20080730, AF 1438, Paris - Wien
Wenn man Abflüge in Paris mit, sagen wir San Francisco vergleicht, muss man sagen: In SFO ist die Security schneller, höflicher und man muss nur 2 mal die ID oder Pass zeigen (Checkin und vor Security). In Paris ist 4 bis 5 mal bei teilweise sehr unhöflichem Personal üblich. Und auch wenn man, wie hier und heute, pünktlich zum Gate gescheucht wird, eine Verspätung (heute 45 Minuten) verhindert das nicht.
Service und Qualität des Gereichten waren hier, wie bei "echten" AF-Flügen, in der teuren Eco, gut.
20080730
20080729
Ein schönes Geschenk ...
20080729, On the ground
In den letzten Tagen kam ein Päckli vom Hon-Service. Inhalt: Geburtstagsgeschenk. Ein höchst individualisertes Logbuch, mit all meinen bezahlten Flügen in den letzten 12 Monaten, inklusive Start- und Landezeit und die echten Distanzen in Meilen (also nicht die 1250 Meilen für Zürich-Frankfurt für ein teures Eco-Ticket oder die 2000 für ein Business-Ticket).
Alleine die bezahlten Flüge (ohne vielleicht 20 Gratis-Strecken mit Meilen und die Flüge, die mir bei AF den Platin-Level beschert hatten) war ich 450 Stunden in der Luft (3 Wochen), habe 190000 Meilen zurück gelegt, entsprechend fast 8 mal um die Welt.
Sooo genau wollte ich das eigentlich nicht wissen.
In den letzten Tagen kam ein Päckli vom Hon-Service. Inhalt: Geburtstagsgeschenk. Ein höchst individualisertes Logbuch, mit all meinen bezahlten Flügen in den letzten 12 Monaten, inklusive Start- und Landezeit und die echten Distanzen in Meilen (also nicht die 1250 Meilen für Zürich-Frankfurt für ein teures Eco-Ticket oder die 2000 für ein Business-Ticket).
Alleine die bezahlten Flüge (ohne vielleicht 20 Gratis-Strecken mit Meilen und die Flüge, die mir bei AF den Platin-Level beschert hatten) war ich 450 Stunden in der Luft (3 Wochen), habe 190000 Meilen zurück gelegt, entsprechend fast 8 mal um die Welt.
Sooo genau wollte ich das eigentlich nicht wissen.
20080728
Sie wissen nicht, was sie schreiben
20080727, On the ground
In letzter Zeit häufen sich die Negativberichte zu Air Berlin. Tenor: Die Wachstumsstrategie ist am Ende, das Unternehmen existenzbedroht.
Ich bin kein Airline-Spezialist, ich kann nur Bilanzen und Cash flow Statements lesen und sehr subjektiv gefärbt den Service von Airlines am Boden und in der Luft beurteilen. Und hier ist AB viel besser als viele anderen. Auch wenn in diesem Jahr einige Mio. Euro Verlust gemacht werden - das Management hat rasch reagiert (M&A, Strecken) und die Liquidität ist weiterhin zufriedenstellend. Das fliegende Personal ist durchschnittlich viel freundlicher als bei LH, auch auf Kurzstrecken gibts ordentliche Sandwiches (und nicht das Zeugs wie die Swiss) und vom Pricing reden wir nicht (wir Journalisten haben 50% Rabatt, fliegen aber mit dem Risiko, auch mal stehen gelassen und umgebucht zu werden).
Ich habe den Eindruck, dass viele, die über AB schreiben und reden, nie mit geflogen sind und auch nicht die Services miteinander verglichen haben. Also, liebe KollegInnen, macht das mal und lest erst die Bilanzen, bevor Nachrufe veröffentlicht werden.
In letzter Zeit häufen sich die Negativberichte zu Air Berlin. Tenor: Die Wachstumsstrategie ist am Ende, das Unternehmen existenzbedroht.
Ich bin kein Airline-Spezialist, ich kann nur Bilanzen und Cash flow Statements lesen und sehr subjektiv gefärbt den Service von Airlines am Boden und in der Luft beurteilen. Und hier ist AB viel besser als viele anderen. Auch wenn in diesem Jahr einige Mio. Euro Verlust gemacht werden - das Management hat rasch reagiert (M&A, Strecken) und die Liquidität ist weiterhin zufriedenstellend. Das fliegende Personal ist durchschnittlich viel freundlicher als bei LH, auch auf Kurzstrecken gibts ordentliche Sandwiches (und nicht das Zeugs wie die Swiss) und vom Pricing reden wir nicht (wir Journalisten haben 50% Rabatt, fliegen aber mit dem Risiko, auch mal stehen gelassen und umgebucht zu werden).
Ich habe den Eindruck, dass viele, die über AB schreiben und reden, nie mit geflogen sind und auch nicht die Services miteinander verglichen haben. Also, liebe KollegInnen, macht das mal und lest erst die Bilanzen, bevor Nachrufe veröffentlicht werden.
Raus aus dem Wochenende ....
20080726, LX 646, Zürich - Paris
Ich hatte früher öfter mal diesen Abendflug genommen, in diesem hingegen erst ein paar Mal. Nach üppigem Essen in der Lounge (ich habe glaube ich 5 winzig kleine Vorspeisen hintereinander geschafft, aber nach den grossen Portionen in den USA kommen diese kleinen Sachen noch winziger vor) konnte unterwegs fast nichts mehr schief gehen, und das tat es auch nich: Angenehmer Flug, odentlicher Wein (Bordeau eignet sich schlecht als Flugwein, finde ich, aber 95% der Paxen sehen das anders), nur 1 knappe Stunde Verspätung.
So startet sichs angenehm in die neue Woche.
Ich hatte früher öfter mal diesen Abendflug genommen, in diesem hingegen erst ein paar Mal. Nach üppigem Essen in der Lounge (ich habe glaube ich 5 winzig kleine Vorspeisen hintereinander geschafft, aber nach den grossen Portionen in den USA kommen diese kleinen Sachen noch winziger vor) konnte unterwegs fast nichts mehr schief gehen, und das tat es auch nich: Angenehmer Flug, odentlicher Wein (Bordeau eignet sich schlecht als Flugwein, finde ich, aber 95% der Paxen sehen das anders), nur 1 knappe Stunde Verspätung.
So startet sichs angenehm in die neue Woche.
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Trio Infernale kommt aus den Ferien zurück
20070723, LH 459, LX 1111, San Francisco - München - Zürich
Eine der besten Werbekampagnen ist die von Kuoni mit Sprüchen wie "Ferien, wo Sie alles vergessen" und falschen Motiven. So gings uns hier fast 3 Wochen bei der Fahrt mit dem Mietwagen von Denver via Santa Fe, Grand Canyon, Las Vegas, und Los Angeles nach San Francisco. Die ganze Zeit keine Security, keine Passkontrollen, kein lustloses Bodenpersonal und keine pampigen Purser. Unterwegs gabs nur kleine Anspielungen aus der "Economy", als die Tochter Bedürfnisse in die "Business" (vorderen Sitze im Auto) meldete.
Umso besser fügten sich die Rückflüge ein: keine pampigen Crews, rascher kleiner Abend-Esservice für uns auf dem Rückflug, Pyjama aus der First für die Tochter, sehr guten Rotwein aus der First für mich. In München guter Stop mit Zeit für die Duschen und 1 gutes Abendessen in der Lounge, der kurze Flug nach ZH gab dank Südanflug einen schönen Rundflug.
Nur Autofahren ist noch schöner.
Eine der besten Werbekampagnen ist die von Kuoni mit Sprüchen wie "Ferien, wo Sie alles vergessen" und falschen Motiven. So gings uns hier fast 3 Wochen bei der Fahrt mit dem Mietwagen von Denver via Santa Fe, Grand Canyon, Las Vegas, und Los Angeles nach San Francisco. Die ganze Zeit keine Security, keine Passkontrollen, kein lustloses Bodenpersonal und keine pampigen Purser. Unterwegs gabs nur kleine Anspielungen aus der "Economy", als die Tochter Bedürfnisse in die "Business" (vorderen Sitze im Auto) meldete.
Umso besser fügten sich die Rückflüge ein: keine pampigen Crews, rascher kleiner Abend-Esservice für uns auf dem Rückflug, Pyjama aus der First für die Tochter, sehr guten Rotwein aus der First für mich. In München guter Stop mit Zeit für die Duschen und 1 gutes Abendessen in der Lounge, der kurze Flug nach ZH gab dank Südanflug einen schönen Rundflug.
Nur Autofahren ist noch schöner.
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20080706
Trio Infernale fliegt in die Ferien ...
20080705, LH 3732, LH 446, Zürich - Frankfurt - Denver
Wenn das Trio Infernale (Partnerin, Tochter) in die Ferien fliegt, geht das so: In Zürich ab in die Lounge, was kleines Essen, im ersten Flug in der ersten Reihe sitzend Zeitungen abtragen (und fast am Geissenkäse verschlucken), in FRA mit Limo zum Terminal und nach etwas hin und her wegen dem Ticket rüber in den FCT, wo eine kleine Erfrischung gereicht wurde. Dann mit Limo zum Anschlussflug, wo wir drei als erste boarden konnten. Business war nur 2/3 voll, wir hatten also viel Platz, bei exzellentem Service von sehr netten FAs (eine der netten Damen hatte freilich ein "puff" in ihrer Reisetasche. Aber das ist ihr puff, nicht unser ...). Meine Tochter konnte (was die sonst nie machen) rasch ins Cockpit, um sich den "Uhrenladen" zeigen zu lassen.
Gepäck in Denver kam relativ rasch - und vor allem vollständig. So fliegt das Trio Infernale gerne in die Ferien...
Wenn das Trio Infernale (Partnerin, Tochter) in die Ferien fliegt, geht das so: In Zürich ab in die Lounge, was kleines Essen, im ersten Flug in der ersten Reihe sitzend Zeitungen abtragen (und fast am Geissenkäse verschlucken), in FRA mit Limo zum Terminal und nach etwas hin und her wegen dem Ticket rüber in den FCT, wo eine kleine Erfrischung gereicht wurde. Dann mit Limo zum Anschlussflug, wo wir drei als erste boarden konnten. Business war nur 2/3 voll, wir hatten also viel Platz, bei exzellentem Service von sehr netten FAs (eine der netten Damen hatte freilich ein "puff" in ihrer Reisetasche. Aber das ist ihr puff, nicht unser ...). Meine Tochter konnte (was die sonst nie machen) rasch ins Cockpit, um sich den "Uhrenladen" zeigen zu lassen.
Gepäck in Denver kam relativ rasch - und vor allem vollständig. So fliegt das Trio Infernale gerne in die Ferien...
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Rein ins Wochenende ...
20080704, LX 1077, Frankfurt - Zürich
Nach exzellentem Essen im FCT kann ein Flug nur noch schlechter werden. Hier nicht: Mit Limo zum leeren Flugzeug, nach Boarding kam MC "Herr Harzenmoser, wir erwarten Sie gerne in der Business ...", relativ pünktlich, es war eine wahre Freude, so ins Wochenende zu fliegen.
Nach exzellentem Essen im FCT kann ein Flug nur noch schlechter werden. Hier nicht: Mit Limo zum leeren Flugzeug, nach Boarding kam MC "Herr Harzenmoser, wir erwarten Sie gerne in der Business ...", relativ pünktlich, es war eine wahre Freude, so ins Wochenende zu fliegen.
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An München ...
20080702, LH 3431, LX 1111, Zürich - München - Zürich
An München ist die Lounge die beste Einrichtung: Personal ist echt hilfreich, weist auf Veränderungen hin, Catering tadellos, kurzum: ein Genuss.
Ein kleines Downgrade sind im Vergleich dazu die Flüge: Lustloses Personal auf beiden Strecken. Ich hätte 1 Vorschlag: Montiert Flügen an der Lounge, baut die Flieger zu Lounges um ....
An München ist die Lounge die beste Einrichtung: Personal ist echt hilfreich, weist auf Veränderungen hin, Catering tadellos, kurzum: ein Genuss.
Ein kleines Downgrade sind im Vergleich dazu die Flüge: Lustloses Personal auf beiden Strecken. Ich hätte 1 Vorschlag: Montiert Flügen an der Lounge, baut die Flieger zu Lounges um ....
Schrecklich nette Leute hier
20080701, LX 645, Paris - Zürich
Wer wie ich nur sehr gelegentlich LX auf dieser Strecke benutzt, ist über zwei Sachen erstaunt: Das Bodenpersonal ist nach wie vor unkundig (Lounge-Zugangscode) und arbeitet lustlos. Und die Lounge (die jetzt einen anderen Zugang hat) hat keinen Online-Zugang mehr, weil offenbar Paxen ständig am Computer rum machen und der Servicemann erklärt hat, dass er keine Lust mehr habe, wieder zu kommen.
Vom übrigen Angebot in der Lounge sprechen wir nicht (mehr). Per Ende Jahr soll Swiss vom Terminal 2B in den Terminal 1 zügeln, wo gerade eine neue grosse Star-Alliance-Lounge eingerichtet wird.
Der Flug selber war okay (pünktlich, Zeitungen, Champagner).
Wer wie ich nur sehr gelegentlich LX auf dieser Strecke benutzt, ist über zwei Sachen erstaunt: Das Bodenpersonal ist nach wie vor unkundig (Lounge-Zugangscode) und arbeitet lustlos. Und die Lounge (die jetzt einen anderen Zugang hat) hat keinen Online-Zugang mehr, weil offenbar Paxen ständig am Computer rum machen und der Servicemann erklärt hat, dass er keine Lust mehr habe, wieder zu kommen.
Vom übrigen Angebot in der Lounge sprechen wir nicht (mehr). Per Ende Jahr soll Swiss vom Terminal 2B in den Terminal 1 zügeln, wo gerade eine neue grosse Star-Alliance-Lounge eingerichtet wird.
Der Flug selber war okay (pünktlich, Zeitungen, Champagner).
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20080630
Raus aus dem Wochenende
20080630, LH 4310, Berlin – Paris
Leider leider sind LH-Regionalflüge in der Regel unterdurchschnittlich, und der hier war es auch. Ich hatte meinen «Spiegel» an der Security liegen gelassen, an Bord hiess es nur, es gebe den nur für Business-Paxen.
Abflug wie üblich, hier mit 50 Minuten Verspätung, der Copilot, der aufholen sollte, gewann keine Sekunde zurück. 50m Schlange bei Security, keinen Bypass, keinen Fast-Track (bei den D-Gates).
Wir waren am Wochenende mit dem ICE 2 mal 2h gefahren – das war das wesentlich angenehmere Reiseerlebnis als dieses hier.
Leider leider sind LH-Regionalflüge in der Regel unterdurchschnittlich, und der hier war es auch. Ich hatte meinen «Spiegel» an der Security liegen gelassen, an Bord hiess es nur, es gebe den nur für Business-Paxen.
Abflug wie üblich, hier mit 50 Minuten Verspätung, der Copilot, der aufholen sollte, gewann keine Sekunde zurück. 50m Schlange bei Security, keinen Bypass, keinen Fast-Track (bei den D-Gates).
Wir waren am Wochenende mit dem ICE 2 mal 2h gefahren – das war das wesentlich angenehmere Reiseerlebnis als dieses hier.
Rein ins Wochenende
20080627, LH 339, Nürnberg – Berlin
Die LH-Lounge in Nürnberg ist zwar klein, dafür bekommt man oft alle Gespräche der netten anderen Passagiere mit. Diesmal ein Schweizer. «Händer scho aagfange? Nööd? Aso, ich chumme so rasch wiä mögli, bi da no in Nürnberg uf em Flughafe ...». Mein Flug ging praktisch gleichzeitig los, so war es mir nicht mehr möglich, in Erfahrung zu bringen, ob die Würstchen des Gentleman gut geworden waren.
Dafür gabs unterwegs Rotwein – bei LH in der Eco undenkbar. Auch die Portion «for the Road», die wir später am Abend gemeinsam aushöhlten, wurde ohne Gegenwehr abgegeben. Deboarding in Berlin geht mit den kleinen Maschinen genial schnell – 5 Minuten nach Türöffnung steht man in der Ankunftshalle, 2 Minuten später ist man über alle Berge.
Die LH-Lounge in Nürnberg ist zwar klein, dafür bekommt man oft alle Gespräche der netten anderen Passagiere mit. Diesmal ein Schweizer. «Händer scho aagfange? Nööd? Aso, ich chumme so rasch wiä mögli, bi da no in Nürnberg uf em Flughafe ...». Mein Flug ging praktisch gleichzeitig los, so war es mir nicht mehr möglich, in Erfahrung zu bringen, ob die Würstchen des Gentleman gut geworden waren.
Dafür gabs unterwegs Rotwein – bei LH in der Eco undenkbar. Auch die Portion «for the Road», die wir später am Abend gemeinsam aushöhlten, wurde ohne Gegenwehr abgegeben. Deboarding in Berlin geht mit den kleinen Maschinen genial schnell – 5 Minuten nach Türöffnung steht man in der Ankunftshalle, 2 Minuten später ist man über alle Berge.
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Nur für Fakire
20080627, LX 1188, Zürich – Nürnberg
Wer fliegt denn schon diese Strecke, wenn gerade kein Weihnachtsmarkt ist? Nun ja, ausreichend viele andere Paxen, dass es reicht, einen Jumbolino halb zu füllen. Dennoch wollte man es offenbar nicht allen wirklich bequem machen und so hatte mein Sitz ein dermassen durchgerittenes Sitzpolster, dass ich hier allenfalls Fakire wohlfühlen würden.
Immerhin liegt dieser Flug zeitlich so, dass es bei Abflug und Ankunft für Standplätze mit Jetway reicht.
Wer fliegt denn schon diese Strecke, wenn gerade kein Weihnachtsmarkt ist? Nun ja, ausreichend viele andere Paxen, dass es reicht, einen Jumbolino halb zu füllen. Dennoch wollte man es offenbar nicht allen wirklich bequem machen und so hatte mein Sitz ein dermassen durchgerittenes Sitzpolster, dass ich hier allenfalls Fakire wohlfühlen würden.
Immerhin liegt dieser Flug zeitlich so, dass es bei Abflug und Ankunft für Standplätze mit Jetway reicht.
Halb Japan ist hier unterwegs
20080625, LH 3734, Frankfurt – Zürich
Schon auf dem Morgenflug waren sie mir aufgefallen, die vielen JapanerInnen, die hier auf dem Abendflug unterwegs waren. Ich habe dafür eine einleuchtende Erklärung, bei der ich mir keine Sorgen mache, ob sie schlüssig ist: Japan war nicht bei der Fussball-EM dabei, ergo verpassten die Passagiere nichts, zumal Airlines trotzdem ihre Abendflüge machen mussten, und dies teilweise mit gähnend leeren Maschinen, wenn Deutschland gerade (an den gut planbaren Zeitpunkten während der Vorrunde) spielte.
Egal – die Maschine war voll, so voll, dass ich ein Upgrade bekam. Fenstersitze mag ich normalerweise nicht, aber bei diesem Flug hatte ich eine Reihe für mich und so blieb es erträglich, zumal die Gewitterwolkenformationen meine hobbymeteorologische Neugier vollauf befriedigten.
In Zürich zeigte sich, dass sich die Reisegruppe auf zwei Untergruppen aufteilte. Die eine flog Business, die andere Eco. Die Business-Gruppe klebte dabei so zäh aneinander, als ob alle mit Uhu-Kleber verbunden sind. Wer in den Gang raus stehen wollte, hatte keine Chancen, dies zu tun.
Schon auf dem Morgenflug waren sie mir aufgefallen, die vielen JapanerInnen, die hier auf dem Abendflug unterwegs waren. Ich habe dafür eine einleuchtende Erklärung, bei der ich mir keine Sorgen mache, ob sie schlüssig ist: Japan war nicht bei der Fussball-EM dabei, ergo verpassten die Passagiere nichts, zumal Airlines trotzdem ihre Abendflüge machen mussten, und dies teilweise mit gähnend leeren Maschinen, wenn Deutschland gerade (an den gut planbaren Zeitpunkten während der Vorrunde) spielte.
Egal – die Maschine war voll, so voll, dass ich ein Upgrade bekam. Fenstersitze mag ich normalerweise nicht, aber bei diesem Flug hatte ich eine Reihe für mich und so blieb es erträglich, zumal die Gewitterwolkenformationen meine hobbymeteorologische Neugier vollauf befriedigten.
In Zürich zeigte sich, dass sich die Reisegruppe auf zwei Untergruppen aufteilte. Die eine flog Business, die andere Eco. Die Business-Gruppe klebte dabei so zäh aneinander, als ob alle mit Uhu-Kleber verbunden sind. Wer in den Gang raus stehen wollte, hatte keine Chancen, dies zu tun.
Servicewüste
20080625, LH 4235, Paris – Frankfurt
«Ich war letzthin in Frankfurt im First Class Terminal und habe gesehen, was man Passagieren wie Ihnen alles bietet» sagte die Purserin, «da müssen Sie sich ja an Bord immer wie in einer Service-Wüste vorkommen». Ich mochte ihr nicht zu wiedersprechen. Dabei hatte ich nur nach einem Croissant gefragt, zumal die Lounge immer noch wegen zu geschlossen ist und der Bon bei Ritazza nur für einen lausigen Espresso mit einem Matsch-Sandwich reicht.
Item – die Purserin stellte ein Business-Klassen-Tablett hin und sagte noch, ihr gefalle es, wenn Passagiere Hunger hätten. Vielleicht hatte ich da ernährerische Urinstinkte ausgelöst? Egal – auf dem Flugzeug-Parkplatz in der Nähe von Wiesbaden wartete die Limo, die Fahrerin gab beherzt Gas und ich schaffte schlank den nächsten Zug in die Stadt.
So schön können Morgenflüge sein.
«Ich war letzthin in Frankfurt im First Class Terminal und habe gesehen, was man Passagieren wie Ihnen alles bietet» sagte die Purserin, «da müssen Sie sich ja an Bord immer wie in einer Service-Wüste vorkommen». Ich mochte ihr nicht zu wiedersprechen. Dabei hatte ich nur nach einem Croissant gefragt, zumal die Lounge immer noch wegen zu geschlossen ist und der Bon bei Ritazza nur für einen lausigen Espresso mit einem Matsch-Sandwich reicht.
Item – die Purserin stellte ein Business-Klassen-Tablett hin und sagte noch, ihr gefalle es, wenn Passagiere Hunger hätten. Vielleicht hatte ich da ernährerische Urinstinkte ausgelöst? Egal – auf dem Flugzeug-Parkplatz in der Nähe von Wiesbaden wartete die Limo, die Fahrerin gab beherzt Gas und ich schaffte schlank den nächsten Zug in die Stadt.
So schön können Morgenflüge sein.
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