20090106, UA 110, Chicago - Las Vegas
United hatte eine Billig-Tochter für Flüge innerhalb der USA, die unglaublich schlecht ist: Schmuddelige Sitze, lausiger Service (wenn überhaupt), hin und wieder Absagen. Die Billig-Tochter TED wurde offiziell eingestellt, die Flugzeuge (A320er in Einheitsbestuhlung). Die Jets haben inzwischen zwar neue Farbe, aber das Sicherheits-Video ist noch das alte von Ted: quäckige Kleinmädchenstimmen erklären, wie der Gurt zu schliessen und zu öffnen ist uns einiges mehr.
Für Paxen aus Uebersee ist aber ein weiterer Umstand viel schlimmer: Sie bekommen nur Middle-Seats, weil wie hier in ZH beim Einchecken die Swiss keinen Zugang auf den UA-Computer hat.
Hier hats für einmal zu einem Gangplatz (1. Reihe) gereicht. Die Dame am Check-In in Zürich rief schnell die Kollegin bei UA an, die ihrerseits den Sitz änderte.
Vom Flug selber gibt es nichts zu berichten - ich und meine beiden Begleiter schliefen die 3h tief und fest durch. Aber ich denke, wir haben nichts verpasst.
20090109
20090107
So fliegen wir wieder mal gern!
20090106, LX008, Zürich - Chicago
Wer (wie ich z.B.) auch mal bei seiner Airline anruft und sie höflich auf lausigen Service hinweist, muss damit rechnen, dass da eine kleine Akte geführt wird, die dann dem MC ausgedruckt wird. So erfuhr ich gleich in Airline-Kurz-Englisch von meinem letzten LX-Langstreckenflug ex LAX.
Hier wars deutlich besser: Seating, Crew, die üblichen Sachen und ein paar kleine Extras, über die wir hier aus naheliegenden Gründen den Schleiher der Diskretion legen. Auch das Abholen in Chicago am Jetway klappte - sogar mit Fast Track durch die Crew Immigration. So fliegen wir gerne.
Einziger Nachteil: Wer ex ZRH durch die First Lounge mit der Limo raus muss, darf zweimal durch die Security. Für mich gabs zudem einen Quoten-Extra-Check. Mir genügt einmal ein Getatsche - ich kann die Body-Scanner kaum noch erwarten.
Wer (wie ich z.B.) auch mal bei seiner Airline anruft und sie höflich auf lausigen Service hinweist, muss damit rechnen, dass da eine kleine Akte geführt wird, die dann dem MC ausgedruckt wird. So erfuhr ich gleich in Airline-Kurz-Englisch von meinem letzten LX-Langstreckenflug ex LAX.
Hier wars deutlich besser: Seating, Crew, die üblichen Sachen und ein paar kleine Extras, über die wir hier aus naheliegenden Gründen den Schleiher der Diskretion legen. Auch das Abholen in Chicago am Jetway klappte - sogar mit Fast Track durch die Crew Immigration. So fliegen wir gerne.
Einziger Nachteil: Wer ex ZRH durch die First Lounge mit der Limo raus muss, darf zweimal durch die Security. Für mich gabs zudem einen Quoten-Extra-Check. Mir genügt einmal ein Getatsche - ich kann die Body-Scanner kaum noch erwarten.
Air France: Bei Schnee nicht empfehlenswert
20090106, AF 5100, Paris - Zürich
Fünf Zentimeter Neuschnee sind in Paris eine Seltenheit. Aber wenn das vorkommt, dient die dünne Schneedecke als Entschuldigung für alles: Extrem langsame Security im Terminal 2F, schleppende Abfertigung am Gate und Schneckenfahrt zum Flugzeug. Verspätung summierte sich auf 1h.
Nicht schlecht gestaunt hatte ich zudem beim Check-in an einem der Apparate: Auf dem ganzen Sitzplan war noch ein einziger, kleiner Mittelsitz frei geblieben. Als mich im Flug die FA bat, den Tisch für den Kaffee runter zu klappen, sagte ich ihr nur, es gehe nicht, es sei zu eng - und ich sei kein Känguruh. Im Bus sah bzw. hörte ich dann, warum das mit dem Mittelsitz so war: Eine Gruppe von Schweizern war am Abend vorher in Paris zu spät angekommen und umgebucht worden. Die fanden die Verspätungen alle sauglatt und betrachteten das als nettes Entertainment-Programm. Diesmal live.
Fünf Zentimeter Neuschnee sind in Paris eine Seltenheit. Aber wenn das vorkommt, dient die dünne Schneedecke als Entschuldigung für alles: Extrem langsame Security im Terminal 2F, schleppende Abfertigung am Gate und Schneckenfahrt zum Flugzeug. Verspätung summierte sich auf 1h.
Nicht schlecht gestaunt hatte ich zudem beim Check-in an einem der Apparate: Auf dem ganzen Sitzplan war noch ein einziger, kleiner Mittelsitz frei geblieben. Als mich im Flug die FA bat, den Tisch für den Kaffee runter zu klappen, sagte ich ihr nur, es gehe nicht, es sei zu eng - und ich sei kein Känguruh. Im Bus sah bzw. hörte ich dann, warum das mit dem Mittelsitz so war: Eine Gruppe von Schweizern war am Abend vorher in Paris zu spät angekommen und umgebucht worden. Die fanden die Verspätungen alle sauglatt und betrachteten das als nettes Entertainment-Programm. Diesmal live.
20090105
Noch mehr Verspätung
20090104, LX 646, Zürich - Paris
Hier wäre eher der Paxe als die Maschine bald zu schwer geworden - mit jeder kleinen Verlängerung der Wartezeit gabs eine weitere Portion Marronimousse in der Lounge. Derweil erklärte am Nebentisch ein älterer Gentleman aus Deutschland seine beiden Neffen 3. Grades oder so (Alter um die 30, einer war arg erkältet) über die Geheimnisse des gepflegten Loungezugangs und -Aufenthaltes auf.
Mit Enteisung usw. ergab es eine Verspätung von fast 2h. In Paris konnte ich gerade noch den letzten Bus in die Stadt erwischen. Wenn ich ein Gepäckstück eingecheckt hätte - die Swissport-Dame am Gate verlangte das - hätte ich den Bus glatt verpasst. Das Flugzeug sei zu voll, sagte sie.
Allerdings galt das nur für meine Reihe. Auf der anderen Seite des Ganges sass eine Dame alleine. Der MC, es war der gleiche wie gestern, fragte dann den Middle-Seat-Paxen, ob er nicht bequemer am Fenster sitzen wollte - ein Angebot, das dieser gleich wahrnahm.
Hier wäre eher der Paxe als die Maschine bald zu schwer geworden - mit jeder kleinen Verlängerung der Wartezeit gabs eine weitere Portion Marronimousse in der Lounge. Derweil erklärte am Nebentisch ein älterer Gentleman aus Deutschland seine beiden Neffen 3. Grades oder so (Alter um die 30, einer war arg erkältet) über die Geheimnisse des gepflegten Loungezugangs und -Aufenthaltes auf.
Mit Enteisung usw. ergab es eine Verspätung von fast 2h. In Paris konnte ich gerade noch den letzten Bus in die Stadt erwischen. Wenn ich ein Gepäckstück eingecheckt hätte - die Swissport-Dame am Gate verlangte das - hätte ich den Bus glatt verpasst. Das Flugzeug sei zu voll, sagte sie.
Allerdings galt das nur für meine Reihe. Auf der anderen Seite des Ganges sass eine Dame alleine. Der MC, es war der gleiche wie gestern, fragte dann den Middle-Seat-Paxen, ob er nicht bequemer am Fenster sitzen wollte - ein Angebot, das dieser gleich wahrnahm.
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Zu schwer ...
20090103, LX 979, Berlin - Zürich
Nach Weihnachten sind nicht nur viele Menschen, sondern auch teilweise Flugzeuge zu schwer. Crew und Jumbolino hätten hier heute Abend in Stuttgart ein paar Paxen abholen sollen, wurden dann aber aus "operational"-Gründen nach Berlin geschickt. Und dann musste die Kabine so richtig gefüllt werden. Business gabs gar nicht, sondern nur ein prallvolles Flugzeug, bei dem der Sitz zwischen uns, der beim Check-In frei gehalten worden war, dann in letzter Sekunde mit einer Swiss-Angestellten belegt wurde. Kurz vor dem Start kam der MC und sagte, die Maschine sei zu schwer, es müssten noch einige Gepäckstücke ausgeladen werden.
Immerhin gabs unterwegs etwas Stärkung aus der Küche. Verspätung summierte sich auf 1h.
Nach Weihnachten sind nicht nur viele Menschen, sondern auch teilweise Flugzeuge zu schwer. Crew und Jumbolino hätten hier heute Abend in Stuttgart ein paar Paxen abholen sollen, wurden dann aber aus "operational"-Gründen nach Berlin geschickt. Und dann musste die Kabine so richtig gefüllt werden. Business gabs gar nicht, sondern nur ein prallvolles Flugzeug, bei dem der Sitz zwischen uns, der beim Check-In frei gehalten worden war, dann in letzter Sekunde mit einer Swiss-Angestellten belegt wurde. Kurz vor dem Start kam der MC und sagte, die Maschine sei zu schwer, es müssten noch einige Gepäckstücke ausgeladen werden.
Immerhin gabs unterwegs etwas Stärkung aus der Küche. Verspätung summierte sich auf 1h.
20090102
Cityline: Schlechte LH-Visitenkarte
20081230, LH 3805, Zürich - Berlin
2008 bin ich vielleicht 20 mal mit Cityline unterwegs gewesen, aber bis auf 1 Ausnahme merkte man als sehr guter Kunde nie, dass man ein sehr guter Kunde ist: Das einzige, was es sicher, gibt, egal, wonach man fragt, ist ein "nein", dazu meistens noch einen unpassenden Zusatz wie "Sie sind ja alle nur gute Kunden" oder "Ich weiss, hier sitzen sowieso nur Senatoren" und dergl. mehr.
Heute gabs bei der Frage nach dem neuen "Spiegel" (in den Lounges gabs keinen mehr) nur das Feedback "wir dürfen nicht..."
Mit solchen Cityline-LH-Crews fliegen wir ausgesprochen ungern. Zumal der Kontrast zum Swiss-Flug 1 Woche vorher extrem gross war.
2008 bin ich vielleicht 20 mal mit Cityline unterwegs gewesen, aber bis auf 1 Ausnahme merkte man als sehr guter Kunde nie, dass man ein sehr guter Kunde ist: Das einzige, was es sicher, gibt, egal, wonach man fragt, ist ein "nein", dazu meistens noch einen unpassenden Zusatz wie "Sie sind ja alle nur gute Kunden" oder "Ich weiss, hier sitzen sowieso nur Senatoren" und dergl. mehr.
Heute gabs bei der Frage nach dem neuen "Spiegel" (in den Lounges gabs keinen mehr) nur das Feedback "wir dürfen nicht..."
Mit solchen Cityline-LH-Crews fliegen wir ausgesprochen ungern. Zumal der Kontrast zum Swiss-Flug 1 Woche vorher extrem gross war.
20081230
LH-Lounge in ZH
20081230, on the Ground
Das Personal der LH-Lounge in ZH soll von Swissport übernommen werden. Gegenwärtig sammeln sie Unterschriften. Wer also gerade in der Nähe ist und etwas Zeit hat, sollte da kurz vorbei gehen und auch unterschreiben. Die Damen und der Gentleman machen einen exzellenten Job, es sind alles langjährige LH-MitarbeiterInnen.
Im Vergleich zur Sen-Lounge der Swissport ist die Zeitungen- und Zeitschriftenauswahl deutlich besser. Auch die Sandwiches und die warmen Mahlzeiten sind besser. Ein Besuch lohnt sich also gleich aus mehreren Gründen.
Das Personal der LH-Lounge in ZH soll von Swissport übernommen werden. Gegenwärtig sammeln sie Unterschriften. Wer also gerade in der Nähe ist und etwas Zeit hat, sollte da kurz vorbei gehen und auch unterschreiben. Die Damen und der Gentleman machen einen exzellenten Job, es sind alles langjährige LH-MitarbeiterInnen.
Im Vergleich zur Sen-Lounge der Swissport ist die Zeitungen- und Zeitschriftenauswahl deutlich besser. Auch die Sandwiches und die warmen Mahlzeiten sind besser. Ein Besuch lohnt sich also gleich aus mehreren Gründen.
Ab nach Hause
20081223, LX 657, Paris - Zürich
Die Sache fing heiter an: "Wenn Sie nebeneinander sitzen möchten, setze ich Sie am besten gleich in die Reihe 36". Das ist die allerhinterste in den kleinen Airbussen bei der Swiss. Egal - der Zweck heiligt die Mittel. In der Lounge hielt es uns nicht lange, die Security war in Weihnachtsstimmung.
Erst am Gate gabs dann Action. "Monsieur Harzenmoser, veuillez présenter à la porte 28 svp" flötete es aus dem Lautsprecher. Es gab ein kleines Preboarding für uns - und das wirkte umso grotesker, als wir zum Gate quer durch die Meute mussten, aber im Flugzeug dann ganz nach hinten.
Egal - uns kennt man ja nicht. Genial war der Service mit MC Frau B. und ihren Kolleginnen. Wasserfläschli, Zeitungen, alles was das Herz sich wünscht. Ich fragte nach Champagner - und es kamen 2 kleine Fläschli, 2 Gläser, auf einem nett mit 1 grossen Serviette drapierten Tableau. Bei Aussteigen gabs dann noch ein kleines Extra.
So fliegen wir sehr gerne mit LX.
Die Sache fing heiter an: "Wenn Sie nebeneinander sitzen möchten, setze ich Sie am besten gleich in die Reihe 36". Das ist die allerhinterste in den kleinen Airbussen bei der Swiss. Egal - der Zweck heiligt die Mittel. In der Lounge hielt es uns nicht lange, die Security war in Weihnachtsstimmung.
Erst am Gate gabs dann Action. "Monsieur Harzenmoser, veuillez présenter à la porte 28 svp" flötete es aus dem Lautsprecher. Es gab ein kleines Preboarding für uns - und das wirkte umso grotesker, als wir zum Gate quer durch die Meute mussten, aber im Flugzeug dann ganz nach hinten.
Egal - uns kennt man ja nicht. Genial war der Service mit MC Frau B. und ihren Kolleginnen. Wasserfläschli, Zeitungen, alles was das Herz sich wünscht. Ich fragte nach Champagner - und es kamen 2 kleine Fläschli, 2 Gläser, auf einem nett mit 1 grossen Serviette drapierten Tableau. Bei Aussteigen gabs dann noch ein kleines Extra.
So fliegen wir sehr gerne mit LX.
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Super
20081223
Ach, die Treppe ...
20081219, AF 2419, Frankfurt - Paris
AF hat etwas andere Betriebsabläufe an Bord als viele andere Airlines. Ein sehr praktischer Hinweis kommt von den Piloten: "Dernière virage" ist der Hinweis für die Kabine, dass man nur noch 1 mal abbiegen muss. Hier gings nach der Landung in Paris in Richtung Terminal! Das bedeutet: 15 Minuten Zeitgewinn gegenüber dem umständlichen Bustransfer und keine Treppen laufen! Ein echtes Weihnachtsgeschenk, zumal die A318er oft draussen geparkt werden.
Und dann standen wir. Nach 5 Minuten geht die Purserin ins Cockpit, nach 10 Minuten bittet sie uns um Geduld. Nach 15 Minuten kommt eine wacklige Treppe. Der Jetway ist kaputt.
Für die Paxen heisst das: Treppe runter, Treppe rauf, 15 Minuten Zeitverlust ... wir hätten gleich den Bus nehmen können. Aeroports de Paris, der Flughafenbetreiber, sorgt so gewissermassen für den Treppenwitz des Jahres 2008.
AF hat etwas andere Betriebsabläufe an Bord als viele andere Airlines. Ein sehr praktischer Hinweis kommt von den Piloten: "Dernière virage" ist der Hinweis für die Kabine, dass man nur noch 1 mal abbiegen muss. Hier gings nach der Landung in Paris in Richtung Terminal! Das bedeutet: 15 Minuten Zeitgewinn gegenüber dem umständlichen Bustransfer und keine Treppen laufen! Ein echtes Weihnachtsgeschenk, zumal die A318er oft draussen geparkt werden.
Und dann standen wir. Nach 5 Minuten geht die Purserin ins Cockpit, nach 10 Minuten bittet sie uns um Geduld. Nach 15 Minuten kommt eine wacklige Treppe. Der Jetway ist kaputt.
Für die Paxen heisst das: Treppe runter, Treppe rauf, 15 Minuten Zeitverlust ... wir hätten gleich den Bus nehmen können. Aeroports de Paris, der Flughafenbetreiber, sorgt so gewissermassen für den Treppenwitz des Jahres 2008.
20081219
Lufthansa: Bei Regen völlig überfordert
20081219, LH 3721, Zürich - Frankfurt
Kurzfristig gabs hier eine andere Flugzeit und Destination, aber das hätte ich mir getrost sparen können: Flugplanmässige Abflugzeit um 9.15, so 8.45 schlenderte ich Richtung Gate. Boarding um 9.15, Flug um 11. Keine Magazine (Economist) an Bord (jedenfalls nicht für mich). Dafür einige freie Middle Seats (bei den anderen). Am Boden dann in Frankfurt an den B-Concourse gestellt worden. Aber wir mussten per Bus hinten aussteigen, weil das der USA-Bereich war. Weil die anderen Limo-Paxen vorne sassen und diese Türe erst später aufging, dauerte es noch 10 Minuten länger, bis wir los konnten. Und zu guter Letzt machten sie bei der Immigration, wo es nette Schlangen gab, einen Tag der besonders gründlichen Kontrolle.
Den nächsten Zug in die Stadt erwischte ich übrigens dennoch - der war nämlich auch verspätet...
Halt - es ist noch nicht fertig: Hier der Grund der 2h-Verspätung: Schlechtes Wetter in Frankfurt. Schnee, 30 cm oder so? Nein - Regen. Das war alles. LH ist eine Schönwetterairline. Hier machte es den Eindruck, als ob das der erste Schlechtwettertag war.
Kurzfristig gabs hier eine andere Flugzeit und Destination, aber das hätte ich mir getrost sparen können: Flugplanmässige Abflugzeit um 9.15, so 8.45 schlenderte ich Richtung Gate. Boarding um 9.15, Flug um 11. Keine Magazine (Economist) an Bord (jedenfalls nicht für mich). Dafür einige freie Middle Seats (bei den anderen). Am Boden dann in Frankfurt an den B-Concourse gestellt worden. Aber wir mussten per Bus hinten aussteigen, weil das der USA-Bereich war. Weil die anderen Limo-Paxen vorne sassen und diese Türe erst später aufging, dauerte es noch 10 Minuten länger, bis wir los konnten. Und zu guter Letzt machten sie bei der Immigration, wo es nette Schlangen gab, einen Tag der besonders gründlichen Kontrolle.
Den nächsten Zug in die Stadt erwischte ich übrigens dennoch - der war nämlich auch verspätet...
Halt - es ist noch nicht fertig: Hier der Grund der 2h-Verspätung: Schlechtes Wetter in Frankfurt. Schnee, 30 cm oder so? Nein - Regen. Das war alles. LH ist eine Schönwetterairline. Hier machte es den Eindruck, als ob das der erste Schlechtwettertag war.
20081218
Bescheidener Service
20081217, LH 3724, Frankfurt - Zürich
Mittwochs liegt im First-Class-Terminal nie der Spiegel auf, die NZZ fehlte auch wieder und das Personal zuckt bestenfalls mit den Schultern, wenn ich sie darauf anspreche. Vor einem Jahr pfelgte man noch rasch jemanden loszuschicken, der solche Sachen aus einer anderen Lounge holte.
Aber auch sonst ist es augenfällig, dass hier StudentInnen arbeiten: Sie haben nicht den Blick für nachzufüllende Gläser, laufen etliche Wege mit leeren Händen und wenn sie volle haben, sind die Bewegungen, naja, nicht wirklich routiniert. Gewiss, es gibt einige Ausnahmen wie A., der seinen Job perfekt macht. Die Küche übrigens ist nach wie vor exklusiv. Aber da kocht auch kein angelerntes Personal.
Zu den anderen würde ich auch die Lounge-Oberaufseherin von gestern zählen. Sie zuckte noch höher mit den Schultern als ihre KollegInnen. - An Bord gabs dann die Lektüre. Vielleicht liegts auch daran, dass die Nachfrage nicht wirklich gross war. Wieder mal 40 Passagiere in einem 150-Plätzer - das rechnet sich à la longue nicht.
Mittwochs liegt im First-Class-Terminal nie der Spiegel auf, die NZZ fehlte auch wieder und das Personal zuckt bestenfalls mit den Schultern, wenn ich sie darauf anspreche. Vor einem Jahr pfelgte man noch rasch jemanden loszuschicken, der solche Sachen aus einer anderen Lounge holte.
Aber auch sonst ist es augenfällig, dass hier StudentInnen arbeiten: Sie haben nicht den Blick für nachzufüllende Gläser, laufen etliche Wege mit leeren Händen und wenn sie volle haben, sind die Bewegungen, naja, nicht wirklich routiniert. Gewiss, es gibt einige Ausnahmen wie A., der seinen Job perfekt macht. Die Küche übrigens ist nach wie vor exklusiv. Aber da kocht auch kein angelerntes Personal.
Zu den anderen würde ich auch die Lounge-Oberaufseherin von gestern zählen. Sie zuckte noch höher mit den Schultern als ihre KollegInnen. - An Bord gabs dann die Lektüre. Vielleicht liegts auch daran, dass die Nachfrage nicht wirklich gross war. Wieder mal 40 Passagiere in einem 150-Plätzer - das rechnet sich à la longue nicht.
20081216
Problem am Sensor?
20081216, OS 127, Wien - Frankfurt
Der Flug hatte ein kleines Problem am Sensor, sagte man uns, und so gings dann mit 45 Minuten Verspätung los.
Was heisst hier nur Problem am Sensor? Lesen Sie selbst: Eincheckversuch am Hon-Schalter, die Dame versucht wegen einer Aenderung, den LH-Ticket-Schalter zu erwischen. "Die nehmen nicht ab, die sind wohl besetzt, gehen Sie doch selber rasch hin ..." meinte sie dann. Am Schalter waren dann 3 Damen, absolut untätig, nichtmal die Fingernägel haben sie lackiert (was ich als guten Grund akzeptiert hätte, gerade das Telefon nicht abzunehmen). Einige Mainframe-Befehle später hatte ich meinen Sitz. Allerdings auf dem falschen Flug. Aber das korrigierte die Dame in der winzigen Hon-Lounge in Wien selber.
Diese Lounge war heute mit 6 Gästen mehr als voll. Als guten Service kann man das deshalb nicht mehr wirklich bezeichnen.
Flug war aufschlussreich. A321 mit 180 Sitzen, grad 35 waren besetzt. Fast alle in der Mitte. Wenn ich nicht schon gestern erlebt hätte, dass OS die guten Kunden eigentlich egal sind, dann auf diesem Flug.
Der Flug hatte ein kleines Problem am Sensor, sagte man uns, und so gings dann mit 45 Minuten Verspätung los.
Was heisst hier nur Problem am Sensor? Lesen Sie selbst: Eincheckversuch am Hon-Schalter, die Dame versucht wegen einer Aenderung, den LH-Ticket-Schalter zu erwischen. "Die nehmen nicht ab, die sind wohl besetzt, gehen Sie doch selber rasch hin ..." meinte sie dann. Am Schalter waren dann 3 Damen, absolut untätig, nichtmal die Fingernägel haben sie lackiert (was ich als guten Grund akzeptiert hätte, gerade das Telefon nicht abzunehmen). Einige Mainframe-Befehle später hatte ich meinen Sitz. Allerdings auf dem falschen Flug. Aber das korrigierte die Dame in der winzigen Hon-Lounge in Wien selber.
Diese Lounge war heute mit 6 Gästen mehr als voll. Als guten Service kann man das deshalb nicht mehr wirklich bezeichnen.
Flug war aufschlussreich. A321 mit 180 Sitzen, grad 35 waren besetzt. Fast alle in der Mitte. Wenn ich nicht schon gestern erlebt hätte, dass OS die guten Kunden eigentlich egal sind, dann auf diesem Flug.
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Lieber keine Codeshares ...
20081215, AF2838/OS 418, Paris - Wien
OS fliegt diesen Flug, und aus der gehobenen Eco bei AF wird dann halt eine normale Eco mit den üblichen österreichischen Service: Frugal. Die beiden Airlines haben es übrigens auch nach 10 Jahren Codeshares auf dieser Strecke nicht geschafft, dass man am Automaten einchecken kann.
Bei OS spürt man als sehr guter Kunde (auch auf diesem Flug) nicht, dass man ein sehr guter Kunde ist. Kein Wunder, machen die Defizite.
OS fliegt diesen Flug, und aus der gehobenen Eco bei AF wird dann halt eine normale Eco mit den üblichen österreichischen Service: Frugal. Die beiden Airlines haben es übrigens auch nach 10 Jahren Codeshares auf dieser Strecke nicht geschafft, dass man am Automaten einchecken kann.
Bei OS spürt man als sehr guter Kunde (auch auf diesem Flug) nicht, dass man ein sehr guter Kunde ist. Kein Wunder, machen die Defizite.
Rein ins Wochenende, raus aus dem Wochenende
20081213/14, AF 2210, 2211, Paris - Hamburg - Paris
Wer - wie ich an diesem Tag umständehalber - nur ausnahmsweise am hellichten Wochenende fliegt, sieht ein ganz anderes Publikum: Gelegenheitsvielflieger, so wie sie mir vor kurzer Zeit vom überaus netten Personal der LH-Lounge in ZH geschildert wurden: "Aber ich bin doch Vielflieger! Ich fliege 3 mal pro Jahr!" - Item: Das Tempo ist gemächlich, überholen schwierig (diese Paxen pflegen plötzlich mal stehen zu bleiben in der Abflughalle oder rasch - ohne Blinker gewissermassen - abzuzweigen) und die Airlines wie AF mit ihrem 3-Klassen-System passen sich dem an, indem die Business 3 Reihen hat, die teue Eco ebenfalls und die normale Eco, ja, da pferchen sie die armen Vielflieger alle rein. Immerhin wärmt die Nähe. Denn der Start auf dem Hinweg verzögert sich, weil wieder irgendwer gerade streikt.
In Hamburg hat AF jetzt mit vielen anderen eine neue Sammellounge. Die ist zwar etwas augferäumter als der alte Bunker unten, aber das Angebot ist nach wie vor bescheiden. Nichmal guten französischen Champagner gibts da. Wireless funktioniert nur gegen Geld, die Voucher hier gehen ebenfalls nicht.
Neu organisiert wurde in Hamburg ebenfalls die Security. Das sehr unfreundliche Personal besteht auf einem speziellen "Fast-Track"-Voucher, bevor Paxen die schnelle Spur benutzen dürfen. Schwarze Kärtchen oder so nützen da gar nichts.
Der Flughafen hat sich so eher noch verschlechtert, im Vergleich zur zeit vor dem Umbau.
Wer - wie ich an diesem Tag umständehalber - nur ausnahmsweise am hellichten Wochenende fliegt, sieht ein ganz anderes Publikum: Gelegenheitsvielflieger, so wie sie mir vor kurzer Zeit vom überaus netten Personal der LH-Lounge in ZH geschildert wurden: "Aber ich bin doch Vielflieger! Ich fliege 3 mal pro Jahr!" - Item: Das Tempo ist gemächlich, überholen schwierig (diese Paxen pflegen plötzlich mal stehen zu bleiben in der Abflughalle oder rasch - ohne Blinker gewissermassen - abzuzweigen) und die Airlines wie AF mit ihrem 3-Klassen-System passen sich dem an, indem die Business 3 Reihen hat, die teue Eco ebenfalls und die normale Eco, ja, da pferchen sie die armen Vielflieger alle rein. Immerhin wärmt die Nähe. Denn der Start auf dem Hinweg verzögert sich, weil wieder irgendwer gerade streikt.
In Hamburg hat AF jetzt mit vielen anderen eine neue Sammellounge. Die ist zwar etwas augferäumter als der alte Bunker unten, aber das Angebot ist nach wie vor bescheiden. Nichmal guten französischen Champagner gibts da. Wireless funktioniert nur gegen Geld, die Voucher hier gehen ebenfalls nicht.
Neu organisiert wurde in Hamburg ebenfalls die Security. Das sehr unfreundliche Personal besteht auf einem speziellen "Fast-Track"-Voucher, bevor Paxen die schnelle Spur benutzen dürfen. Schwarze Kärtchen oder so nützen da gar nichts.
Der Flughafen hat sich so eher noch verschlechtert, im Vergleich zur zeit vor dem Umbau.
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