20090701, 9S 726, Lucknow - Delhi
Wenn man ältere Semester nach den längst eingestellten Erstklassflügen in Europa fragt, bekommen sie glänzende Augen: Da gabs noch auf Strecken wie, sagen wir mal Frankfurt - Zürich (40 Minuten Airborne) was Warmes zu essen, inkl. Hotelsilber/Stahlbesteck und Porzellangeschirr. Längst vorbei.
Und spontan rechnet man mit sowas auch nicht in Indien, zumal der winzige Flughafen von Lucknow ziemlich abgenutzt wirkt (WiFi funktioniert allerdings irgendwie umsonst), keine Lounges existieren und die Security selbst für meine Begriffe zu ungründlich ist.
Item - kaum in der Luft auf diesem Flug (45 Min.), gabs lauter Wunder und positive Ueberraschungen (mit der Airline Jet Airways): Nagelneue B737-800, kleine Monitore in jedem Vordersitz, guter Kopfhörer dazu, breites Entertainment-Programm (wenn auch nicht 200%ig mein Geschmack), und dann, ja dann ... Das Essen! Warmes, kleines Menu, plus Salätli, so etwa wie bei LX, LH, AF und Co. auf Langstrecke serviert wird. In der Economy, wohlgemerkt (es gibt auch eine kleine Business). Ticketpreis? 60 Euro, hin und zurück, das reicht in Europa grad für die Sicherheitsgebühr. Die Damen waren zu viert in der Kabine, Flug mit 90 Paxen rel. voll (in Europa ist das vom fliegenden Personal oft die erste Begründung, etwas nicht zu machen, weil man zu wenig Personal unterwegs habe). Die FAs hatten auch noch die Nerven, 15 Min. vor der Landung zu servieren, die Paxen assen rel. entspannt und bei der (etwas holprigen Landung) war alles wieder weng und es flogen keine Tableaus herum.
Ich kann Jet Airways nach diesem Flug nur empfehlen. Die fliegen ab Brüssel in die USA.
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20090706
20090625
Woseliwo sind die Zeitschriften?
20090623, LH 3005, Stockholm - Frankfurt
Der Flug war 1h verspätet, "weil die ankommende Maschine verspätet war", wie die zwingend logische Begründung lautete. Unterwegs die Frage an den Purser, ob er nicht den "Spiegel" zur Hand habt. Kann kommt 1 Vortrag, dass es in der Eco keine Zeitschriften mehr gibt. Schon lange nicht mehr.
Der Mann schaut nicht nur nicht auf die Passagierliste, er sagt auch nicht die Wahrheit: In der hinteren Galley der Eco lag ein grosser Zeitschriftenstapel. Zuoberst der "Spiegel" natürlich.
Aber die Crew soll auch was zu tun haben. Ich sagte nur, dass die Leute in der Hon-Lounge in Frankfurt wieder den Kopf schütteln werden, wenn ich das erzähle.
So wars dann auch. Flugzeug parkte gleich neben der Lounge ("fly thru"-mässig), ich sauste rauf, bekam alles, inkl. einem kleinen Express-Salat, guten Wein, alles zum Lesen ... - Im Kerngeschäft ist LH wie hier unglaublich schwach. Die Lounges machens hier für einmal wett.
Der Flug war 1h verspätet, "weil die ankommende Maschine verspätet war", wie die zwingend logische Begründung lautete. Unterwegs die Frage an den Purser, ob er nicht den "Spiegel" zur Hand habt. Kann kommt 1 Vortrag, dass es in der Eco keine Zeitschriften mehr gibt. Schon lange nicht mehr.
Der Mann schaut nicht nur nicht auf die Passagierliste, er sagt auch nicht die Wahrheit: In der hinteren Galley der Eco lag ein grosser Zeitschriftenstapel. Zuoberst der "Spiegel" natürlich.
Aber die Crew soll auch was zu tun haben. Ich sagte nur, dass die Leute in der Hon-Lounge in Frankfurt wieder den Kopf schütteln werden, wenn ich das erzähle.
So wars dann auch. Flugzeug parkte gleich neben der Lounge ("fly thru"-mässig), ich sauste rauf, bekam alles, inkl. einem kleinen Express-Salat, guten Wein, alles zum Lesen ... - Im Kerngeschäft ist LH wie hier unglaublich schwach. Die Lounges machens hier für einmal wett.
20090522
Ominöses Gate 17
20090520, AA 1299, Orlando - Miami
Jeder der Trams, Züge und Autos fährt, weiss, dass gelegentlich mal die Türe klemmt. Normalerweise hilft ein fester Tritt oder (bei der VBZ in Zürich) eine Extrafahrt ins Depot.
Hier sassen wir schon alle, als der Cäptn 10 Minuten nach flugplanmässiger Abflugzeit sagte "Flight attendants, please prepare for landing and crosscheck". Wer das hört, kann sich auf Wartezeiten einstellen. Anno 2001 hatte ich mal das gleiche hier in Orlando am gleichen Gate 17 erlebt - der Flug wurde dann gecancelled und ich flog später statt mit Swissair direkt von MIA nach ZRH mit AA nach Paris und dann weiter mit Swissair.
Heute gings etwas rascher. Nach einer halben Stunde ging der Mechaniker (pardon: "Engineer") wieder und mit 1h Verspätung sausten wir dann los.
Wenn Sie einmal ex Orlando fliegen - achten Sie auf das ominöse Gate 17. - Die Zeit reichte noch, um in MIA das Gepäck abzuholen. Die AA-Checkin-Dame war nicht in der Lage, das Gepäck richtig zu labeln. Dafür konnte sie mit die Boarding-Pässe für die anschliessenden Swiss-Flüge ausdrucken - und das klappte nicht bei meinen beiden Kollegen.
Jeder der Trams, Züge und Autos fährt, weiss, dass gelegentlich mal die Türe klemmt. Normalerweise hilft ein fester Tritt oder (bei der VBZ in Zürich) eine Extrafahrt ins Depot.
Hier sassen wir schon alle, als der Cäptn 10 Minuten nach flugplanmässiger Abflugzeit sagte "Flight attendants, please prepare for landing and crosscheck". Wer das hört, kann sich auf Wartezeiten einstellen. Anno 2001 hatte ich mal das gleiche hier in Orlando am gleichen Gate 17 erlebt - der Flug wurde dann gecancelled und ich flog später statt mit Swissair direkt von MIA nach ZRH mit AA nach Paris und dann weiter mit Swissair.
Heute gings etwas rascher. Nach einer halben Stunde ging der Mechaniker (pardon: "Engineer") wieder und mit 1h Verspätung sausten wir dann los.
Wenn Sie einmal ex Orlando fliegen - achten Sie auf das ominöse Gate 17. - Die Zeit reichte noch, um in MIA das Gepäck abzuholen. Die AA-Checkin-Dame war nicht in der Lage, das Gepäck richtig zu labeln. Dafür konnte sie mit die Boarding-Pässe für die anschliessenden Swiss-Flüge ausdrucken - und das klappte nicht bei meinen beiden Kollegen.
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20090427
20090421
Geschlossene Lounge, lange Schlagen und Schulterzucken
20090417, LH 194, Frankfurt - Berlin, 20090420, LH 4310, Berlin - Paris
Eigentlich wäre hier der schon fast zum Klassiker der weltweiten Bloggerwelt aufgestiegene Titel "Rein und raus aus dem Wochenende" der Standardtitel gewesen, aber das googelt die Suchmaschine nicht so optimal für Leute, die einfach so wissen möchten, wie es uns so unterwegs geht.
Diesmal gabs vieles, was man sich nicht für den perfekten Flug ins Wochenende wünscht: Die Hon-Lounge im A-Concourse in FRA war zu. Als Ausweichmöglichkeiten wurde nur auf die Senator-Lounge oder die Tower-Lounge verwiesen. Die Tower-Lounge war zu weit weg, so blieb noch die Senator-Lounge. Mit grossem Puff, eng, man fand kaum einen Platz und das Essen, also, das habe ich stehen gelassen. Ich sagte dann der Dame am Eingang, das ich das nicht wirklich optimal finde, man hätte sowas weit vorne im Terminal ankündigen können und dann in den First-Terminal ausweichen können.
Immerhin piepste die Maschine am Gate und spendierte mir ein Upgrade. Maschine war nicht überbucht. Auf solche Strecken würde ich nie zu zahlenden Upgrades raten, zumal das Gebotene sehr sehr bescheiden ist. Dafür gibts ja die Lounges, aber eben ...
Mein etwas sehr korpulenter Sitznachbar schlief übrigens durch. Er und viele andere in der C-Klasse lasen eine bestimmte Zeitung. FAZ? Nein ... Süddeutsche? Fehlanzeige ... Sie lasen alle "Bild".
Wenn man morgens um 6.25 in Berlin von den D70-76-Gates abfliegt, trifft man jetzt auf eine 80m-Schlage. Die bewegt sich im Schneckentempo, weil erstens 1 Menge Leute nach vorne drängt (die alle auf den gleichen Flug müssen) und zweitens die Security nur 2 Türen offen hatte (von 4). Ich wandte mich an das Check-in-Personal. Die haben nur mit der Schulter gezuckt. Denen ist es egal. Der Flughafen sei Schuld.
An der Security selber bekam ich dann folgende Dialogfetzen mit: "Meinste, wir sollen noch zwei Maschinen aufmachen? Jetzt hats wohl etwas Leute hier ..." Es war also nicht der Flughafen. Als Paxe kommt man sich hier gleich von allen Beteiligten verschaukelt vor.
Aus dem Gemeckere in der Kolonne konnte ich entnehmen, dass es jeden Montagmorgen so ist. Flug selber (an Eurowings ausgelagert) war traditionell schwach und verspätet.
Eigentlich wäre hier der schon fast zum Klassiker der weltweiten Bloggerwelt aufgestiegene Titel "Rein und raus aus dem Wochenende" der Standardtitel gewesen, aber das googelt die Suchmaschine nicht so optimal für Leute, die einfach so wissen möchten, wie es uns so unterwegs geht.
Diesmal gabs vieles, was man sich nicht für den perfekten Flug ins Wochenende wünscht: Die Hon-Lounge im A-Concourse in FRA war zu. Als Ausweichmöglichkeiten wurde nur auf die Senator-Lounge oder die Tower-Lounge verwiesen. Die Tower-Lounge war zu weit weg, so blieb noch die Senator-Lounge. Mit grossem Puff, eng, man fand kaum einen Platz und das Essen, also, das habe ich stehen gelassen. Ich sagte dann der Dame am Eingang, das ich das nicht wirklich optimal finde, man hätte sowas weit vorne im Terminal ankündigen können und dann in den First-Terminal ausweichen können.
Immerhin piepste die Maschine am Gate und spendierte mir ein Upgrade. Maschine war nicht überbucht. Auf solche Strecken würde ich nie zu zahlenden Upgrades raten, zumal das Gebotene sehr sehr bescheiden ist. Dafür gibts ja die Lounges, aber eben ...
Mein etwas sehr korpulenter Sitznachbar schlief übrigens durch. Er und viele andere in der C-Klasse lasen eine bestimmte Zeitung. FAZ? Nein ... Süddeutsche? Fehlanzeige ... Sie lasen alle "Bild".
Wenn man morgens um 6.25 in Berlin von den D70-76-Gates abfliegt, trifft man jetzt auf eine 80m-Schlage. Die bewegt sich im Schneckentempo, weil erstens 1 Menge Leute nach vorne drängt (die alle auf den gleichen Flug müssen) und zweitens die Security nur 2 Türen offen hatte (von 4). Ich wandte mich an das Check-in-Personal. Die haben nur mit der Schulter gezuckt. Denen ist es egal. Der Flughafen sei Schuld.
An der Security selber bekam ich dann folgende Dialogfetzen mit: "Meinste, wir sollen noch zwei Maschinen aufmachen? Jetzt hats wohl etwas Leute hier ..." Es war also nicht der Flughafen. Als Paxe kommt man sich hier gleich von allen Beteiligten verschaukelt vor.
Aus dem Gemeckere in der Kolonne konnte ich entnehmen, dass es jeden Montagmorgen so ist. Flug selber (an Eurowings ausgelagert) war traditionell schwach und verspätet.
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Verspätung
20090410
Free seating
20090409, LX 1072, Zürich - Frankfurt
Schönstes Frühlingswetter, klare Sicht - aber dennoch kanns zu grössere Verspätungen kommen. Hier war der ursprünglich vorgesehene Jumbolino kaputt und wir bekamen einen A320er. Der fliegt sich angenehmer, zumal nur so 60 Paxen nach Frankfurt wollten (ca. 8 C, Rest Y). Und weil das Flugeug fast doppelt so gross ist wie der Jumbolino, gabs mehr Platz für die Paxen. Und Free Seating in der Eco.
Indisponiert war dadurch allerdings die Crew und auch die Bodenprozesse in Frankfurt waren solala. So wartete ein Gentleman mit 1 Limo, aber nicht auf mich (Harzenmoser), sondern einen Hr. Hose oder so.
Item - er nahm mich mit (der Herr Hose tauchte nicht auf). So konnte ich nach bescheidenem Flug und 45 Min. Verspätung den Rückstand aufs Tagesprogramm in Frankfurt etwas reduzieren.
Schönstes Frühlingswetter, klare Sicht - aber dennoch kanns zu grössere Verspätungen kommen. Hier war der ursprünglich vorgesehene Jumbolino kaputt und wir bekamen einen A320er. Der fliegt sich angenehmer, zumal nur so 60 Paxen nach Frankfurt wollten (ca. 8 C, Rest Y). Und weil das Flugeug fast doppelt so gross ist wie der Jumbolino, gabs mehr Platz für die Paxen. Und Free Seating in der Eco.
Indisponiert war dadurch allerdings die Crew und auch die Bodenprozesse in Frankfurt waren solala. So wartete ein Gentleman mit 1 Limo, aber nicht auf mich (Harzenmoser), sondern einen Hr. Hose oder so.
Item - er nahm mich mit (der Herr Hose tauchte nicht auf). So konnte ich nach bescheidenem Flug und 45 Min. Verspätung den Rückstand aufs Tagesprogramm in Frankfurt etwas reduzieren.
20090402
Blauer Himmel?
20090401, LX 1077, Frankfurt - Zürich
Wenn es schneit oder fürchterliche Winde wehen, heisst das in der Fliegerei immer: Achtung! Verspätung! Heute war strahlend blauer Himmel über Frankfurt, dazu noch der Tag 4 nach der Schengen-Einführung, womit LX-Flüge nicht mehr bei den Gates B30-33 abgefertigt werden (inkl. 2 mal Security). Es konnte also fast nichts mehr schief gehen auf dem Weg an ein nettes Abendessen nach Zürich.
Chasch dänke! Eine Piste war geschlossen, wegen dem Wind, wie es hiess. Oder wegen Bauarbeiten. Oder sonstwas. Flug kam verspätet rein und wir waren mit 1h Verspätung dann auch in der Luft. Etwa 10 Minuten nach Schliessung der Lounge waren wir dann in Zürich und damit zu spät für einen Spätcocktail.
Ach ja, da war noch der Flug. Beim Einsteigen sagte der MC, ich habe etwas viel Gepäck mit (Sie wissen schon, nur meinen üblichen Standardkram). Im Flug war ihm die Sache nachher etwas peinlich. Ich nutzte die Situation schamlos aus und liess mir den guten französischen Wein aus der Business bringen. So fliegen wir nicht wirklich gerne mit Swiss.
Wenn es schneit oder fürchterliche Winde wehen, heisst das in der Fliegerei immer: Achtung! Verspätung! Heute war strahlend blauer Himmel über Frankfurt, dazu noch der Tag 4 nach der Schengen-Einführung, womit LX-Flüge nicht mehr bei den Gates B30-33 abgefertigt werden (inkl. 2 mal Security). Es konnte also fast nichts mehr schief gehen auf dem Weg an ein nettes Abendessen nach Zürich.
Chasch dänke! Eine Piste war geschlossen, wegen dem Wind, wie es hiess. Oder wegen Bauarbeiten. Oder sonstwas. Flug kam verspätet rein und wir waren mit 1h Verspätung dann auch in der Luft. Etwa 10 Minuten nach Schliessung der Lounge waren wir dann in Zürich und damit zu spät für einen Spätcocktail.
Ach ja, da war noch der Flug. Beim Einsteigen sagte der MC, ich habe etwas viel Gepäck mit (Sie wissen schon, nur meinen üblichen Standardkram). Im Flug war ihm die Sache nachher etwas peinlich. Ich nutzte die Situation schamlos aus und liess mir den guten französischen Wein aus der Business bringen. So fliegen wir nicht wirklich gerne mit Swiss.
20090316
Rein ins und raus aus dem Wochenende
20093013, LH 194, Frankfurt - Berlin, 20090315, AF 2335, Berlin - Paris
Dass die Airlines sparen, sieht man am besten an einem Effekt, den ich von US-Inlandsflügen kenne: Anstelle eines A321 mit 200 Sitzen wird dann eine B737 mit 140 eingesetzt. Und anstelle freier Sitze zwischen meiner schlanken Wenigkeit und etwas beleibten Nachbarn wirds dann zwischendurch so richtig kuschelig. Speziell im Gang, beim Ein- und Auspacken des Gepäcks.
Egal: LH-FAs gaben sich redlich Mühe, auf der kurzen Strecke allen was zu trinken zu bringen. Klappte auch so leidlich. Am Schluss habs noch 1 netten Drinks ins WE. Die in Berlin stationierte Crew war 5 Tage unterwegs gewesen und hatte diesen Flug als letzten vor sich.
Auch bei AF wars voll. Hier waren die Computer fürs Checkin 90 Min. vor der Abflugzeit noch ausgefallen. Auch deshalb wars dann in der Kabine sehr sehr eng. Sogar in der teure Eco wurden die Mittelsitze belegt und hier gabs auch nur das Eco-Essen (wir waren zuvor in der LH-Lounge gewesen und nicht wirklich darauf angewiesen gewesen). Immerhin reichte der Champagner bis zu meiner Reihe.
Die kleinen Verzögerungen bei AF kumulierten sich indes wieder zu 45 Min. Ankunftsverspätung. "Ja, das hatte ich auch schon gehört, dass AF unterwegs ganz okay ist" hatte mir die FA in der Galley auf dem LH-Flug gesagt, "aber der Ground Service und die ganzen Prozesse dort müssen grottenschlecht sein." Ich konnte ihr nur zustimmen.
Dass die Airlines sparen, sieht man am besten an einem Effekt, den ich von US-Inlandsflügen kenne: Anstelle eines A321 mit 200 Sitzen wird dann eine B737 mit 140 eingesetzt. Und anstelle freier Sitze zwischen meiner schlanken Wenigkeit und etwas beleibten Nachbarn wirds dann zwischendurch so richtig kuschelig. Speziell im Gang, beim Ein- und Auspacken des Gepäcks.
Egal: LH-FAs gaben sich redlich Mühe, auf der kurzen Strecke allen was zu trinken zu bringen. Klappte auch so leidlich. Am Schluss habs noch 1 netten Drinks ins WE. Die in Berlin stationierte Crew war 5 Tage unterwegs gewesen und hatte diesen Flug als letzten vor sich.
Auch bei AF wars voll. Hier waren die Computer fürs Checkin 90 Min. vor der Abflugzeit noch ausgefallen. Auch deshalb wars dann in der Kabine sehr sehr eng. Sogar in der teure Eco wurden die Mittelsitze belegt und hier gabs auch nur das Eco-Essen (wir waren zuvor in der LH-Lounge gewesen und nicht wirklich darauf angewiesen gewesen). Immerhin reichte der Champagner bis zu meiner Reihe.
Die kleinen Verzögerungen bei AF kumulierten sich indes wieder zu 45 Min. Ankunftsverspätung. "Ja, das hatte ich auch schon gehört, dass AF unterwegs ganz okay ist" hatte mir die FA in der Galley auf dem LH-Flug gesagt, "aber der Ground Service und die ganzen Prozesse dort müssen grottenschlecht sein." Ich konnte ihr nur zustimmen.
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20090312
Schlechte Safety-Leistung von Lufthansa
20090312, LH 3735, Zürich - Frankfurt
Der Flug begann, wie so oft, mit dem besten: Dem Loungeaufenthalt, mit lauter netten Ladies in der 50plus-Generation, die mit Schirm, Charme und Melone, nein, heute funktioniert das nicht mehr. Auf alle Fälle war das Catering sehr gut.
Der Flug dafür umso schwächer: 1h55min Verspätung (Push back), ab 2h wären EU-Entschädigungen gekommen. Genervte Purserin, und ich hatte seit langer Zeit wieder mal eine Notausgangsreihe. Mäntel, Jacken auf dem Sitz? Kein Problem hier, auch nicht die Tasche, die Zeitungen unter dem Vordersitz .... alles pretty much safety-relevant, so wie ich das mit bekommen habe. In Frankfurt nach der Landung noch einige Minütchen auf dem Tarmac geparkt. Als wir raus konnten und ich eine Dame am Schalter fragte, ob es nach 2h Verspätung einen Taxi-Voucher gebe, sagte sie nur "nee, die S-Bahn fährt alle 15 Minuten und wenn Sie die Beschwerdenummer haben wollen ...".
Ueber den Grund der Verspätung (technische Probleme, Ersatzmaschine ...) informierte der Cäptn erst an Bord.
Das war keine Werbung für LH. Und die Safety-Sachen waren schlicht inakzeptabel. Der Service an Bord an der Grenze. Und die Abschiedsworte der Purserin reiner Hohn.
Der Flug begann, wie so oft, mit dem besten: Dem Loungeaufenthalt, mit lauter netten Ladies in der 50plus-Generation, die mit Schirm, Charme und Melone, nein, heute funktioniert das nicht mehr. Auf alle Fälle war das Catering sehr gut.
Der Flug dafür umso schwächer: 1h55min Verspätung (Push back), ab 2h wären EU-Entschädigungen gekommen. Genervte Purserin, und ich hatte seit langer Zeit wieder mal eine Notausgangsreihe. Mäntel, Jacken auf dem Sitz? Kein Problem hier, auch nicht die Tasche, die Zeitungen unter dem Vordersitz .... alles pretty much safety-relevant, so wie ich das mit bekommen habe. In Frankfurt nach der Landung noch einige Minütchen auf dem Tarmac geparkt. Als wir raus konnten und ich eine Dame am Schalter fragte, ob es nach 2h Verspätung einen Taxi-Voucher gebe, sagte sie nur "nee, die S-Bahn fährt alle 15 Minuten und wenn Sie die Beschwerdenummer haben wollen ...".
Ueber den Grund der Verspätung (technische Probleme, Ersatzmaschine ...) informierte der Cäptn erst an Bord.
Das war keine Werbung für LH. Und die Safety-Sachen waren schlicht inakzeptabel. Der Service an Bord an der Grenze. Und die Abschiedsworte der Purserin reiner Hohn.
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Verspätung
20090216
Contact Air: Schauderhaft
20090213, LX 1077, Frankfurt - Zürich
Wer am Freitag, dem 13. nur noch 1 Flug zwischen sich und dem Wochenende hat, denkt sich: Nur noch sitzen, von der netten Crew verwöhnen lassen (egal wo man sitzt) und im leeren A319er den Platz geniessen (weil nur 50 Paxen im 140-Sitzer sind).
Hier kurvte mich der Limo-Fahrer zu einer Fokker-100 in Star-Alliance-Farben. "Sind Sie sicher, dass ich da rein muss?" fragte ich. Der nette Gentleman checkte dreimal seine Liste. Jaja, das war das Flugzeug. Wet Lease von der Swiss, die Airline fliegt mit ihren 3 Fokker-100 und einigen Propellermaschinen solche Strecken.
Sie tun es denkbar mies. Fürs lange warten (Start mit 45 Min. Verspätung) können sie nichts, aber die Info aus dem Cockpit war unprofessionell. Und als ich die FA nach Zeitung oder einem üblichen Getränk fragte, sagte sie nur nein, nein, das gebe es hier in der Eco nicht, sie habe nur ihre Anweisungen.
Auf solche schnippischen FAs können wir verzichten. Nach der Ankunft in Zürich flitze ich noch rasch in die First Lounge - und dort gabs alles reichlich.
Wer am Freitag, dem 13. nur noch 1 Flug zwischen sich und dem Wochenende hat, denkt sich: Nur noch sitzen, von der netten Crew verwöhnen lassen (egal wo man sitzt) und im leeren A319er den Platz geniessen (weil nur 50 Paxen im 140-Sitzer sind).
Hier kurvte mich der Limo-Fahrer zu einer Fokker-100 in Star-Alliance-Farben. "Sind Sie sicher, dass ich da rein muss?" fragte ich. Der nette Gentleman checkte dreimal seine Liste. Jaja, das war das Flugzeug. Wet Lease von der Swiss, die Airline fliegt mit ihren 3 Fokker-100 und einigen Propellermaschinen solche Strecken.
Sie tun es denkbar mies. Fürs lange warten (Start mit 45 Min. Verspätung) können sie nichts, aber die Info aus dem Cockpit war unprofessionell. Und als ich die FA nach Zeitung oder einem üblichen Getränk fragte, sagte sie nur nein, nein, das gebe es hier in der Eco nicht, sie habe nur ihre Anweisungen.
Auf solche schnippischen FAs können wir verzichten. Nach der Ankunft in Zürich flitze ich noch rasch in die First Lounge - und dort gabs alles reichlich.
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Verschwiegene Verspätung
20090215 LX 1954 ZRH - BCN 12:20 (verspätet 13:00, gelandet 14:50 statt 14:00)
Warum nur lügen einen die Monitore immer an, behaupten etwas von 5 Minuter späterem Boarding, weil die Maschine später eingetroffen sei, obwohl schon genau abzusehen ist, dass es eine gröbere Verspätung sein wird?
Und so war es denn auch, nachdem man durchs Terminal zum A66 gehetzt ist, sieht man auf dem dortigen Monitor, dass man locker eine halbe Stunde länger in der Lounge hätte bleiben können.
Das Unangenehme am Fliegen ist nicht das Fliegen selbst, sondern dass man wie dummes Vieh behandelt wird, im Ahnungslosen gelassen und mit schlechtem Futter abgespiesen (es gab ein trockenes Brötchen, wie immer wird man nicht gefragt, was man will sondern kriegt ein Fleischsandwich, mit Käse gibts nur auf Nachfrage.
Warum nur lügen einen die Monitore immer an, behaupten etwas von 5 Minuter späterem Boarding, weil die Maschine später eingetroffen sei, obwohl schon genau abzusehen ist, dass es eine gröbere Verspätung sein wird?
Und so war es denn auch, nachdem man durchs Terminal zum A66 gehetzt ist, sieht man auf dem dortigen Monitor, dass man locker eine halbe Stunde länger in der Lounge hätte bleiben können.
Das Unangenehme am Fliegen ist nicht das Fliegen selbst, sondern dass man wie dummes Vieh behandelt wird, im Ahnungslosen gelassen und mit schlechtem Futter abgespiesen (es gab ein trockenes Brötchen, wie immer wird man nicht gefragt, was man will sondern kriegt ein Fleischsandwich, mit Käse gibts nur auf Nachfrage.
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20090211
Und raus aus dem Wochenende
20090208, AF 2211, Hamburg - Paris
Was macht man, wenn man mit 2 verschiedenen Airlines fast gleichzeitig abfliegt? Richtig: Man geht in die bessere Lounge, wobei, wie hier, ein Gast ja als Gast mitgenommen werden kann. Denn die LH-Lounge ist immernoch deutlich besser als die Sammellounge, in der viele andere ihre Paxen reinlassen, wenn sie denn reindürfen (mein Tipp hier: Chips mit Rotwein runterspülen).
AF scheucht die Paxen immer pünktlich an Bord und so war es hier auch. Wir hätten einen rekordverdächtig raschen Abflug gehabt, wenn nicht die Enteisungsmaschine kaputt gewesen wäre. Die zweite war noch mit anderen Flugzeugen beschäftigt. So frage ich den netten FA, wie es mit einem ... ähm ... persönlichen Enteisungsmittel, so in der Form von Champagner aussieht. Der kam dann auch (reichlich), derweil wir warten mussten. Als alles, aber auch wirklich alles enteist war, gings dann zügig los. Und in Paris direkt ans Terminal, obwohl wir so wenige Paxen gewesen wären, dass wir alle locker in den Bus gepasst hätten.
"So eine defekte Maschine hätte ich ja nur in Paris erwartet" sagte ich der Purserin am Schluss. Sie lachte laut und sagte, ja, sie auch.
Was macht man, wenn man mit 2 verschiedenen Airlines fast gleichzeitig abfliegt? Richtig: Man geht in die bessere Lounge, wobei, wie hier, ein Gast ja als Gast mitgenommen werden kann. Denn die LH-Lounge ist immernoch deutlich besser als die Sammellounge, in der viele andere ihre Paxen reinlassen, wenn sie denn reindürfen (mein Tipp hier: Chips mit Rotwein runterspülen).
AF scheucht die Paxen immer pünktlich an Bord und so war es hier auch. Wir hätten einen rekordverdächtig raschen Abflug gehabt, wenn nicht die Enteisungsmaschine kaputt gewesen wäre. Die zweite war noch mit anderen Flugzeugen beschäftigt. So frage ich den netten FA, wie es mit einem ... ähm ... persönlichen Enteisungsmittel, so in der Form von Champagner aussieht. Der kam dann auch (reichlich), derweil wir warten mussten. Als alles, aber auch wirklich alles enteist war, gings dann zügig los. Und in Paris direkt ans Terminal, obwohl wir so wenige Paxen gewesen wären, dass wir alle locker in den Bus gepasst hätten.
"So eine defekte Maschine hätte ich ja nur in Paris erwartet" sagte ich der Purserin am Schluss. Sie lachte laut und sagte, ja, sie auch.
20081023
Kommunikation - wie nicht im Lehrbuch
20081022, LX 1027, Düsseldorf - Zürich
Das fliegende Personal, isnbesonders der Cäptn, wird während der Ausbildung dazu angehalten, Dinge, auch wenn sie ganz fürchterlich sind, ganz ruhig zu schildern. So kommt es, dass wenn sie sagen, der Himmel am Zielort sei "bewölkt", es aus Kübeln giesst. Oder im Winter schneit.
Genau umgekehrt machten es die Damen am Gate hier. "Achtung, der Flug hat auf unbestimmte Zeit Abflugverspätung, weil es in Zürich bei einem Flugunfall 2 Tote gab." Wer nach 7 noch rosige Gesichtsfarbe hatte, wurde jetzt spätestens leichenblass.
Ich kehrte einfach um, sauste nochmal durch die Passkontrolle in die Lounge, stellte mich auf einen langen, langen Abend ein, installierte in aller Ruhe die Kabel, aber dann hiess es nach einem angebrochenen Champagnerglas schon: Boarding hat angefangen, der Flug geht trotzdem los.
Tatsächlich schaffte ich nach der Landung ganz knapp den Zug, den ich ursprünglich angepeilt hatte. Die Kabinencrew machte 1 ordentlichen Job im 321er, für mich gabs das Uebliche.
Erst in den Spätnachrichten erfuhr ich dann, ganz am Schluss, was passiert war. Für einmal waren die Nachrichtensprecher so cool wie ich mir das für die Damen am Gate gewünscht hätte.
Das fliegende Personal, isnbesonders der Cäptn, wird während der Ausbildung dazu angehalten, Dinge, auch wenn sie ganz fürchterlich sind, ganz ruhig zu schildern. So kommt es, dass wenn sie sagen, der Himmel am Zielort sei "bewölkt", es aus Kübeln giesst. Oder im Winter schneit.
Genau umgekehrt machten es die Damen am Gate hier. "Achtung, der Flug hat auf unbestimmte Zeit Abflugverspätung, weil es in Zürich bei einem Flugunfall 2 Tote gab." Wer nach 7 noch rosige Gesichtsfarbe hatte, wurde jetzt spätestens leichenblass.
Ich kehrte einfach um, sauste nochmal durch die Passkontrolle in die Lounge, stellte mich auf einen langen, langen Abend ein, installierte in aller Ruhe die Kabel, aber dann hiess es nach einem angebrochenen Champagnerglas schon: Boarding hat angefangen, der Flug geht trotzdem los.
Tatsächlich schaffte ich nach der Landung ganz knapp den Zug, den ich ursprünglich angepeilt hatte. Die Kabinencrew machte 1 ordentlichen Job im 321er, für mich gabs das Uebliche.
Erst in den Spätnachrichten erfuhr ich dann, ganz am Schluss, was passiert war. Für einmal waren die Nachrichtensprecher so cool wie ich mir das für die Damen am Gate gewünscht hätte.
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20081006
Lufthansa: Keine Lounge in Paris
20081003, LH 4315, Paris - Berlin
Von Paris aus gehen so jeden Tag 40 LH-Flüge nach Deutschland. Die Lounge, die seit Frühjahr wegen Umbau zu ist, bleibt noch 1 Jahr zu.
Als Ersatz gibts, wie bereits berichtet, einen 10-Euro-Voucher. Gold- und Platinkarteninhaber können in die SAS-Lounge, die im Satelliten 7 ist. LH-Satellig Nr. 3 ist gleich daneben, man ist in 5 Minuten dort.
Allerdings dennoch viel zu früh, wenn eine sehr nette SAS-Dame rasch nachfragt, ob der Flug püntlich sei, die LH-Leute sage ja, dann renne ich los und am Gate heisst es dann, 45 Minuten Verspätung. LH lässt diesen Flug jetzt von Eurowings fliegen (erkennbar an den dunkelblauen Sitzen und den roten Gurten). Extras (Spiegel oder so) können auch Hons hier vergessen. LH in Paris ist momentan keine Alternative zu AF.
Von Paris aus gehen so jeden Tag 40 LH-Flüge nach Deutschland. Die Lounge, die seit Frühjahr wegen Umbau zu ist, bleibt noch 1 Jahr zu.
Als Ersatz gibts, wie bereits berichtet, einen 10-Euro-Voucher. Gold- und Platinkarteninhaber können in die SAS-Lounge, die im Satelliten 7 ist. LH-Satellig Nr. 3 ist gleich daneben, man ist in 5 Minuten dort.
Allerdings dennoch viel zu früh, wenn eine sehr nette SAS-Dame rasch nachfragt, ob der Flug püntlich sei, die LH-Leute sage ja, dann renne ich los und am Gate heisst es dann, 45 Minuten Verspätung. LH lässt diesen Flug jetzt von Eurowings fliegen (erkennbar an den dunkelblauen Sitzen und den roten Gurten). Extras (Spiegel oder so) können auch Hons hier vergessen. LH in Paris ist momentan keine Alternative zu AF.
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20080930
Swiss: Schlechter Service
20080930, LX 789, Brüssel - Zürich
Die Sache fing verheissungsvoll an: 3h vor Abflug meldete sich ein netter Gentlemen der Swiss und kündigte eine Verspätung um 45 Minuten an. Also Abflug 20.45. Wir vier dachten, auch fein, das reicht für ein kleines nettes Abendessen am Flughafen, bevor wir uns in die Service-Wüste begeben. Zumal der Gentleman sagte, ich solle doch die Zeit in Brüssel noch nutzen.
Nach etwas Orientierungslosigkeit und Getrödel im für uns viel zu dichten Gestrüpp der Brüsseler Verkehrsbetriebe nahmen wir dann im Nieselregen ein Taxi und erreichten wir 19.20 den Check-In-Schalter. Der war verdächtig leer. Der Flug war schon geschlossen und wurde uns gnädigsterweise wieder aufgemacht. Auf der grossen Anzeigetafel war übrigens keine Verspätung signalisiert und die Dame am Checkin sagte, es seien 10 Minuten.
Also ab durch die Security und zum Gate (19.45 waren wir dort). Dort hiess es: Dochdoch, der Flug geht erst um 20.45. Wir ab in die Lounge. Zuerst zur BMI-Lounge, wo klein "Swiss" vermerkt war. Doch auch als sehr sehr guter Swiss-Kunde kann man nur 1 Begleiter reinnehmen. Wir sind dann zur Diamond-Lounge, wo man uns reinliess.
So um 20.20 waren wir dann wieder am Gate. Gegen 20.45 konnten wir boarden, airborne 21.10, Landung 22.10. Aussenposition, Nieselregen auch in ZH. Sehr bescheidener Sitz (der einzige freie Gangsitz war in der letzten Reihe), kein "guten Abend" (was das Minimum wäre), keine Zeitungen (was durchschnittlich wäre), keine Extras (was eine nette Geste bei der Verspätung gewesen wäre). Ganz unprofessionell: Obwohl der MC am Boden sagte, der Cäptn wolle uns in der Luft sagen, warum wir eigentlich verspätet waren, war dann nichts. Gar nichts.
So fliegen wir sehr ungern.
Die Sache fing verheissungsvoll an: 3h vor Abflug meldete sich ein netter Gentlemen der Swiss und kündigte eine Verspätung um 45 Minuten an. Also Abflug 20.45. Wir vier dachten, auch fein, das reicht für ein kleines nettes Abendessen am Flughafen, bevor wir uns in die Service-Wüste begeben. Zumal der Gentleman sagte, ich solle doch die Zeit in Brüssel noch nutzen.
Nach etwas Orientierungslosigkeit und Getrödel im für uns viel zu dichten Gestrüpp der Brüsseler Verkehrsbetriebe nahmen wir dann im Nieselregen ein Taxi und erreichten wir 19.20 den Check-In-Schalter. Der war verdächtig leer. Der Flug war schon geschlossen und wurde uns gnädigsterweise wieder aufgemacht. Auf der grossen Anzeigetafel war übrigens keine Verspätung signalisiert und die Dame am Checkin sagte, es seien 10 Minuten.
Also ab durch die Security und zum Gate (19.45 waren wir dort). Dort hiess es: Dochdoch, der Flug geht erst um 20.45. Wir ab in die Lounge. Zuerst zur BMI-Lounge, wo klein "Swiss" vermerkt war. Doch auch als sehr sehr guter Swiss-Kunde kann man nur 1 Begleiter reinnehmen. Wir sind dann zur Diamond-Lounge, wo man uns reinliess.
So um 20.20 waren wir dann wieder am Gate. Gegen 20.45 konnten wir boarden, airborne 21.10, Landung 22.10. Aussenposition, Nieselregen auch in ZH. Sehr bescheidener Sitz (der einzige freie Gangsitz war in der letzten Reihe), kein "guten Abend" (was das Minimum wäre), keine Zeitungen (was durchschnittlich wäre), keine Extras (was eine nette Geste bei der Verspätung gewesen wäre). Ganz unprofessionell: Obwohl der MC am Boden sagte, der Cäptn wolle uns in der Luft sagen, warum wir eigentlich verspätet waren, war dann nichts. Gar nichts.
So fliegen wir sehr ungern.
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Gi- Gi- Gipfeli! Muffins - ahoi!
20080929, LX 786, Zürich - Brüssel
Ich war schon ewig nicht mehr mit Swiss an einem Morgen geflogen. Nur deshalb kann ich mir erklären, dass es auf diesem Flug das einzig brauchbare Frühstücksgebäck gab, das man essen kann: Gipfeli (bzw. Croissants). Ein echter Fortschritt, nach meinen etwa 326 verschmähten Muffins. Zum perfekten Flug fehlt jetzt nur noch ... Sie ahnen es: Espresso für alle! Und eine halbwegs püntliche Abflugzeit, damit der Slot nicht wie hier gleich wieder weg ist.
Ich war schon ewig nicht mehr mit Swiss an einem Morgen geflogen. Nur deshalb kann ich mir erklären, dass es auf diesem Flug das einzig brauchbare Frühstücksgebäck gab, das man essen kann: Gipfeli (bzw. Croissants). Ein echter Fortschritt, nach meinen etwa 326 verschmähten Muffins. Zum perfekten Flug fehlt jetzt nur noch ... Sie ahnen es: Espresso für alle! Und eine halbwegs püntliche Abflugzeit, damit der Slot nicht wie hier gleich wieder weg ist.
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20080911
Hon Circle? Alles Marketinggeschwätz
20080911, LH 3726, Frankfurt - Zürich
Der Flug hat 40 Minuten Verspätung, in Zürich habe ich eine Spitzkehre und dann einen Weiterflug. Die flugplanmässige Zeit würde knapp für alles reichen. Mit 40 Minuten Verspätung wird es sehr sehr knapp. Deshalb fragte ich in FRA im First Terminal nach einem Taxi-Voucher.
Vergessen Sie´s. Wenn mann sowas brauchte, argumentiert LH mit dem schlechten Wetter. Ich solle doch das Taxi selber bezahlen und dann der Hon-Telefonnummer alles schildern, um evt. ggf. u.U. das Geld zurück zu bekommen.
Das macht wieder mal einen sehr sehr schlechten Eindruck vom LH-Service in Frankfurt. Was bleibt ist das Marketinggeschwätz.
Der Flug hat 40 Minuten Verspätung, in Zürich habe ich eine Spitzkehre und dann einen Weiterflug. Die flugplanmässige Zeit würde knapp für alles reichen. Mit 40 Minuten Verspätung wird es sehr sehr knapp. Deshalb fragte ich in FRA im First Terminal nach einem Taxi-Voucher.
Vergessen Sie´s. Wenn mann sowas brauchte, argumentiert LH mit dem schlechten Wetter. Ich solle doch das Taxi selber bezahlen und dann der Hon-Telefonnummer alles schildern, um evt. ggf. u.U. das Geld zurück zu bekommen.
Das macht wieder mal einen sehr sehr schlechten Eindruck vom LH-Service in Frankfurt. Was bleibt ist das Marketinggeschwätz.
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20080828
Technische Probleme
20080827, LH 3741, Zürich - München
Schon auf dem Weg zur Lounge - ich hatte den Boardingpass am Abend zuvor geholt - hörte ich mit einem Ort, dass die Paxen des Fluges LH 3739 zum Transferschalter gebeten wurden. Das heisst in der Regel: Ausfall oder grosse Verspätung.
Hier wars ein Ausfall. Umso ungeschickter, dass ich meinen ersten Termin um 10.30 in München hatte, 45 Minuten nach der ursprünglich geplanten Landung, aber absolut nicht erreichbar, wenn man auf den nächsten Flug umgebucht wird und erst um 10.50 Uhr landet. Auch anschliessend wars im Terminal nicht wirklich angenehm - knappe Transit-Paxen wurden zwar direkt am Gate abgefangen, aber verspätete Point-to-Point-Reisende durften Warteschlage stehen.
Ursache für den Ausfall war übrigens ein technischer Defekt. Ein Wort des Bedauerns war nicht zu vernehmen.
Schon auf dem Weg zur Lounge - ich hatte den Boardingpass am Abend zuvor geholt - hörte ich mit einem Ort, dass die Paxen des Fluges LH 3739 zum Transferschalter gebeten wurden. Das heisst in der Regel: Ausfall oder grosse Verspätung.
Hier wars ein Ausfall. Umso ungeschickter, dass ich meinen ersten Termin um 10.30 in München hatte, 45 Minuten nach der ursprünglich geplanten Landung, aber absolut nicht erreichbar, wenn man auf den nächsten Flug umgebucht wird und erst um 10.50 Uhr landet. Auch anschliessend wars im Terminal nicht wirklich angenehm - knappe Transit-Paxen wurden zwar direkt am Gate abgefangen, aber verspätete Point-to-Point-Reisende durften Warteschlage stehen.
Ursache für den Ausfall war übrigens ein technischer Defekt. Ein Wort des Bedauerns war nicht zu vernehmen.
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20080825
Und so löst Austrian Airlines Probleme
20080824, OS 924/7117 (Codeshare mit AF), Salzburg - Wien - Paris
Schon auf dem Papier war der Anschluss in Wien knapp (40 Minuten), aber zur Not haben die dort den praktischen Limo-Service, der einen direkt von der Flugzeugtüre abholt und zum Abfluggate bringt.
Die Klapperkiste (Dash 8-400, von denen bei SAS die Fahrwerke wegzuknicken pflegten) hob in Salzburg nach dem kurzen Barbesuch (mir wurde mangels Lounge ein Budget von 8 Euro zugebilligt) so mit 30 Minuten Verspätung ab. Unterwegs sagte der Copi, dass sie jetzt mit der "langsamst möglichen Geschwindigkeit" fliegen - weil der Luftraum voll war. Ja, richtig, "langsamst möglichen Geschwindigkeit". 10 Minuten später gab er eine Liste von Städten durch, wo hin die Verbindungen nicht mehr klappen würden. Bei der Landung wars 5 Minuten vor der Startzeit, Handgepäck wurde langsam hinten raus getragen und keine Limo war in Sicht.
Als ich am Gate war, war das bereits geschlossen - ich hatte noch auf dem Weg dahin den push back gesehen. In der Lounge sagten die 2 Damen dann, sie würden sich drum kümmern, OS würde natürlich 1 Nacht im Flughafenhotel bezahlen, denn der nächte Flug gehe erst morgen früh um 7.20 Uhr. Ob es denn noch einen Flug retour nach Salzburg gebe, meine Freuden seien dort und ich ziehe eine Nacht in vertrauter Umgebung einem Flughafenhotel vor? Ein Anruf, kurzer Check, dann hatte ich 2 (Business-)Bordkarten für den letzten Flug abends und den ersten morgens in der Hand, auch den für den Weiterflug nach Paris (der eh Business gebucht war) und konnte in der Lounge bis 21.15 meine Dinge erledigen (und das Buffet plündern). Denn normalerweise machen die um 21 Uhr zu, für mich machten die eine Ausnahme.
Flüge am nächsten Morgen klappten hervorragend - Limo war da, Sitze frei, halbwegs pünktlich in Paris.
So löst Austrian Airlines Probleme ...
Schon auf dem Papier war der Anschluss in Wien knapp (40 Minuten), aber zur Not haben die dort den praktischen Limo-Service, der einen direkt von der Flugzeugtüre abholt und zum Abfluggate bringt.
Die Klapperkiste (Dash 8-400, von denen bei SAS die Fahrwerke wegzuknicken pflegten) hob in Salzburg nach dem kurzen Barbesuch (mir wurde mangels Lounge ein Budget von 8 Euro zugebilligt) so mit 30 Minuten Verspätung ab. Unterwegs sagte der Copi, dass sie jetzt mit der "langsamst möglichen Geschwindigkeit" fliegen - weil der Luftraum voll war. Ja, richtig, "langsamst möglichen Geschwindigkeit". 10 Minuten später gab er eine Liste von Städten durch, wo hin die Verbindungen nicht mehr klappen würden. Bei der Landung wars 5 Minuten vor der Startzeit, Handgepäck wurde langsam hinten raus getragen und keine Limo war in Sicht.
Als ich am Gate war, war das bereits geschlossen - ich hatte noch auf dem Weg dahin den push back gesehen. In der Lounge sagten die 2 Damen dann, sie würden sich drum kümmern, OS würde natürlich 1 Nacht im Flughafenhotel bezahlen, denn der nächte Flug gehe erst morgen früh um 7.20 Uhr. Ob es denn noch einen Flug retour nach Salzburg gebe, meine Freuden seien dort und ich ziehe eine Nacht in vertrauter Umgebung einem Flughafenhotel vor? Ein Anruf, kurzer Check, dann hatte ich 2 (Business-)Bordkarten für den letzten Flug abends und den ersten morgens in der Hand, auch den für den Weiterflug nach Paris (der eh Business gebucht war) und konnte in der Lounge bis 21.15 meine Dinge erledigen (und das Buffet plündern). Denn normalerweise machen die um 21 Uhr zu, für mich machten die eine Ausnahme.
Flüge am nächsten Morgen klappten hervorragend - Limo war da, Sitze frei, halbwegs pünktlich in Paris.
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20080805
"Ja, wir streiken auch"
20080731, LX 1077, Frankfurt - Zürich
Wenn in Frankfurt die Flüge nach Zürich an den B30-33-Gates sind, heisst das für die Paxen, 2 mal durch die meistens unfreundliche Security durch. Ich sause dann in den FCT, 200m zu Fuss (statt 3km mit der Limo plus 10 Min. Wartezeit), die Kontrolle dort ist relativ lasch (z.B. muss man nur selten die Flüssigkeitssäckchen auspacken). - Item: Auch im FCT, dem Hort der LH-Qualitätsphilosophie, wird gestreikt. "Ja, auch bei uns streiken heute einige KollegInnen" meint die "Personal Assistant", auch hier wurden deshalb einige Paxen umgebucht bzw. stehen gelassen.
Etliche tun das vorsätzlich. Auf dem Weg zum Flugzeug erzählt der Fahrer von seinen sonstigen Erlebnissen. "Es gibt da ein paar, die denken, die Flieger warten ewig auf sie und dann nehmen sie noch in aller Ruhe einen Cognac. Aber inzwischen fliegen die Flugzeuge los, wenn die zu spät kommen, die können sich ja dann umbuchen lassen." Zudem seien einige Paxen nach dem Lounge-Besuch sternhagelvoll, dass sie kaum noch die Treppe raufkommen. "Da hat dann der Cäptn das letzte Wort - er kann auch verweigern, sie mitzunehmen."
Da haben die gar nicht so unrecht - vor allem, wenn sonst die Slots weg sind und (wie tags zuvor) 100 Paxen 2h warten müssen.
Wenn in Frankfurt die Flüge nach Zürich an den B30-33-Gates sind, heisst das für die Paxen, 2 mal durch die meistens unfreundliche Security durch. Ich sause dann in den FCT, 200m zu Fuss (statt 3km mit der Limo plus 10 Min. Wartezeit), die Kontrolle dort ist relativ lasch (z.B. muss man nur selten die Flüssigkeitssäckchen auspacken). - Item: Auch im FCT, dem Hort der LH-Qualitätsphilosophie, wird gestreikt. "Ja, auch bei uns streiken heute einige KollegInnen" meint die "Personal Assistant", auch hier wurden deshalb einige Paxen umgebucht bzw. stehen gelassen.
Etliche tun das vorsätzlich. Auf dem Weg zum Flugzeug erzählt der Fahrer von seinen sonstigen Erlebnissen. "Es gibt da ein paar, die denken, die Flieger warten ewig auf sie und dann nehmen sie noch in aller Ruhe einen Cognac. Aber inzwischen fliegen die Flugzeuge los, wenn die zu spät kommen, die können sich ja dann umbuchen lassen." Zudem seien einige Paxen nach dem Lounge-Besuch sternhagelvoll, dass sie kaum noch die Treppe raufkommen. "Da hat dann der Cäptn das letzte Wort - er kann auch verweigern, sie mitzunehmen."
Da haben die gar nicht so unrecht - vor allem, wenn sonst die Slots weg sind und (wie tags zuvor) 100 Paxen 2h warten müssen.
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