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20090611

Soo müsste es immer sein ...

20090610, Hotel-Bravo-Lima-Kilo-Mike, Zürich - Zürich

So ein dreiviertelstündiger Rundflug in einer 2motorigen Piper Cheyenne ist eine feine Sache, weil ich so a) im Cockpit auch den ganzen Kommunikationskram mitbekommen konnte und b) die Route etwas anders war als bei Linienjets: Start auf der Westpiste, dann vor dem Pistenkreuz scharfe Linkskurve (quer über Küche und Werft), dann Richtung Säntis, Obersee, Zürich, quer zur 32er rein, südlich am Flughafenkopf vorbei, scharfe letzte Linkskurve und wieder auf der Westpiste runter.
Ueber das Kabinen-Catering können wir diesmal nichts sagen (gabs natürlich nicht), dafür über den Piloten: relaxt, sanfter Start, schöne Kurven (das Flugzeug! Wo denken Sie hin?) und butterweiche Landung.
Das schaffen bei den grossen Airlines nur die wenigsten.

20090609

Keine Airbusse

20090608, AF 1018, Paris - Frankfurt

AF ist schon bei schönem Wetter eine Zumutung, aber nach dem Absturz vor 1 Woche sahen wohl allen Paxen darüber hinweg, dass der Busfahrer wie ein Anfänger fuhr, sich verfranzte und wir am Schluss fast in ein falsches Flugzeug eingestiegen wären.
Immerhin kamen wir dank der Busfahrt zu einer kleinen Flughafentour. Auffällig war, dass es keinen einzigen A330/A340 von AF hatte - nur B747 und B777. Normalerweise steht um diese Zeit ein Dutzend dieser Maschinen in CDG.
Service in der leeren C war okay. Das gleiche wie in der teuren Eco, dafür noch extra Champagner und wenigstens kochte die Bodenküche wieder. Bei AF weiss man da nie so ganz genau, was man hat.

20090324

In der Pampa

20090324, AF 5524, Paris - Nürnberg

CDG, der Flughafen-Moloch von Paris, gegen den ORD, LAX und JFK aufgeräumt und klug konzipiert wirken, hat seit letztem Herbst noch eine weitere Überraschung auf Lager: Den Terminal 2G.
In anderen, weitaus weniger gut informierten Blogs wird dieser mit dem Querriegel hinter 2F und 2E verwechselt, aber das ist auch nur ein Teil von 2E. 2G ist 2 km weiter Richtung Osten, ein etwas provisorisch wirkendes Gebäude, zu dem man nur per Bus vom Terminal 2D aus kommt (viel Zeit einplanen).
Das Gebäude ist etwa so gross wie der Flughafen von Luxemburg, es gibt 1 Duty-Free, einen Kiosk, aber keine Lounge. Die soll erst in einigen Wochen eröffnet werden. Man ist als Paxe rasch in den kleinen Flugzeugen, aber dort kommt das nächste Elend, wie es mir erfuhr: Erstens eine Maschine der AF-Tochter Regional, wo es keinen Champagner und nicht einmal Rotwein gibt (dafür Whiskey, Gin usw.). Oh France! Und zweitens sagt mir mein Rücken schon nach 10 Minuten: Das muss eine Embraer 145 sein, die von der Swiss zum Glück schon lange aus dem Verkehr gezogen worden ist. Bequem ist die Sache nicht.
Hier noch der Tipp für AF-Vielflieger (Goldkarte und mehr): in diesem Terminal ab zum Kundendienst, dann gibts 1 Voucher, der für 1 Salat und 1 Softdrink berechtigt. Das war die gute Nachricht. Und jetzt die schlechte: Mit dem Schengen-Eintritt auch im Luftverkehr ab dem kommenden Wochenende wird dieser Terminal für die AF-Reisenden ex ZRH die Regel sein. Ahoi, 2F, wo es immer Champagner a gogo gab ....

20090105

Zu schwer ...

20090103, LX 979, Berlin - Zürich

Nach Weihnachten sind nicht nur viele Menschen, sondern auch teilweise Flugzeuge zu schwer. Crew und Jumbolino hätten hier heute Abend in Stuttgart ein paar Paxen abholen sollen, wurden dann aber aus "operational"-Gründen nach Berlin geschickt. Und dann musste die Kabine so richtig gefüllt werden. Business gabs gar nicht, sondern nur ein prallvolles Flugzeug, bei dem der Sitz zwischen uns, der beim Check-In frei gehalten worden war, dann in letzter Sekunde mit einer Swiss-Angestellten belegt wurde. Kurz vor dem Start kam der MC und sagte, die Maschine sei zu schwer, es müssten noch einige Gepäckstücke ausgeladen werden.
Immerhin gabs unterwegs etwas Stärkung aus der Küche. Verspätung summierte sich auf 1h.

20081111

Another brick in the wall

20081026, LH 458, München - San Francisco

Die erste Reihe einer Klasse hat immer eine Wand vornedran. In der Praxis heisst das oft: viel Platz nach vorne. Sehr viel.
Anders ist es auf den A340-600 in der ersten Reihe der Business. Hier ist die Wand relativ dicht vor den Paxen installiert. Für die Beine der Pritsche gibts ein Loch in der Wand. So etwa wie im CT im Spital. Wenn man Seitenschläfer ist, ist das eine sehr enge Sache. Besser ists im hinteren C-Compartment, dort haben die Bulkhead-Paxen viel mehr Platz. Noch weiter hinten, in der ersten Eco-Reihe, haben Paxen ganz andere Sorgen ...
Ausgezeichnet war auch die Crew hier: Der Wein kam aus der First, die Salate auch (die Kohlgemüsemenus habe ich ausgelassen). Dazu noch einige Extras. So fliegen wir gerne mit LH.

20080630

Nur für Fakire

20080627, LX 1188, Zürich – Nürnberg

Wer fliegt denn schon diese Strecke, wenn gerade kein Weihnachtsmarkt ist? Nun ja, ausreichend viele andere Paxen, dass es reicht, einen Jumbolino halb zu füllen. Dennoch wollte man es offenbar nicht allen wirklich bequem machen und so hatte mein Sitz ein dermassen durchgerittenes Sitzpolster, dass ich hier allenfalls Fakire wohlfühlen würden.
Immerhin liegt dieser Flug zeitlich so, dass es bei Abflug und Ankunft für Standplätze mit Jetway reicht.

20080616

Brumm brumm ....

20080611, AF 1438, Paris - Wien

AF hat einige uralt-320er, leicht erkennbar an den fehlenden Winglets an den Flügeln. Die sind auch in der Kabine etwas muffelig und wirken wie eine B737, die mit Caravelle-Ersatzteilen ausgestattet wurde. Zudem sind die Rumpf-Segmente gar nich schön zusammengebaut - dazwischen klaffen Lücken und aerodynamisch wirkt die Sache auch nicht.
Item - gleich beim Start, so in 50m Flughöhe, fing es an, auf meiner Seite zu brummen. So auf der Höhe der Reihe 6, wo die Frachtraumtüre unten drunter nicht ganz zu gewesen zu sein scheint. Wohl dem wie ich, der nur Handgepäck dabei hat und wenigstens nicht das eigene Gepäck davon purzeln sieht.
Den beiden Gentleman vor mir war die Sache auch nicht geheuer und sie bereuten es offenbar bitter, dass sie mich verlassen hatten (AF hatte uns zu dritt in eine Reihe gequetscht, die Reihen vorne und hinten waren indes ganz leer geblieben). Immerhin hätte ich Händchen halten können?
Nein, doch lieber nicht, Auf Reiseflughöhe verschwand das Geräusch, die Vorderleute griffen beherzt zu Champagner, die Landung war ein Kinderspiel. Keine Feuerwehr an der Piste, gar nichts, irgendwie enttäuschend, zumal ich am Wochenende gefragt wurde, ob ich bei meinen vielen Flügen nie was erlebt hatte (verklausuliert: nie abgestürzt war). Haarscharf entging ich hier meinem ersten Absturz, würde ich das nächste Mal berichten ...
Ach ja: Verspätungen, wie üblich. Extrem minimalistische Crew: Essen abwerfen, verschwinden, 1h weg, 2 Minuten einsammeln, "ahoi, fliegen Sie bald wieder mit uns". Flog da jemand mit?

20080511

Europa-Mumbai: LH-Angebot ist deutlich besser als LX

200805010, LX 154, Zürich - Mumbai

Swiss fliegt diese Strecke mit der 2-Klassen-Version des A330. Wenn ich das mit dem LH-Angebot ex FRA vergleiche, schneidet Swiss durchwegs schlechter ab: Preise (LH ist 10% billiger in C), Essen (leichte Vorteile LH), Sitz (grosser Vorteil LH), Entertainment-Programm (grosser Vorteil LH), Zeitungen/Zeitschriften (grosser Vorteil LH).
Bleibt noch die Besatzung. Ich habe pampige Crews bei beiden gesehen. Bei diesem Flug setzte sich der MC sehr ein (Notebook-Aufladen usw.) und war alle paar Minuten am Platz und erkundigte sich nach dem Wohlergehen, einzelne FAs waren aber etwas sehr unkonzentriert (und fragten nach Dessert, bevor wir überhaupt gegessen hatten).

20080421

Rein und raus aus dem Wochenende

20080419, OS 917, Wien - Salzburg, 20080420, OS 263, Salzburg - Franfurt

Unseres schon zum Klassiker der Moderne avancierte Standard-Posting handelt diesmal von Strecken abseits der grossen Paxen-Ströme. Das weiss auch OS und setzt deshalb auf diesen "Hupferln", wie die inzwischen hoffentlich wieder etwas charmanter gewordenen WienerInnen sagen würden, nur die Dash-8-Maschinen ein, die bei SAS nach einigen Beinahe-Purzelbäumen auf der Piste zum Grounding der Flotte geführt hatten. Irgendwie muss man ja die Leute von solchen verlustträchtigen Nebenrouten abschrecken.
Eine zweite Variante ist der spartanische On-Board-Service. Voll durchgezogen habens die jungen Damen diesmal. Die dritte Variante ist in Salzburg, seit 5 Jahren zu sagen, die Lounge, wird gleich gebaut werden (das werden Sie und ich zu Lebzeiten nicht mehr sehen). Und Variante 4 ist in Frankfurt hinter der Fracht, kurz vor Wiesbaden zu parken und einen nicht abzuholen, auch nicht bei knappen Anschlüssen. Und, last but not least, Punkt 5 sind die fehlenden "original" Mozartkugeln in der Lounge. Für 20 von den Dingern in einem Sackerl vergesse ich glatt alles, was vorher und nachher passiert. Heute gabs keine - sonst wäre dieser Eintrag wohl anders ausgefallen ...

20080401

Erste Reihe ...

20080326, AF 5100, Paris - Zürich

Man sollte es nicht glauben, aber die Uralt-Kiste war dermassen voll, dass ich 1 Sitz in der erste Reihe bekam. Das kann ich aus mehreren Gründen nicht empfehlen: Kein Platz fürs Handgepäck (direkt oben dran ist der Raum für die Crew reserviert), man wird Zeuge der Service-Abläufe und Vorbereitungen in der Küche und wer den Rest-Room aufsucht, ist selber Schuld: die abblätternden Farben, platzenden Nähte und der nicht funktionierende Wsserhahn erinnern an die im Verkehrshaus ausgestellten Maschinen.

20080205

Rumpelkisten-Feeling mit Charme

20080204, AF 2008, Paris - Stuttgart

Dass zu Abflügen ex CDG bei AF immer noch eine Flughafenrundfahrt gehört, wissen nicht nur Spotter, sondern auch normale Paxen wie ich zu schätzen, zumal der modale Busdriver sich nicht um die auf die Paxen einwirkenden physikalischen Kräfte kümmert, wenn er im Karacho in enge Kurven braust und systematisch den Wenderadius unterschätzt und statt eines eleganten Bogens vorwärts-rückwärts-vorwärts-rückwärts manövriert und gleich den Querverkehr für Minuten lahm legt.
Es gehört aber immer etwas Glück dazu, auch noch ein älteres, spezielles Flugzeug zu erwischen. Die Concorde fällt seit Jahren ausser Betracht, aber zur Not tuts die alte Fokker-100 von AF-Regional auch. Für die Veteranen unter uns: Die Swissair hatte, wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt, dieses Modell so zwischen 90 und 95 in der Flotte. Bei AF fliegt man damit noch. Kabinen-Design ist echt schon fast Art Deco, ziemlich abgegriffen, Fluggefühl wie früher in den DC9/MD80 (sehr leise, insbesonders vorne in der Kabine), am Boden rumpelt die Kiste wie die Embraer-145, den die Crossair/Swiss mal benutzt hatte.
Up to date war wieder mal der AF-C-Service. Getränke vor dem Start, bei LX- und LH-Europaflügen längst abgeschafft, gibts hier noch, inkl. Champagner. Essen war deutlich besser als das der Konkurrenz auf dieser Strecke. Und die Bustour auf dem Flughafen von STR, bei kleinen LX- und LH-Maschinen Standard, gibts nicht, dafür rasches Deboarding am Jetway. Katzen würden Whiskas kaufen, ich würde Whiskey trinken und wieder AF auf dieser Route nehmen.

20080118

Nachtflug in First: wo bleibt der Schlaf?

20080118 MCT-DXB-ZRH in F

Besser kann man ja eigentlich nicht reisen: Ein Bett mit flauschigem Duvet, ein Glas Shiraz als quasi Schlaftablette, ca. 6 Stunden potentieller Schlaf von Dubai nach Zürich, Dinner ausgelassen, die Crew informiert dass ich das Frühstück so spät wie möglich nehmen möchte.

Auch Ohrstöpsel und Schlafbrille habe ich montiert. Es hat nichts genützt, ich konnte nicht schlafen. Als ich dann so knapp vor dem Einschlafen war, hat es in der Business Galley kräftig geklimpert, das Frühstück war in Vorbereitung. Auch das in einem anderen Eintrag beschriebene Serengeti Feeling war nicht wirklich schlaffördernd.

Und zudem: es ist halt doch kein Shangri-La Bett. Im A330er der Swiss mit 3 Reihen First Bestuhlung würde ich zudem das nächste Mal die Reihe zwei bevorzugen, da man hier am weitesten weg ist von der First oder der Business Galley. Trotzdem: super Service der Swiss First. Wiederum persönlicher Abholservice am Check-in in Muscat und Priority Zugang durch Security und Passkontrolle. Ebenfalls gutes Getränke und Food Angebot in der Lounge in Muscat mit Gratis WLAN Zugang.

20080115

Knapper Anschluss ....

20080114, LX 639, LX 18, Paris - Zürich - Newark

Normalerweise muss man auch in ZH eine Stunde rechnen, wenn man von einem Europaflug auf eine Langstrecke umsteigt - v.a. wenn die Destination in den USA liegt.
Heute gings rasch: On-Board-Upgrade durch den MC von gestern (man sieht sich eben immer wieder - fliegend), in ZH holte die VIP-Crew mein Carry-on für NY aus der Gepäckaufbewahrung, ich brauchte nur noch in der Lounge den Anschluss-Boardingpass zu holen, dann raus mit der Limo, rein ins Flugzeug und los gings. Super-Service des Bodenpersonals. 30 Min. door-to-door.
The downside: Auf dieser Strecke musste ich 3 mal durch die Security. Am unfreundlichsten und inkompetentesten war die in ZH an den E-Gates.
Und noch was zum Business-Jet: Viele fliegen auf den, ich nicht. Fortschritte im Flugzeugbau sind seit 20 Jahren kaum festzustellen, am ehesten noch in der Toiletten-Ausgestaltung (Beleuchtung und sanft zurück klappende Deckel). Der Boeing-Jet ist laut (ab der 5. Reihe wirds unerträglich, hinten indiskutabel), relativ eng, die Sitze sind solala, der Service okay, aber nicht besser als in einer normalen Business-Klasse und der Spielraum der Crew klein (es gibt keine First und ergo keine Möglichkeit für ein Wein-Upgrade). Doch, diesmal gabs eine positive Ueberraschung: Neben dem Ostschweizer Kopfweh-Rotwein, dem 12.95 Fr.-Bordeau (17. Lage) und dem gepanschten und parfumierten 6.99 USD-Wein aus Kalifornien zauberte der MC aus dem Keller eine Flasche des guten portugiesischen Rotweins hervor und versorgte mich damit für den Rest des Weges.
In Newark gabs übrigens kein Pick-up wie vor 10 Tagen in Chicago, aber die Immigration hier geht sehr fix. 20 Min. nach Landung in der Limo, 30 Min. später midtown Manhattan. Das sind die Vorteile von Newark.
Zu den Nachteilen kommen wir morgen Abend.

20080105

Die lausigste Airline ....

20080104, UA 1597, Chicago - La Vegas

Für alle langjährigen Swissair- und Swiss-Paxen war der Wechsel zur Star Alliance aufgrundd es damit verbundenen Wechsels von American zu United ein deutliches Downgrade. Ich habe kaum schmuddelige Flugzeuge gesehen als die UA-Flieger und noch etwas schmuddeliger sind die der US-Inlands-Discount-Tochter Ted.
Und so waren auch heute die Sitze verkrümelt, die Gurten mussten die Paxen selber zusammen suchen (alle offen, kreuz und quer rumliegend). Personal an Bord war, wie üblich, ruppig-unherzlich, Service-Angebot auch für US-Verhältnisse, unterdurchschnittlich. Gepäck kam in Las Vegas 1h nach der Landung (gleich 45 Min. rumstehen).

20071204

Wir suchen den Defekt ....

20071203, AF 5104, Paris - Zürich

Regelmässige LeserInnen dieses Blogs wissen um das Fluggerät und die international zusammengesetzte Besatzung, die immer wieder für erheiternde Szenen sorgen kann. Heute blieben wir mit dem Bus 15 Min. vor dem Flugzeug stehen. Platzwart kam, es gehe nur 2 Minuten, bis die Kabine her gerichtet sei. Später sagte Copilot, es habe ein grösseres technisches Problem gegeben, das zuerst hätte behoben werden müssen.
Bei AF-Flügen empfehle ich übrigens immer die heisse Schokolade, welche die Purserin wieder speziell mit etwas Creme verbessert hatte. Solange es das gibt, fliege ich auch mit 1 Triebwerk ....
Lounge in Paris war heute übrigens speziell überfüllt, das Personal etwas am Limit.

20071025

Wo ist die Armlehne?


20071025, LX 1575, Wien - Zürich

Irgend etwas stimmt hier nicht mit der Armlehne.

20071009

Hin und her ...

20071008 LH 218 München - Berlin

Kaum mit 3 anderen mit der Limo an Bond gebracht, kommt Cäptn, sagt, der Computer ist im Eimer, Ersatz steht in Frankfurt, heute bleiben wir (er, seine Crew und die A320) hier. Und vier alle wurden zurück in die Lounge gebracht (wo ich mir die Wartezeit mit einem Apéro vertrieb - und ehrend der edlen Spenderin gedachte, die mich in C (mit einem Meilenticket) geupgraded hatte).

Nach 2,5h gings dann trotzdem los. Die haben aus einem anderen A320, der in der Maintenance stand, den Compi genommen und eingebaut. Umbuchen ging nicht - auch alle Nachfolgemaschinen waren voll. Dafür gabs - mit 2h Verspätung - 4 SMS mit lauter Umbuchungen (mal LH 218, mal LH 220), und unterwegs einen tadellosen Service.
Auch wenns sonst recht mühsam war: Crew (Lounge und an Bord) war tiptopp.

20071005

Hier würde ich anders rekrutieren

20071005, LH 4251, Paris - München

Die gestreckten Candair-Jets, welche die LH auf Regionalflügen (so Nebenstrecken wie ZRH - MUC usw.) einsetzt, sind vom Raumgefühl nichts für KlaustrophobikerInnen.

Problematisch ist das für Ganzplatz-Paxen wie meine Wenigkeit nur, wenn die FAs etwas breit sind, jedenfalls so, dass es jedes Mal einen Schranz in die Illustrierte gibt (ans Zeitungslesen kann man nur denken, wenn man den einen Arm in den Ganz outsourct - die Mittelstütze hat sich eh der Nachbar freigedrängelt). Item: Ach ja, also hier würde ich das Personal anders rekrutieren, Idealmasse (H mal B) 130x30. Sonst schlägt sich das Personal dauernd irgendwas irgendwo an.

Ach ja, auch hier: keine MCs, keine Z., als C-Ersatz kam so was wie Hustensaft (jedenfalls ist das Kratzen im Hals nach zwei Schlucken weg gewesen. Immerhin kam die Limo. Aufs Gepäk muss man in MUC jedenfalls immer drei Mal länger warten als in ZRH.

20070928

Sprechen Sie spenglisch?

20070924, AF 5106, Paris - Zürich / 20070926, AF 5109, Zürich - Paris

In der Luft hat Europa längst keine Grenzen mehr - und über die Unterschiede zwischen AF und dem Angebot bei Cityjet wurde hier schon mehrfach berichtet (Stichworte: Maschine aus Irland, Kabinencrew aus Spanien, Cockpit nicht identifizierbar und die Paxen kommen aus dem Meer. Denn nur Sardinen passen in die 3 plus 3 bestuhlten BAE-146, die jetzt fast alle mit neuen Kunststoffpolstern versehen wurden.)

Das Beste bei AF sind die Weine an Bord (deutlich besser als LX, LH oder BA), bei Cityjet-Flügen spielt auch die Tagesform der Besatzung eine wichtige Rolle (hin okay, retour mies).

Zudem verfolgt AF eine merkwürdige Sitzbelegungspraxis: Paxen mit teuren Eco-Tickets werden alle vorne reingequetscht, hinten bleiben Sitze leer (nicht prätentiöse Paxen wie meine Wenigkeit wecheln dann).

Richtig schlecht sind die Bus-Transfers in CDG, die oft 10 Minuten dauern, verbunden mit einer Flughafen-Rundfahrt um den neuen Terminal-2E-Teil. Eine Reise dauert deshalb rasch einmal 30 Minuten länger, als im Flugplan angegeben, auch wenn der Abflug halbwegs pünktlich ist.

Wer rasch boarden möchte, muss sich im Bus unbedingt an die vorderer Türe rechts stellen, nur die wird aufgemacht (Franzosen neigen dazu, den Freiheitsdrang ihrer Landsleute mit Feldweibel-ähnlichen Allüren zähmen zu wollen, sie öffnen deshalb nur eine Türe).

20070910

Eco Champagner...


ZRH-MAN in ECO. Wieder einmal der Champagner Test. "Nein, Champagner gibt es keinen in der ECO". Dafür Kopfschmerzen Wein und Fabrik Sandwich wie auf allen anderen Flügen. Flugzeuge des Partners Helvetic (Fokker 100) lassen darauf schliessen daß wirklich nichts besseres zur verfügungs stand.