keine richtige Alternative fand.
Ganz anders war der Ton hinten bei der FA, eine Frau S., die sich überlegt, den Purser-Kurs zu machen. Ich ermunterte sie dazu, einen etwas anderen Stil zu bringen, als ihr Purser auf diesem Flug plus zu einem guten Becher mit Rotwein plus noch was dazu.
Das Gefälle der Leistungen war hier besonders frappierend, weil ich tags zuvor auf einem anderen LH-Flug ex Frankfurt das komplette Gegenteil erlebt hatte: Eine Purserin, die vorbei kommt, (morgens) frisch gepressten O-Saft im Glas serviert usw. Das sind die Sachen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten - und nicht wie hier, wo ein uninformierter Purser lustlos seinen Job machte.
Ach ja, sooo lustlos machte er es nicht, er schäkerte ausgiebig mit einer Paxe in der Business.
Ein mittleres Puff war übigens in Frankfurt in der Senator-Lounge im A-Concourse. Die Leute standen teilweise. Dazu noch stickige Atmosphäre. Ich holte hier nur 1 Zeitung, die es oben nicht mehr gab und sagte der Dame am Eingang (die übrigens nur 1 Magazin pro Paxe rausrückt, weil sie auf Lehrerin macht), dass hier ja ein ganz schönes Puff sei, wie man das bei uns zu formulieren pflegt.
Free seating
20090409, LX 1072, Zürich - Frankfurt
Schönstes Frühlingswetter, klare Sicht - aber dennoch kanns zu grössere Verspätungen kommen. Hier war der ursprünglich vorgesehene Jumbolino kaputt und wir bekamen einen A320er. Der fliegt sich angenehmer, zumal nur so 60 Paxen nach Frankfurt wollten (ca. 8 C, Rest Y). Und weil das Flugeug fast doppelt so gross ist wie der Jumbolino, gabs mehr Platz für die Paxen. Und Free Seating in der Eco.
Indisponiert war dadurch allerdings die Crew und auch die Bodenprozesse in Frankfurt waren solala. So wartete ein Gentleman mit 1 Limo, aber nicht auf mich (Harzenmoser), sondern einen Hr. Hose oder so.
Item - er nahm mich mit (der Herr Hose tauchte nicht auf). So konnte ich nach bescheidenem Flug und 45 Min. Verspätung den Rückstand aufs Tagesprogramm in Frankfurt etwas reduzieren.
Schönstes Frühlingswetter, klare Sicht - aber dennoch kanns zu grössere Verspätungen kommen. Hier war der ursprünglich vorgesehene Jumbolino kaputt und wir bekamen einen A320er. Der fliegt sich angenehmer, zumal nur so 60 Paxen nach Frankfurt wollten (ca. 8 C, Rest Y). Und weil das Flugeug fast doppelt so gross ist wie der Jumbolino, gabs mehr Platz für die Paxen. Und Free Seating in der Eco.
Indisponiert war dadurch allerdings die Crew und auch die Bodenprozesse in Frankfurt waren solala. So wartete ein Gentleman mit 1 Limo, aber nicht auf mich (Harzenmoser), sondern einen Hr. Hose oder so.
Item - er nahm mich mit (der Herr Hose tauchte nicht auf). So konnte ich nach bescheidenem Flug und 45 Min. Verspätung den Rückstand aufs Tagesprogramm in Frankfurt etwas reduzieren.
20090409
Versteckis spielen - und das 4 Tage vor Ostern
20090408, LX 1499, Prag - Zürich
Was macht man, wenn man 10 Minuten vor der Oeffnung des Check-Ins an 1 Flughafen ankommt? Richtig - rasch zum Ticketing flitzen, die können weiterhelfen. Wenn sie wollen.
In diesem speziellen Fall war das nicht der Fall. Die Halle vor dem LX-Schalter ist 80 m weit, offen und leer. Die Dame sah mich aus 79 m Entfernung kommen, tauchte ab ... und als ich am Schalter war, konnte ich 3m hinter der Glasscheibe 2 Damenfüsse hinter einer Schranktüre sehen. Ich klingelte. Die Füsse blieben, wo sie waren. Ich klingelte nochmal. Keine Reaktion. Dann fragte ich akkustisch nach. Nochmal keine Reaktion.
Inzwischen hatte der normale Checkin aufgemacht und sich sauste weiter. Falls Sie also von Prag aus abfliegen, sausen Sie bitte rasch dort vorbei - vielleicht hatte ich ja nur das Wachsfigurenkabinett erwischt?
Checkin machte übrigens etwas Theater wegen meinem Gepäck. Es passte locker in den Rahmen. Aber da war noch das Gewicht. "Sehen Sie, ich bin ein sehr guter Kunde, machen Sie da keine Ausnahme?" Die Dame sagte nur, jaja, nein nein. "Ich sagte, sehr guter Kunde." "Sie müssens abgeben". "Ist meine Miles and More-Nummer drin?" "Nein." Ich gab ihr meine Karte, dann telefonierte sie rum und dann gings. Sie meinte noch, es sage fast jeder, der ex Prag abfliegt, er sei ein "sehr guter Kunde." Leute mit blauen Miles and more-Karten vor allem.
Flug mit uralter Fokker-100 der Helvetic war ganz okay. Die Crew erbarmte sich meiner üblichen Extrawünsche.
Was macht man, wenn man 10 Minuten vor der Oeffnung des Check-Ins an 1 Flughafen ankommt? Richtig - rasch zum Ticketing flitzen, die können weiterhelfen. Wenn sie wollen.
In diesem speziellen Fall war das nicht der Fall. Die Halle vor dem LX-Schalter ist 80 m weit, offen und leer. Die Dame sah mich aus 79 m Entfernung kommen, tauchte ab ... und als ich am Schalter war, konnte ich 3m hinter der Glasscheibe 2 Damenfüsse hinter einer Schranktüre sehen. Ich klingelte. Die Füsse blieben, wo sie waren. Ich klingelte nochmal. Keine Reaktion. Dann fragte ich akkustisch nach. Nochmal keine Reaktion.
Inzwischen hatte der normale Checkin aufgemacht und sich sauste weiter. Falls Sie also von Prag aus abfliegen, sausen Sie bitte rasch dort vorbei - vielleicht hatte ich ja nur das Wachsfigurenkabinett erwischt?
Checkin machte übrigens etwas Theater wegen meinem Gepäck. Es passte locker in den Rahmen. Aber da war noch das Gewicht. "Sehen Sie, ich bin ein sehr guter Kunde, machen Sie da keine Ausnahme?" Die Dame sagte nur, jaja, nein nein. "Ich sagte, sehr guter Kunde." "Sie müssens abgeben". "Ist meine Miles and More-Nummer drin?" "Nein." Ich gab ihr meine Karte, dann telefonierte sie rum und dann gings. Sie meinte noch, es sage fast jeder, der ex Prag abfliegt, er sei ein "sehr guter Kunde." Leute mit blauen Miles and more-Karten vor allem.
Flug mit uralter Fokker-100 der Helvetic war ganz okay. Die Crew erbarmte sich meiner üblichen Extrawünsche.
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