20071111, LH458, München - San Francisco
Was macht man, wenn man an einem Flughafen ein kurzes Treffen mit einer sehr netten Person ausserhalb der Transitzone hat? In der Regel heisst das: "Nein, Gepäck müssense mitnehmen, wir sind doch hier kein Lagerraum, wenn da jeder käme...". Ganz anders in der neuen Hon-Lounge in München: Gepäckaufbewahrung ist kein Problem, flexibles Vorbereiten des Essens ebenfalls nicht, Internet-Zugangskarten (die auch an anderen Flughäfen funktionieren, wo das Personal keine abgibt, weil gar keine da sind), gibts dazu und auf die lange Reise ein superbes geniales Mega-Sandwich vom Koch (eigentlich illegal, weil dabei Güter ins Ausland geschafft werden).
Das wars dann mit dem guten Service. An Bord, bei der Frage nach einem ordentlichen Wein: "Nein, haben Sie das mit dem Purser besprochen?" "Natürlich nicht, aber ich hoffe, Sie machen bei einem guten Kunden eine Ausnahme...". Die Dame verschwand und kam 20 Min. später mit dem guten Wein. In der Zwischenzeit hatte das Personal alle Listen gecheckt und erst auf einer vom Boden übermittelten weiteren Liste den Status mitgeteilt bekommen. Irgendein Backoffice-Held hatte den entfernt (beim Anschlussflug war er noch drin). Wenn ich Purser gewesen wäre, wäre ich allerdings entweder sehr rasch gekommen oder gar nicht (er kam 1h vor der Landung).
20071113
Passkontrollen, Forts.
20071111, LH3743, Zürich - München
Der erste Flug mit Passkontrolle vom Personal. "Bitte halten Sie Ihren Pass geöffnet bereit", schallt es aus dem Lautsprecher. In der Tat verliert die Dame relativ viel Zeit mit dem Namensvergleich, ungleich mehr als das in dieser Hinsicht routiniertere Personal in den USA (falls die die Namen überhaupt wirklich checken). Das Praktische an Pässen ist ja, dass die Namen überall etwa gleich angeordnet sind - und wenn die Leute routinierter werden, dürften auch die Kontrollen rascher ablaufen. Auf alle Fälle kams nicht zu den langen Schlangen und Verspätungen, von denen zuvor berichtet wurde.
Der erste Flug mit Passkontrolle vom Personal. "Bitte halten Sie Ihren Pass geöffnet bereit", schallt es aus dem Lautsprecher. In der Tat verliert die Dame relativ viel Zeit mit dem Namensvergleich, ungleich mehr als das in dieser Hinsicht routiniertere Personal in den USA (falls die die Namen überhaupt wirklich checken). Das Praktische an Pässen ist ja, dass die Namen überall etwa gleich angeordnet sind - und wenn die Leute routinierter werden, dürften auch die Kontrollen rascher ablaufen. Auf alle Fälle kams nicht zu den langen Schlangen und Verspätungen, von denen zuvor berichtet wurde.
20071110
Vorne sitzen und weniger bezahlen
Die Website http://www.vornesitzen.ch/ hat sich spezialisiert auf Discount Tarife für Business und First Flüge. Selber noch nicht getestet, aber von Bekannten darauf aufmerksam gemacht. Siehe auch Link rechts von hier.
Passkontrollen
20071109, on the ground
Wer viel über Paris fliegt, kann über das Gejammer über die Gate-Passkontrollen in der CH nur lachen: Bis heute musste man den Pass nur beim Einchecken und bei der Passkontrolle zeigen. Hin und wieder gabs eine Stichprobenkontrolle bei einzelnen Europa-Flügen. USA-Flüge werden zusätzlich kontrolliert, und wer E-Tickets hat, kommt oft mit 1 Mal zeigen auf einen Europaflug. Die Spanne reicht also von 1 bis 4, 2 Kontrollen sind der modale Fall auf sagen wir, einen Flug nach Paris.
Hier kommt die umgekehrte Richtung (CDG, Terminal 2F): Kontrollen am Check-In, Zugang zur Passkontrolle, Passkontrolle, Security, Gate. 4 Mal sind das Minimum, bei USA-Flügen kommen noch 1 bis 2 Kontrollen hinzu. Den Boarding-Pass will auch immer noch das AF-Kabinenpersonal beim Einsteigen sehen.
Die USA sind diesbezüglich viel lockerer: Kontrolle nur bei Check-in, Security und, je nach Bundesstaat, Gate. Die Gate-Kontrolle erfordert auch nicht wirklich mehr Zeit, wie das die Berichte behaupten, wenn die Paxen nicht schlafen und/oder ihre Pässe zuunterst im Handgepäck haben.
Wer viel über Paris fliegt, kann über das Gejammer über die Gate-Passkontrollen in der CH nur lachen: Bis heute musste man den Pass nur beim Einchecken und bei der Passkontrolle zeigen. Hin und wieder gabs eine Stichprobenkontrolle bei einzelnen Europa-Flügen. USA-Flüge werden zusätzlich kontrolliert, und wer E-Tickets hat, kommt oft mit 1 Mal zeigen auf einen Europaflug. Die Spanne reicht also von 1 bis 4, 2 Kontrollen sind der modale Fall auf sagen wir, einen Flug nach Paris.
Hier kommt die umgekehrte Richtung (CDG, Terminal 2F): Kontrollen am Check-In, Zugang zur Passkontrolle, Passkontrolle, Security, Gate. 4 Mal sind das Minimum, bei USA-Flügen kommen noch 1 bis 2 Kontrollen hinzu. Den Boarding-Pass will auch immer noch das AF-Kabinenpersonal beim Einsteigen sehen.
Die USA sind diesbezüglich viel lockerer: Kontrolle nur bei Check-in, Security und, je nach Bundesstaat, Gate. Die Gate-Kontrolle erfordert auch nicht wirklich mehr Zeit, wie das die Berichte behaupten, wenn die Paxen nicht schlafen und/oder ihre Pässe zuunterst im Handgepäck haben.
Wozu denn Automaten?
20071109, AF 1319, Frankfurt-Paris
AF hat zwar praktische Automaten, mit denen man selber einchecken kann - bloss: wenn man Gepäck zum Einchecken hat und dann wieder in eine lange Schlage muss, sind die Automaten wirklich überflüssig. Zumal das AF-Personal (Boden und Luft) nicht wirklich für seine Flexibilität bekannt ist und auf die Einhaltung ihrer Prozeduren besteht - auch hier ohne Ausnahmen, wie im Kleinkindergarten.
AF hat zwar praktische Automaten, mit denen man selber einchecken kann - bloss: wenn man Gepäck zum Einchecken hat und dann wieder in eine lange Schlage muss, sind die Automaten wirklich überflüssig. Zumal das AF-Personal (Boden und Luft) nicht wirklich für seine Flexibilität bekannt ist und auf die Einhaltung ihrer Prozeduren besteht - auch hier ohne Ausnahmen, wie im Kleinkindergarten.
Seltene Ausnahmen ...
20071107, LX569, Nizza-Zürich, LX1076 Zürich-Frankfurt
Für einmal zwei nette, gute Flüge mit aufmerksamem MC/Personal und den üblichen Extras, die das Reisen angenehmer gestalten.
Für einmal zwei nette, gute Flüge mit aufmerksamem MC/Personal und den üblichen Extras, die das Reisen angenehmer gestalten.
20071108
Laaaange Leitung
20071107, on the ground
Heute hatte die LX-Hotline eine ausserordentlich lange Leitung. Ich hatte den Eindruck, dass der Call Center Agent nie selber fliegt. Das Gespräch verlief etwa wie folgt:
- Ich: "Guten Tag, hier ist Harzenmoser, ich bin heute auf LHxxxx von Zürich nach Frankfurt gebucht, ich würde aber gerne schon den Flug vorher nehmen."
- Call Center Agent: "Könnten Sie mir Ihre Buchungsreferenz geben?" (ist auf Blackberry, E-Ticket wie immer, hat normalerweise niemand im Kopf).
- "Die müsste ich zuerst raussuchen, Sie finden mich aber einfach über den Namen".
- "Haben Sie denn Ihre M & M-Nr. zur Hand?"
- "Ja, natürlich, aber die ist bestimmt nicht drin: 001 202 456 1414." (bitte rufen Sie diese Nr. nicht an - ausser Sie möchten mit Pres. Bush sprechen).
- "Ich finde Sie hier nicht .... wie war noch gleich Ihr Name?"
- "H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r".
- "Und Ihre Flugnummer?"
- "LHxxxx, Abflug heute Abend ....".
- "Und Ihr Name - mit ck?"
- "Nein, H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r, wie manns sagt."
- "Warten Sie das ist ja (unverständliches Gemurmel) .... ach ja, da hab ich Sie. Augenblick." Warenhauslift-Gedudel vom Band.
(1 Minute später)
- "Sind Sie noch da? Sie können diesen Flug nur über Ihr Reisebüro ändern."
Es ging bisher immer ohne Reisebüro.
Heute hatte die LX-Hotline eine ausserordentlich lange Leitung. Ich hatte den Eindruck, dass der Call Center Agent nie selber fliegt. Das Gespräch verlief etwa wie folgt:
- Ich: "Guten Tag, hier ist Harzenmoser, ich bin heute auf LHxxxx von Zürich nach Frankfurt gebucht, ich würde aber gerne schon den Flug vorher nehmen."
- Call Center Agent: "Könnten Sie mir Ihre Buchungsreferenz geben?" (ist auf Blackberry, E-Ticket wie immer, hat normalerweise niemand im Kopf).
- "Die müsste ich zuerst raussuchen, Sie finden mich aber einfach über den Namen".
- "Haben Sie denn Ihre M & M-Nr. zur Hand?"
- "Ja, natürlich, aber die ist bestimmt nicht drin: 001 202 456 1414." (bitte rufen Sie diese Nr. nicht an - ausser Sie möchten mit Pres. Bush sprechen).
- "Ich finde Sie hier nicht .... wie war noch gleich Ihr Name?"
- "H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r".
- "Und Ihre Flugnummer?"
- "LHxxxx, Abflug heute Abend ....".
- "Und Ihr Name - mit ck?"
- "Nein, H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r, wie manns sagt."
- "Warten Sie das ist ja (unverständliches Gemurmel) .... ach ja, da hab ich Sie. Augenblick." Warenhauslift-Gedudel vom Band.
(1 Minute später)
- "Sind Sie noch da? Sie können diesen Flug nur über Ihr Reisebüro ändern."
Es ging bisher immer ohne Reisebüro.
Steigerungsform von Senator Check-in bei Air Berlin
20071108 HG8151 ZRH-VIE
Wieder einmal Wow-Service bei Niki bzw. Air Berlin. Beim Einchecken habe ich der netten Dame gesagt, dass ich gerne neben meinem Kollegen sitzen möchte, der auf 1A sitzt. "1B ok?". "Sehr gerne." Sie scannt mich, sieht mir meine 194 cm Körpergrösse an. "Aber Sie sollten doch am Notausgang sitzen", meint die sympathische Fatima. "Ja gerne, aber eigentlich möchte ich neben meinem Kollegen sitzen." "Kein Problem, ich werde ihn umbuchen und am Gate Bescheid geben." Hat alles super geklappt. Bei Swiss ist mir das erst sehr sehr selten passiert, eigentlich im Gegenteil, wie bereits hier berichtet...
20071107
Laaaaange Leeeitung ....
20071107, on the ground
Wer kennt sie nicht, die LX-Hotline? Gelegentlich machen die Leute das Unmögliche möglich, aber bemerkenswert oft gehts wie heute:
- Hotline (HL): "Guten Tag... "
- Ich: "Guten Tag, mein Name ist Harzenmoser, ich bin heute gebucht auf LHxxxx von Zürich nach Frankfurt, ich würde gerne etwas früher fliegen ..."
- "Haben Sie eine Buchungsreferenz?"
- "Ja, aber die müsste ich mühsam aus dem BlackBerry klauben. Sie finden mich aber problemlos über meinen Namen: H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r"
- "Welches war noch gleich Ihre Flugnummer?"
- "LHxxxx."
- "Und Ihre Miles and more Nr.?"
- "001 202 456 1414" (rufen Sie bitte nicht diese Nummer an, ausser Sie wollen mit Pres. Bush sprechen).
- "Und welches war noch gleich Ihr Name?"
- "Ich heisse H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r."
- "Und die Miles and more-Nr.?"
- (siehe oben).
- "Ich finde Sie hier .... nicht. Nur Ihren Flug nach SFO. Und die Flugnummer?"
usw. usf. 3 Minuten, der ganze Bus nennt mich schon H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r, kommt der Gentlemen:
- "Tut mir leid, das ist ein Ticket, das kann nur Ihr Reisebüro ändern."
Bei anderen Flügen, die vom gleichen Reisebüro ausgestellt worden waren, hatte das problemlos geklappt. Ich habe den Eindruck, die Call Center Agents fliegen selber nie, sonst würde ein solcher Dialog anders geführt werden, nicht via Buchungsreferenzen usw., die man eh nie zur Hand hat, wenn man kurzfristig fliegt, sondern via Name und Flugnummer (wie oben). Nur: Wenn die Agents sich das nicht notieren und/oder merken, ist es im besten Fall peinlich.
Wer kennt sie nicht, die LX-Hotline? Gelegentlich machen die Leute das Unmögliche möglich, aber bemerkenswert oft gehts wie heute:
- Hotline (HL): "Guten Tag... "
- Ich: "Guten Tag, mein Name ist Harzenmoser, ich bin heute gebucht auf LHxxxx von Zürich nach Frankfurt, ich würde gerne etwas früher fliegen ..."
- "Haben Sie eine Buchungsreferenz?"
- "Ja, aber die müsste ich mühsam aus dem BlackBerry klauben. Sie finden mich aber problemlos über meinen Namen: H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r"
- "Welches war noch gleich Ihre Flugnummer?"
- "LHxxxx."
- "Und Ihre Miles and more Nr.?"
- "001 202 456 1414" (rufen Sie bitte nicht diese Nummer an, ausser Sie wollen mit Pres. Bush sprechen).
- "Und welches war noch gleich Ihr Name?"
- "Ich heisse H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r."
- "Und die Miles and more-Nr.?"
- (siehe oben).
- "Ich finde Sie hier .... nicht. Nur Ihren Flug nach SFO. Und die Flugnummer?"
usw. usf. 3 Minuten, der ganze Bus nennt mich schon H-a-r-z-e-n-m-o-s-e-r, kommt der Gentlemen:
- "Tut mir leid, das ist ein Ticket, das kann nur Ihr Reisebüro ändern."
Bei anderen Flügen, die vom gleichen Reisebüro ausgestellt worden waren, hatte das problemlos geklappt. Ich habe den Eindruck, die Call Center Agents fliegen selber nie, sonst würde ein solcher Dialog anders geführt werden, nicht via Buchungsreferenzen usw., die man eh nie zur Hand hat, wenn man kurzfristig fliegt, sondern via Name und Flugnummer (wie oben). Nur: Wenn die Agents sich das nicht notieren und/oder merken, ist es im besten Fall peinlich.
Hans was Heiri bzw. Jean comme Henry
20071105, YO 1730, Nizza - Monaco
Diese Flugnummer dürfte den wenigsten LeserInnen geläufig sein - ausser Sie gehören zum Jet-Set. Heli Monte Carlo machts aber möglich, dass man mit einem 2 Tage später gültigen Ticket problemlos in die Gegenrichtung fliegen kann. "Klar, wir nehmen sie gleich mit", meinte der Schalterbeamte nur, als ich lediglich das Flugdatem ändern wollte. "Normale" Airlines würde das nie im Leben zulassen, sondern allenfalls ein neues Ticket ausstellen (lassen).
Wer wie ich nur ein paar Mal im Jahr mit Helis fliegt, sollte keine Hemmungen haben, absolut ohne zu drängeln (das machen nur Deutsche, Franzosen, Italiener, Spanier ...) den Sitz neben dem Piloten zu ergattern. Ich habe beste Erfahrungen damit gemacht, auf die kleinen Handzeichen des Bodenpersonals zu achten, die signalisieren, dass man (unter dem laut knatternden Rotor) vom Kleinbus zum Heli los marschieren kann. Keine Angst, die anderen Paxen kommen dann auch, wenn Sie ohne mit der Wimper zu zucken voraus gehen. Föhnfrisuren sind danach eh hin.
Vom Service an Bord können wir hier heute aus naheliegenden Gründen ausnahmsweise nichts berichten.
Diese Flugnummer dürfte den wenigsten LeserInnen geläufig sein - ausser Sie gehören zum Jet-Set. Heli Monte Carlo machts aber möglich, dass man mit einem 2 Tage später gültigen Ticket problemlos in die Gegenrichtung fliegen kann. "Klar, wir nehmen sie gleich mit", meinte der Schalterbeamte nur, als ich lediglich das Flugdatem ändern wollte. "Normale" Airlines würde das nie im Leben zulassen, sondern allenfalls ein neues Ticket ausstellen (lassen).
Wer wie ich nur ein paar Mal im Jahr mit Helis fliegt, sollte keine Hemmungen haben, absolut ohne zu drängeln (das machen nur Deutsche, Franzosen, Italiener, Spanier ...) den Sitz neben dem Piloten zu ergattern. Ich habe beste Erfahrungen damit gemacht, auf die kleinen Handzeichen des Bodenpersonals zu achten, die signalisieren, dass man (unter dem laut knatternden Rotor) vom Kleinbus zum Heli los marschieren kann. Keine Angst, die anderen Paxen kommen dann auch, wenn Sie ohne mit der Wimper zu zucken voraus gehen. Föhnfrisuren sind danach eh hin.
Vom Service an Bord können wir hier heute aus naheliegenden Gründen ausnahmsweise nichts berichten.
Labels:
Airport,
Bodenpersonal,
Crew,
Geheimtipp
20071105
Auch Audrey Hepburn lebt!
20071105, LX 562, Zürich - Nizza
Kennen Sie den romantischen Streifen "Ein Herz und eine Krone", bei dem eine von zu Hause ausgebüchste Prinzessin in Rom auf einen Reporter trifft? Mir persönlich gefiel Audrey Hepburn nie so gut wie in diesem Film, aber mein Urteil musste ich in arg minderjährigem Alter fällen, weil der Telecommander damals noch fest in Elterns Hand war. - Item: Im Gang strahlt mich eine Dame an - sie hätte Audrey Hepburn perfekt doubeln können. Ich dachte, das gilt gewiss nicht mir, schliesslich hab ich mich morgens im Spiegel wieder davon versichert , dass ich nicht wie George Clooney aussehe. Es galt aber mir - wir waren die Woche zuvor nach YUL geflogen, einem superben Flug, der hier schon Eingang gefunden hat, und sie war auf dem Heimweg.
Wenn Sie das nächste Mal angestrahlt werden, seien Sie besser vorbereitet als ich - auch wenn Sie George Clooneys Zwillingsbruder sein könnten.
Ach ja: MC kam gegen Ende vorbei, sagte nur, er kenne mich doch von irgendwoher, ich sei aber nicht auf der Liste, das danach gereichte diskret gereichte Gipfeli hat mich über Wasser gehalten.
Kennen Sie den romantischen Streifen "Ein Herz und eine Krone", bei dem eine von zu Hause ausgebüchste Prinzessin in Rom auf einen Reporter trifft? Mir persönlich gefiel Audrey Hepburn nie so gut wie in diesem Film, aber mein Urteil musste ich in arg minderjährigem Alter fällen, weil der Telecommander damals noch fest in Elterns Hand war. - Item: Im Gang strahlt mich eine Dame an - sie hätte Audrey Hepburn perfekt doubeln können. Ich dachte, das gilt gewiss nicht mir, schliesslich hab ich mich morgens im Spiegel wieder davon versichert , dass ich nicht wie George Clooney aussehe. Es galt aber mir - wir waren die Woche zuvor nach YUL geflogen, einem superben Flug, der hier schon Eingang gefunden hat, und sie war auf dem Heimweg.
Wenn Sie das nächste Mal angestrahlt werden, seien Sie besser vorbereitet als ich - auch wenn Sie George Clooneys Zwillingsbruder sein könnten.
Ach ja: MC kam gegen Ende vorbei, sagte nur, er kenne mich doch von irgendwoher, ich sei aber nicht auf der Liste, das danach gereichte diskret gereichte Gipfeli hat mich über Wasser gehalten.
Fliegen Sie mit ihr - es lohnt sich!
20071103, LX 1111, München - Zürich
Dieser Abendbummler ist unter der Woche etwa so attraktiv wie der 18-Uhr-Zug von Bern nach Zürich: Entweder die Leute sind halb tot und ruhig, dreiviertel tot und von Miasmen umgeben oder bierselig und quasseln die halbe Kabine voll. Das Personal in den Swiss-Jumbolinos pflegt dann die Schäferhunde-Taktik einzusetzen - schliesslich ist das Verhältnis 2 zu 100 und da hilft nur eins: bellen, schnappen - und hin und wieder mal kräftig zubeissen.
Samstagabend mit MC Frau K. ists ganz anders: Die Lounge ist weitgehend leer, Personal hat viel Zeit, der Champagner ist ordentlich kühl, der nette Chauffeur braucht keine neuen Temporekorde auf dem Rollfeld aufzustellen und beim Reinkommen in die leere Maschine sagt Frau K. nur: "Herzlich willkommen, Herr Harzenmoser, wo sitzen Sie denn?" Ich: "Auf xyB, warum?" "Ach was, Sie sitzen bei mir nicht so weit hinten, ich hab nur 6 Paxen in der Business, machen Sie es sich in der siebten oder achten Reihe gemütlich." Und da war es auch sehr gemütlich auf dem kurzen Flug.
Fliegen Sie öfters mit Frau K. - es lohnt sich, Sie kommen relaxter an, als wenn Sie einen leeren Zug von Bern nach Zürich genommen hätten!
Dieser Abendbummler ist unter der Woche etwa so attraktiv wie der 18-Uhr-Zug von Bern nach Zürich: Entweder die Leute sind halb tot und ruhig, dreiviertel tot und von Miasmen umgeben oder bierselig und quasseln die halbe Kabine voll. Das Personal in den Swiss-Jumbolinos pflegt dann die Schäferhunde-Taktik einzusetzen - schliesslich ist das Verhältnis 2 zu 100 und da hilft nur eins: bellen, schnappen - und hin und wieder mal kräftig zubeissen.
Samstagabend mit MC Frau K. ists ganz anders: Die Lounge ist weitgehend leer, Personal hat viel Zeit, der Champagner ist ordentlich kühl, der nette Chauffeur braucht keine neuen Temporekorde auf dem Rollfeld aufzustellen und beim Reinkommen in die leere Maschine sagt Frau K. nur: "Herzlich willkommen, Herr Harzenmoser, wo sitzen Sie denn?" Ich: "Auf xyB, warum?" "Ach was, Sie sitzen bei mir nicht so weit hinten, ich hab nur 6 Paxen in der Business, machen Sie es sich in der siebten oder achten Reihe gemütlich." Und da war es auch sehr gemütlich auf dem kurzen Flug.
Fliegen Sie öfters mit Frau K. - es lohnt sich, Sie kommen relaxter an, als wenn Sie einen leeren Zug von Bern nach Zürich genommen hätten!
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Champagner,
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Limo,
Lounge,
Super
20071102
Für einmal fix
20071102, LX087, Montreal - Zürich
Für einmal waren die Leute in der Station in Montreal fix (im Januar hatte ich aufgrund eines liegen gebliebenen Faxes auf dem Rückweg den Anschluss in Zürich nach Madrid verpasst). Gepäck (siehe unten) wurde ohne Theater umettikettiert (ob es heute Abend dort ist, wo ich bin, ist eine noch zu klärende Frage) und der lokale Manager verhalf mit auch zu einem sehr guten Sitz (mit 5 Stunden Schlaf auf 6:40h Flugzeit).
Die Lounge in Montreal hat übrigens Gratis-WiFi.
Von der ersten Reihe des hinteren Business-Teils hört man übrigens nahezu ungedämpft die Gespräche der Kabinenbesatzung untereinander. Und das geht dann so.
- ich: "Kann ich nur den kleinen Teller so rasch wie möglich haben?"
- FA (zu mir): "Ja, ich schaue, was ich machen kann."
- FA (in der Küche): "Er wett im Fall nur dä chlii Täller ..."
- ich: "wie sieht es aus - ist der gute südafrikanische Wein schon offen?"
- FA (zu mir): "iich luägä rasch ..."
- FA (in der Küche): "Dä Hon da hinnä wett vo däm südaff Wiii, ...."
usw. usf., eine geschlagene Stunde lang. Wie stille Post, nur etwas transparenter. Bei der anschliessenden Diskussion und Rest-Room-Details wäre ich lieber nicht Zeuge gewesen.
Für einmal waren die Leute in der Station in Montreal fix (im Januar hatte ich aufgrund eines liegen gebliebenen Faxes auf dem Rückweg den Anschluss in Zürich nach Madrid verpasst). Gepäck (siehe unten) wurde ohne Theater umettikettiert (ob es heute Abend dort ist, wo ich bin, ist eine noch zu klärende Frage) und der lokale Manager verhalf mit auch zu einem sehr guten Sitz (mit 5 Stunden Schlaf auf 6:40h Flugzeit).
Die Lounge in Montreal hat übrigens Gratis-WiFi.
Von der ersten Reihe des hinteren Business-Teils hört man übrigens nahezu ungedämpft die Gespräche der Kabinenbesatzung untereinander. Und das geht dann so.
- ich: "Kann ich nur den kleinen Teller so rasch wie möglich haben?"
- FA (zu mir): "Ja, ich schaue, was ich machen kann."
- FA (in der Küche): "Er wett im Fall nur dä chlii Täller ..."
- ich: "wie sieht es aus - ist der gute südafrikanische Wein schon offen?"
- FA (zu mir): "iich luägä rasch ..."
- FA (in der Küche): "Dä Hon da hinnä wett vo däm südaff Wiii, ...."
usw. usf., eine geschlagene Stunde lang. Wie stille Post, nur etwas transparenter. Bei der anschliessenden Diskussion und Rest-Room-Details wäre ich lieber nicht Zeuge gewesen.
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Lounge
20071101
Geht nicht mehr ...
20071101, AC496, LX087, LX632 Toronto-Montreal-Zuerich-Paris
Eine klassische Herausforderung für das Air Canada-Check-in-Personal: Wie tagge ich das Gepäck so (richtig), dass es trotz zwei verschiedenen Buchungen am nächsten Abend in München ankommt? "Das geht schon seit einem Jahr nicht mehr", sagte die Dame, und mein Einwand, dass das so 200-prozentig für mich zu Scherereien führt, löst ein allenfalls mit einem Seismograph vernehmnbares Schulterzucken aus.
Die Lösung heisst hier "retagging" in Montreal, aber das bedeutet auch keine Garantie, dass es klappt. Fortsetzung folgt ....
Eine klassische Herausforderung für das Air Canada-Check-in-Personal: Wie tagge ich das Gepäck so (richtig), dass es trotz zwei verschiedenen Buchungen am nächsten Abend in München ankommt? "Das geht schon seit einem Jahr nicht mehr", sagte die Dame, und mein Einwand, dass das so 200-prozentig für mich zu Scherereien führt, löst ein allenfalls mit einem Seismograph vernehmnbares Schulterzucken aus.
Die Lösung heisst hier "retagging" in Montreal, aber das bedeutet auch keine Garantie, dass es klappt. Fortsetzung folgt ....
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