20070724

"Nehmen Sie ..."

20070710, LX 639, Paris-Zürich

"Hier, nehmen Sie das, aber packen Sies bitte rasch ein, bevor mich mein Chef sieht." Die Beute war beträchlich - und an der Schokolade essen sich noch heute meine Bürokollegen satt ....

Kein weiches Herz ...

20070708, LX 646, ZRH-PAR

Ich zog alle Register (Geburtstag, Lounge usw.) - die Besatzung blieb hart - Abendflug ohne Champagner.

Sekt, kein Aspirin

LH 3735, FRH-FRA, 4.7.07

Bei LH gibts in Europa nur Sekt, kein Champagner, kein Aspirin.

Airport-Computer sind doof

20070720 LX 1180 09:00 ZRH - NUE
und LX 1187 18:45 NUE - ZRH

Morgen früh, Selbsteincheck-Maschine am Flughafen Kloten.

Ich stecke meine Vielflieger-Karte ein, der Computer erkennt mich und weiss, wohin ich fliegen will.


Bevor jedoch der Boardingpass ausgedruckt wird, fordert die Maschine:
"Bitte geben sie Ihre Meilen-Karte ein oder geben Sie die Nummer über die Tastatur ein."




Aaaaargh! Die Karte hab ich doch schon vorher eingegeben, doofe Maschine, sonst hättest Du ja gar nicht gewusst, wer ich bin und wohin ich fliege. Sonst hätte ja der ganze vorgängige Prozess gar nicht ausgelöst werden können. Wieso zum Kuckuck muss ich also die Nummer nochmals eingeben?

Aber gut, auf Flughäfen sollte man eines nicht: streiten oder klugscheissern. Also geben wir die Nummer über die Tastatur ein, nachdem mehrmaliges Einführen der Karte keine Reaktion auslöst.

"Ihre Frequent Flyer Nummer kann nicht hinzugefügt werden", sagt der Computer dann.



Na wozu wolltest Du sie denn überhaupt? Immerhin druckt er den Boarding Pass trotzdem aus. Aber was soll das? Denkt Euch gefälligst verständlichere Fehlermeldungen aus!

Beim Einchecken für den Rückflug in Nürnberg frage ich, ob sie mir den Hinflug auch gleich noch auf die Vielfliegerkarte nehmen kann. Das sei kein Problem, sagt sie. Und erklärt 3 Minuten später, dass sie am Vortag ein neues Computersystem bekommen hätten und nun bloss noch LH-, aber keine LX-Flüge mehr nachträglich auf die Miles & More-Karte buchen können.

Soviel zum Thema Sternen-Allianz...

PW07

20070717

Austrian mit DO&CO


Kulinarisch interessant geht es nicht nur bei NIKI zu und her (wie bereits berichtet). Auch der Star Alliance Partner Austrian Airlines lässt sich nicht lumpen. In Economy gibt es einen Gruss aus der DO&CO Küche. Leider hat sich dies nicht ganz durchgezogen: der Kaffee wird mit Milchpulver serviert. DR1911

20070711

Man liest Deutsch


09.07.07, C-Lounge ZRH

Die Integration der Swiss in die Lufthansa ist auch im Ground Service zu spüren: um 06:30 waren schon alle Blicks, NZZs und Tagis in der C Lounge in Zürich weg, stattdessen sind FTDs und FAZs reichlich verfügbar. Obwohl schon einige Male dem Ground Service gemeldet (und von jener Seite auch bestätigt und Korrektur versprochen), hat sich nicht viel getan (angeblich funktioniert auch der neue Dienstleister nicht besser...). Dafür muss man ehrlicherweise sagen, dass der interkulturelle Austausch in München funktioniert, denn dort kann man frühmorgens die internationale NZZ-Ausgabe lesen. DR1911

20070703

Kulinarisches von NIKI


03.07.07, HG8151, ZRH-VIE

NIKI hat sogar auf Kurzstrecken kulinarische cross selling Angebote. Nebst einem Sandwich, welches weit besser ist als bei anderen Airlines, gibt es auf Morgenflug noch geniales Frühstück. Die elf Euro sind es wert. DR1911

20070702

Testbericht zu Luggage Works-Gepäck

Wer kennt sie nicht, die Schalenkoffer der Crews, in der Regel ergänzt um Pilotenköfferli und - bei LX-Kabinenpersonal - einem undefinierbaren Stemm-Rolli mit Kunstlederfinish.
In den USA gibt es 3 gängige Gepäcksorten bei fliegendem Personal. Hauptunterschied zu Europa: Keine Koffer, nur Rollis, und alle Taschen werden so kunstvoll darauf aufgebaut, dass sich alles mit einer Hand steuern lässt.
Kabine hat oft schwarze Samsonite oder Travel Pro-Sachen. Piloten fliegen sehr oft mit den Rollis von Luggage Works - schwere, robuste Rollis, die hoch beladen werden können. Eindruck nach 3 Monaten Gebrauch, 7 Langstrecken- und unzähligen Kurzstreckenflügen (Modell 106NG): Genial. Absolut perfekte Laufruhe, gute Verarbeitungsqualität, sehr robust, viele kleine nützliche Details, kein Teleskopgriff (sowas geht oft kaputt), Haken, mit dem auch ein Schiff abgeschleppt werden könnte. Einziger Nachteil: Gewicht ist hoch (leer: 7kg, doppelt so viel wie ein vergleichbares Modell von Tumi). In den USA als Carry-on zugelassen, in Europa in C- und F-Klasse problemlos, in Y nur, wenn es das einzige Gepäckstück ist.

Preise: Die Angaben auf der Webseite sind indikativ. Irgendeine Begründung sagen, damit man den Pilotentarif bekommt (ich: Journalist). Kostet dann noch 260 USD (statt retail 400 USD). Lieferung: Prinzipiell weltweit, ich hatte in den USA angerufen und 24h später - ohne Taxes, aber mit Shipping-Gebühr von 60 USD) das Gepäck geliefert bekommen.

So müsste es sein ...

20070701 (Sonntag), LX646, ZRH-CDG

MC kommt und bringt Champagner, Refill, satt, Flug halb leer, Passkontrolle in Paris für einmal fix ....

Der Anflug ist das härteste ...

In Valencia treffen sich an diesen Tagen die Blog-Schreiber: Flug IB 3477/324 am 28.06. ZRH-VLC via MAD. Die Stunde in Madrid ist sehr rasch weg - das Umsteigen dauert genau 60 Minuten (vom T4S zum T4-Terminal). Iberia-Auslandflüge haben Essen und Trinken im Bordverkauf, alles 50% teurer als am bereits überteuerten Boden. Getränkgequal. Ist standardisiert, Sandwiches etc. laut Testpersonen bescheidene Qualität. Kabinenpersonal ist etwa so freundlich wie bei Aeroflot.

Rückflug am 30.6. IB333/IB3474 via MAD: Kaum Check-In-Personal in VLC, Flug gerade noch bekommen. Warum kauf Aeroflot nicht Iberia? Es gäbe wenigstens keine kulturellen Konflikte bei der Integration.

20070627

VIP heisst VIP


Wenn schon denn schon: nach private jet Flug nach Valencia gab es auch adäquaten Besuch auf der Alinghi Basis. Michael Douglas mit Gemahlin (oder umgekehrt). Und zum Dessert noch einen Alinghi Sieg. Zur Abwechslung mal ein bisschen Gossip im Blog. DR1911

Haaaaaaalt!

Paris, Ankunft abends mit verspätetem LX-Flug, um 23 Uhr geht der letzte Bus in die Stadt, um 22.30 aus dem Flugzeug raus. Lange Kolonne im Terminal 2B vor Passkontrolle 1.

3 Flüge waren gleichzeitig angekommen. Flugs Richtung Passkontrolle 2. 1 Meter vor dem Beamten angelangt, schallt es von hinten auf französisch: "Haaaaaalt, lassen Sie den nicht durch, der war mit dem Swiss-Flug gekommen." Die horizontal herausgeforderte Swissport-Chefin war nach gesprintet. Ich zum Beamten: "Hören Sie nicht auf sie, sie mag mich nicht." Beamte: "Leider zu spät, ich kriege sonst Aerger." Danach: ganz hinten anstellen an der Kolonne, letzten Bus fast verpasst. Bravo, Swissport in Paris, einmal mehr Service minded ....

Woseliwo ist das Gepäck?

Nachtrag zum Flug mit kombinierten 8h Verspätung: Gepäck kam 48h später nach, 24h gehen aufs Konto der völlig überforderten ZRH-Swissport-Leute. O-Ton am Telefon: "Warum müssen Sie auch an einem solchen Tag fliegen?".

8h Verspätung mit 4 Flügen

Es gibt sie noch, die Abenteuer:
20070620/20070621, UA 1406, LAS-DEN

2h verspätet, sehr schmuddelige A320, Anschluss LH nach MUC verpasst, 4h später mit Flug via FRA (LH 447, C, auch dank Frau U.), dort heilloses Durcheinander am Mittag, weil am Morgen Gewitter gewesen waren und der Flughafen kurz geschlossen war, LH 3726 mit 1h Verspätung (hektische Crew, am Limit) und am Abend mit LX-Spätflug nach Paris (1h Verspätung, patzige Crew).