20080518, LX155, LX 40, DL 7691 Mumbai - Zürich - Los Angeles - Las Vegas
Was macht mann, wenn man zu zweit einen Nachtflug, aber nur 1 Business-Ticket hat? Der Dame den Vortritt lassen, natürlich. Das tun, so wie mit MCs und Purser berichtet hatten, etwa 1% der Männer. 99% der Macker sitzen vorne. Bei uns geht das anders. Nämlich: Natürlich der Dame den Business-Sitz überlassen. Und sich selber in die Eco quetschen und mit 3 Gläsern Rotwein betäubt dem komatösen Tiefschlaf hingeben.
Soo einfach geht das indes hiern nicht. Zumal in Mumbai die Lounge geschlossen und die Alternative ... bescheiden ist. An der Security das übliche Durcheinander, im Flug gabs weder Wasser-Fläschli (waren alle ausgegangen) noch ein Zmorge (ausgegangen). Allenfalls 2 Croissants. Ich hab dankend abgelehnt. Der MC gockelte derweil bei der FA rum, dir direkt vor mit am Notausgang sass und fragte nur, ob sie mitkomme (zum Zmorge) nach dem Flug.
Umso besser war der Flug nach LAX. Ordentlichen Wein, Crew-Salat, Pasta (okay nach den Kriterien von Singles), Mzeuse war immer wieder da und schaute, dass geschaut wird. In LAX sehr rasche Gepäck-Abfertigung.
Das beste der Flüge war indes die Delta-Lounge (in die man reinkommt, wenn man bei Skyteam mindestens auf Gold-Level ist) in LAX. Die haben alles, was es bei UA und AA-Lounges längst nicht mehr gibt: Gratis-Wein, Zutaten, fast wie in Europa in einer gepflegten Senator-Lounge von LH.
Nach meinen 4 Mumbai-Flügen kann ich nur mein bereits gefälltes Urteil bestätigen: das LH-Offering ist auf dieser Strecke viel viel besser (hinsichtlich der Preise, Sitze, Essen, Weinangebot) als das der Swiss. Bei pampigen Crew stands 2 zu 1 für Swiss. Ich werde nie mehr Swiss auf dieser Strecke buchen.
20080519
20080511
Europa-Mumbai: LH-Angebot ist deutlich besser als LX
200805010, LX 154, Zürich - Mumbai
Swiss fliegt diese Strecke mit der 2-Klassen-Version des A330. Wenn ich das mit dem LH-Angebot ex FRA vergleiche, schneidet Swiss durchwegs schlechter ab: Preise (LH ist 10% billiger in C), Essen (leichte Vorteile LH), Sitz (grosser Vorteil LH), Entertainment-Programm (grosser Vorteil LH), Zeitungen/Zeitschriften (grosser Vorteil LH).
Bleibt noch die Besatzung. Ich habe pampige Crews bei beiden gesehen. Bei diesem Flug setzte sich der MC sehr ein (Notebook-Aufladen usw.) und war alle paar Minuten am Platz und erkundigte sich nach dem Wohlergehen, einzelne FAs waren aber etwas sehr unkonzentriert (und fragten nach Dessert, bevor wir überhaupt gegessen hatten).
Swiss fliegt diese Strecke mit der 2-Klassen-Version des A330. Wenn ich das mit dem LH-Angebot ex FRA vergleiche, schneidet Swiss durchwegs schlechter ab: Preise (LH ist 10% billiger in C), Essen (leichte Vorteile LH), Sitz (grosser Vorteil LH), Entertainment-Programm (grosser Vorteil LH), Zeitungen/Zeitschriften (grosser Vorteil LH).
Bleibt noch die Besatzung. Ich habe pampige Crews bei beiden gesehen. Bei diesem Flug setzte sich der MC sehr ein (Notebook-Aufladen usw.) und war alle paar Minuten am Platz und erkundigte sich nach dem Wohlergehen, einzelne FAs waren aber etwas sehr unkonzentriert (und fragten nach Dessert, bevor wir überhaupt gegessen hatten).
20080509
Ab ins Wochenende ... mit Ehrenrunde
20080509, LX 1077, FRA - ZRH
Ich frage mich immer, wieso die MCs auf dieser Strecke immer von 30 Min. Flugzeit reden, wenn man minimal 45 Min. in der Luft ist. Item - heute warens fast 90 Minuten, inklusive einer Ehrenrunde über ZRH, weil der Jet vorher die Landepiste nicht rechtzeitig verlassen hatte.
Bemerkenswert gut war der MC - abgesehen von den 30 Min.: Zeitungen? "Selbstverständlich!". Wsserfläschli gabs gleich noch am Boden. In der Luft dann 1 kleinen Champagner. Auch der kam "selbstverständlich." Nicht so zickig-tuntig oder memmenhaft wie gewisse andere LX-MCs (die weiblichen MCs sind da in der Regel viel souveräner). Der Flug selber verging so ... im Fluge.
Ich frage mich immer, wieso die MCs auf dieser Strecke immer von 30 Min. Flugzeit reden, wenn man minimal 45 Min. in der Luft ist. Item - heute warens fast 90 Minuten, inklusive einer Ehrenrunde über ZRH, weil der Jet vorher die Landepiste nicht rechtzeitig verlassen hatte.
Bemerkenswert gut war der MC - abgesehen von den 30 Min.: Zeitungen? "Selbstverständlich!". Wsserfläschli gabs gleich noch am Boden. In der Luft dann 1 kleinen Champagner. Auch der kam "selbstverständlich." Nicht so zickig-tuntig oder memmenhaft wie gewisse andere LX-MCs (die weiblichen MCs sind da in der Regel viel souveräner). Der Flug selber verging so ... im Fluge.
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Champagner,
Crew,
Super,
Verspätung
Endlich: die Bestätigung unserer Einschätzung in der Presse
Blick bringt heute etwas auf den Punkt, was wir schon einige Male geschrieben haben: M&M Meilen sind schlecht investiert wenn man Goodies aus dem M&M Shop kauft.
Schon früh auf den Beinen
20080509, LH 171, Berlin - Frankfurt
Für alle unter uns, die 7-Uhr-Flüge schrecklich früh finden, hab ich etwas: Nehmen Sie den 6-Uhr-Flug. Wie diesen hier. Vorteile sind: Terminal (noch) relativ leer, Strassen sowieso, Personal (wie hier) sehr nett und aufmerksam (Früchte in Eco), Landung relativ pünktlich, keine Warteschleifen.
Es gibt aber auch Nachteile: Schalter und Lounge machen erst um 5.15 Uhr auf in Berlin. Deutsche Zeitungen gibts erst ein paar Minuten später. Internationale Lektüre in Berlin erst viel viel später.
Aber dafür ists nach der Landung in Frankfurt nicht zu spät, man kann sich das WSJ auch dort rasch schnappen.
Für alle unter uns, die 7-Uhr-Flüge schrecklich früh finden, hab ich etwas: Nehmen Sie den 6-Uhr-Flug. Wie diesen hier. Vorteile sind: Terminal (noch) relativ leer, Strassen sowieso, Personal (wie hier) sehr nett und aufmerksam (Früchte in Eco), Landung relativ pünktlich, keine Warteschleifen.
Es gibt aber auch Nachteile: Schalter und Lounge machen erst um 5.15 Uhr auf in Berlin. Deutsche Zeitungen gibts erst ein paar Minuten später. Internationale Lektüre in Berlin erst viel viel später.
Aber dafür ists nach der Landung in Frankfurt nicht zu spät, man kann sich das WSJ auch dort rasch schnappen.
20080508
Swiss goes politics
Kürzlich auf einem Mittagsflug nach Wien: ein FA trägt einen Pin "Free Tibet". Eine etwas gewagte Stellungsnahme angesichts der Eröffnung des Shanghai Services...
Flexibilität ist gefragt ...
20080507, LH 192, FRA - TXL
Abendflüge mit LH sind okay, wenn man vorher rasch in einer der guten Lounges was kleines essen konnte. Mit dem dort gereichten Essen vom Buffet und/oder a la carte kann weder die LH noch die LX-First mithalten.
Umso grauenvoller kann der anschliessende Wechsel sein, zumal in der Lounge im A-Concourse wir 3 Paxen viel viel Platz hatten. An Bord (A-300) gabs die einzige voll besetzte 3er-Reihe direkt hinter dem Vorhang. Die 2 Senatoren neben mir fanden das offenbar so kuschelig, dass sie blieben (bzw. auf meinen verwaisten Sitz zügelten) als ich das Weite suchte und der FB sagte, ich fänds nicht wirklich amusing, die einzige volle Reihe zu erwischen.
3 Reihen weiter hinten war viel viel Platz. 3 Minuten später stand die FB neben mir und brachte Schöggeli aus der Business. 25 Minuten später, beim Getränkeservice, gabs , entgegen den Usancen, Rotwein (passabler Cabernet-Sauvignon im Mikro-Fläschli).
Hier wurde für einmal Flexibilität belohnt. Machen Sie´s auch so - ausser Sie kuscheln lieber mit anderen Paxen.
Abendflüge mit LH sind okay, wenn man vorher rasch in einer der guten Lounges was kleines essen konnte. Mit dem dort gereichten Essen vom Buffet und/oder a la carte kann weder die LH noch die LX-First mithalten.
Umso grauenvoller kann der anschliessende Wechsel sein, zumal in der Lounge im A-Concourse wir 3 Paxen viel viel Platz hatten. An Bord (A-300) gabs die einzige voll besetzte 3er-Reihe direkt hinter dem Vorhang. Die 2 Senatoren neben mir fanden das offenbar so kuschelig, dass sie blieben (bzw. auf meinen verwaisten Sitz zügelten) als ich das Weite suchte und der FB sagte, ich fänds nicht wirklich amusing, die einzige volle Reihe zu erwischen.
3 Reihen weiter hinten war viel viel Platz. 3 Minuten später stand die FB neben mir und brachte Schöggeli aus der Business. 25 Minuten später, beim Getränkeservice, gabs , entgegen den Usancen, Rotwein (passabler Cabernet-Sauvignon im Mikro-Fläschli).
Hier wurde für einmal Flexibilität belohnt. Machen Sie´s auch so - ausser Sie kuscheln lieber mit anderen Paxen.
Alter Wein in neuen Schläuchen
20080508 on the ground
Eins muss man den Erbauern der neuen Senator Lounge in Zürich lassen: Die Wartehalle ist wirklich schön geworden. Nur: das F&B Angebot ist nicht besser als vorher und auch das alte Zeitungsthema hat sich ebenfalls nicht verbessert. Durchdacht: in der Mittelkonsole der Sessel gibt es Stromsteckdosen für (fast) alle Normen, da hat ausnahmsweise auch der EU und UK Besucher nichts zu meckern. Im oberen Stock gibt es zudem leckeren Nespresso gegenüber der Standardbrühe im unteren Stock. Gratis WLAN Karten gibt es am Empfangsschalter.
20080506
Zum Abwinken
20080506, LH 4233, CDG - FRA
Ein Flug zum Abwinken: Lounge in Paris immer noch zu (seit einigen Monaten). als Ersatz gibts nur Voucher für Ritazza-Theke ohne Auswahl. Flug ging mit 30 Min. Verspätung. Zeitungen gabs keine. Service war LH-Durchschnitt, den Rotwein gab ich wegen Kopfweh-Geschmack zurück. Am Boden mussten wir - vielleicht 1 Dutzend Paxen - 20 Minuten auf die wenigen Koffer warten. Die S-Bahnen fuhren alle ohne uns. Wirklich ein Flug zum Abwinken.
Ein Flug zum Abwinken: Lounge in Paris immer noch zu (seit einigen Monaten). als Ersatz gibts nur Voucher für Ritazza-Theke ohne Auswahl. Flug ging mit 30 Min. Verspätung. Zeitungen gabs keine. Service war LH-Durchschnitt, den Rotwein gab ich wegen Kopfweh-Geschmack zurück. Am Boden mussten wir - vielleicht 1 Dutzend Paxen - 20 Minuten auf die wenigen Koffer warten. Die S-Bahnen fuhren alle ohne uns. Wirklich ein Flug zum Abwinken.
Am Boden kleben wegen überfülltem Luftraum
20080506 LX 325 LHR - ZRH 17:15 (mit Verspätung)
Die Swiss scheint in Heathrow einen schweren Stand zu haben.
Um 16:30 wäre Boarding, aber erst um 16:32 erfahren die Passagiere via Bildschirme erstmals, wo man ihnen das Flugzeug hinparkiert hat. Also ab zum Gate 11, schnell an Bord, angeschnallt und dann via Lautsprecher gehört, dass der Luftraum über der Schweiz so dicht sei, dass man erst in FÜNFZIG Minuten abheben könne. Man sei jetzt dran, mit Brüssel zu verhandeln.
Das hätten sie einem auch sagen können, BEVOR man einsteigt! Immerhin könne man das Handy jetzt wieder einschalten. Nett. (Aber ich bin mal mit der JU geflogen - siehe einen früheren Eintrag hier -, da konnte man das HANDY während des GANZEN FLUGS benutzen...
Update:
Aha, sich in Brüssel beschweren bringts also doch: Jetzt (8 Minuten nach der ersten Durchsage) kommt die Ankündigung, dass wir in 25 statt in 50 Minuten starten können.
Die Swiss verteilt neuerdings Schöggeli in Ballform und lässt über die Bordlautsprecher andauernd eine unsägliche Weichspül-Easy-Listening-Version von "Bring en hei" laufen. Vielleicht sollte der Piero Esteriore mal mit dem Bobby Car eines Familienmitglieds die Eingangstüre des Swiss-Hauptsitzes rammen und dort seine CD verteilen, damit die auch mal andere Musik zum dudeln haben. (Das war selbstverständlich ein Scherz. Und eine Anspielung darauf, dass dieser in der Schweiz weltberühmte Sangesknabe einst mit Mutters Mercedes durch die Eingangstüre ins Medienhaus Ringier raste, weil ihm eine Berichterstattung über sein Geburtstagsfest nicht passte, und dann seine neuste CD in die Menge warf, auf dass sie wohlwollend aufgenommen werde.)
Die Swiss scheint in Heathrow einen schweren Stand zu haben.
Um 16:30 wäre Boarding, aber erst um 16:32 erfahren die Passagiere via Bildschirme erstmals, wo man ihnen das Flugzeug hinparkiert hat. Also ab zum Gate 11, schnell an Bord, angeschnallt und dann via Lautsprecher gehört, dass der Luftraum über der Schweiz so dicht sei, dass man erst in FÜNFZIG Minuten abheben könne. Man sei jetzt dran, mit Brüssel zu verhandeln.
Das hätten sie einem auch sagen können, BEVOR man einsteigt! Immerhin könne man das Handy jetzt wieder einschalten. Nett. (Aber ich bin mal mit der JU geflogen - siehe einen früheren Eintrag hier -, da konnte man das HANDY während des GANZEN FLUGS benutzen...
Update:
Aha, sich in Brüssel beschweren bringts also doch: Jetzt (8 Minuten nach der ersten Durchsage) kommt die Ankündigung, dass wir in 25 statt in 50 Minuten starten können.
Die Swiss verteilt neuerdings Schöggeli in Ballform und lässt über die Bordlautsprecher andauernd eine unsägliche Weichspül-Easy-Listening-Version von "Bring en hei" laufen. Vielleicht sollte der Piero Esteriore mal mit dem Bobby Car eines Familienmitglieds die Eingangstüre des Swiss-Hauptsitzes rammen und dort seine CD verteilen, damit die auch mal andere Musik zum dudeln haben. (Das war selbstverständlich ein Scherz. Und eine Anspielung darauf, dass dieser in der Schweiz weltberühmte Sangesknabe einst mit Mutters Mercedes durch die Eingangstüre ins Medienhaus Ringier raste, weil ihm eine Berichterstattung über sein Geburtstagsfest nicht passte, und dann seine neuste CD in die Menge warf, auf dass sie wohlwollend aufgenommen werde.)
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M&M-Online-Meilenticketbuchungesversuch
20080506, On the ground
So sah mein Meilenstand eben aus, als ich online ein Ticket (mit ca 150k Meilen auf dem Account) buchen wollte. (Die Mitgliedsnr. hier stimmt nicht).
Kein Wunder, gab der Computer als Antwort raus:
"Es sind keine Daten zu Zustellungsart verfügbar"
Verstehen Sie das? Wir auch nicht. Paxen müssen bei sowas nicht bei der Post anrufen (läge doch nahe, oder?), sondern im Call Center. Kostet mehr fürs Ticket, mehr Zeit ...
So sah mein Meilenstand eben aus, als ich online ein Ticket (mit ca 150k Meilen auf dem Account) buchen wollte. (Die Mitgliedsnr. hier stimmt nicht).
| Login: | 3330 4567 1234 xxx |
| Status: | HON |
| Meilen: | 0 |
| eVouchers: | 0 |
Kein Wunder, gab der Computer als Antwort raus:
"Es sind keine Daten zu Zustellungsart verfügbar"
Verstehen Sie das? Wir auch nicht. Paxen müssen bei sowas nicht bei der Post anrufen (läge doch nahe, oder?), sondern im Call Center. Kostet mehr fürs Ticket, mehr Zeit ...
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Lange Schlange
20080505, Berlin - Paris, AF 1135
Nur AF bringt es fertig, das Einchecken per Automat so zu verkomplizieren, dass der Aufwand für den Paxen (und für die Airline) sogar noch höher ist als das direkte Einchecken bei einem entsprechenden Schalter mit lebendigem Personal. Denn am Schalter heisst es wieder Ausweis zeigen, Ticket zeigen ... auch wenn man den Boardingpass längst in der Hand hält.
Hier in Berlin war zudem die Schlange am Schalter fürs Gepäck wieder abgeben viel länger gewesen als die anderen (Eco, Business). Und anders als an normalen Flughäfen, wo ein freier Business-Schalter auch mal die nimmt, die grade die nächsten in der Schlange sind, haben hier die Check-In-Leute schaft ihre Bildschirme angestarrt, als sie frei waren.
Nur AF bringt es fertig, das Einchecken per Automat so zu verkomplizieren, dass der Aufwand für den Paxen (und für die Airline) sogar noch höher ist als das direkte Einchecken bei einem entsprechenden Schalter mit lebendigem Personal. Denn am Schalter heisst es wieder Ausweis zeigen, Ticket zeigen ... auch wenn man den Boardingpass längst in der Hand hält.
Hier in Berlin war zudem die Schlange am Schalter fürs Gepäck wieder abgeben viel länger gewesen als die anderen (Eco, Business). Und anders als an normalen Flughäfen, wo ein freier Business-Schalter auch mal die nimmt, die grade die nächsten in der Schlange sind, haben hier die Check-In-Leute schaft ihre Bildschirme angestarrt, als sie frei waren.
Wer hat den Middle Seat? Ich nicht!
20080506 LX 316 ZRH - LHR 07:05 (20 min. Verspätung)
Dass es das noch gibt:
Beim Einchecken heissts, der Flieger (Airbus A321) sei rappelvoll und ich bekomme einen Middle Seat, trotz meiner Bitte um einen Gangsitzplatz. Aber der freundliche Herr am Schalter rät: "Gehen Sie doch sofort zum Gate und schauen Sie dort, obs einen Gangsitz gibt."
Ohne grosse Hoffnung mache ich mich auf zu A66. Dort hats eine Riesenschlange, die sich etwa 10 Minuten später in Bewegung setzt. Als ich an der Reihe bin, halte ich mein Ticket hin, dessen Barcode wird gescannt, die Dame stutzt und greift zu einem anderen Ticket, das sie mir in die Hand drückt mit den Worten: " Sie hatten doch einen Gangsitz gewünscht?"
Voilà: Sitz C ein paar Reihen weiter hinten statt B!
Dass es das noch gibt:
Beim Einchecken heissts, der Flieger (Airbus A321) sei rappelvoll und ich bekomme einen Middle Seat, trotz meiner Bitte um einen Gangsitzplatz. Aber der freundliche Herr am Schalter rät: "Gehen Sie doch sofort zum Gate und schauen Sie dort, obs einen Gangsitz gibt."
Ohne grosse Hoffnung mache ich mich auf zu A66. Dort hats eine Riesenschlange, die sich etwa 10 Minuten später in Bewegung setzt. Als ich an der Reihe bin, halte ich mein Ticket hin, dessen Barcode wird gescannt, die Dame stutzt und greift zu einem anderen Ticket, das sie mir in die Hand drückt mit den Worten: " Sie hatten doch einen Gangsitz gewünscht?"
Voilà: Sitz C ein paar Reihen weiter hinten statt B!
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Bodenpersonal,
Seating,
Super
20080502
Ajhfgdirs! Und Frust bei der Besatzung
20080501, LH 757, LH 176 Mumbai - Frankfurt - Berlin
Nachtflüge mit Abflug morgens gegen 3 sind schon bei Flughäfen mit solider Infrastruktur nicht so lustig. In Mumbai kommen noch kleinere weitere Erschwernisse dazu, die hier auch schon erwähnt wurden: Zu kleine Lounge, das übliche Puff vor Schaltern usw. und allerhand selbsternannte “Flughafenangestellte“, die nach erledigter Arbeit (Koffer 20m schleppen und durch 1 grosse Röntenanlage schleusen) "ajhfgdirs" sagen. "Wie bitte?" war meine Antwort. "Ajhfgdirs" wiederholte der Gentleman. Verstehen Sie das? Ich auch nicht. Deshalb fragte ich ihn sicherheitshalber nochmal. "Ajhfgdirs!" lautete die glasklare Antwort. So kamen wir nicht weiter. Ich hob an zur letzten Frage, was genau er wolle. Dann verstand ichs. "Money!"
Nachher wurde es erträglich. Zumal ich aufgrund der Ueberbuchung ein Upgrade in die First bekam und an eine ausgesprochen nette Crew geriet, mit der ich in allerhand Gespräche verwickelt wurde (Börse, Rohstoff-Investments). Wichtigstes Thema war auch hier die Sache mit den Entlassungen von Crew-Mitgliedern. So würde die LH auch ältere, teure Angestellte loswerden, meine eine der mitfliegenden Damen, das Betriebsklima würde durch die Aufhebung der Zoneneinteilung und der Durchmischung von Lang- und Kurzstrecken ex Frankfurt eh schon leiden (in München fliegen die Airbus-Besatzungen, die mal auf 320ern, mal auf 340ern fliegen, schon jetzt beides). Sehr frustrierend sei es aber, dass sich das LH-Managment nicht darum schert, wenn eine mühsame Strecke geflogen werden muss (wie Frankfurt - Tel Aviv), die Paxen dauernd meckern (weil sie hohe Ansprüche haben und alle glauben, die netten FBs seien für sie und nur für sie da) und die Besatzungen, auch wenn sie wie letzthin mit meiner Gesprächspartnerin erlebt, sich alle Mühe gegeben hatten - und dann trotzdem ein negatives Feeback zu hören bekamen.
Wenn diese Dame halb so freundlich mit den Tel Aviv-Paxen war wie mit mir, dann hatten diese Paxen den nettesten Service ihres Lebens.
Mit diesen Internas gingen sicher 2h im Fluge vorbei. Den Rest der Zeit verbrachte ich liegend, wobei ich - wieder einmal - die Duvets vermisste, welche die Swiss in der First hat. Das nur bei LH gereichte Pyjama ist kein wirklicher Ersatz. Zumal einige wohlbeleibte Mitfliegende, die diese anzogen, eher wie Polizei-Komparsen in einem der alten Louis Funes-Filme aussahen. Aber wenns dunkel ist, sieht das ja fast niemand.
Anschluss in Frankfurt, war, wie meistens problemlos (lange Dusche in der A-Lounge, voller Anschlussflug, bei dem ich glatt durchgeschlafen hatte). Gepäck war auch in Berlin zuerst auf dem Band. Der Tag war gelaufen.
Nachtflüge mit Abflug morgens gegen 3 sind schon bei Flughäfen mit solider Infrastruktur nicht so lustig. In Mumbai kommen noch kleinere weitere Erschwernisse dazu, die hier auch schon erwähnt wurden: Zu kleine Lounge, das übliche Puff vor Schaltern usw. und allerhand selbsternannte “Flughafenangestellte“, die nach erledigter Arbeit (Koffer 20m schleppen und durch 1 grosse Röntenanlage schleusen) "ajhfgdirs" sagen. "Wie bitte?" war meine Antwort. "Ajhfgdirs" wiederholte der Gentleman. Verstehen Sie das? Ich auch nicht. Deshalb fragte ich ihn sicherheitshalber nochmal. "Ajhfgdirs!" lautete die glasklare Antwort. So kamen wir nicht weiter. Ich hob an zur letzten Frage, was genau er wolle. Dann verstand ichs. "Money!"
Nachher wurde es erträglich. Zumal ich aufgrund der Ueberbuchung ein Upgrade in die First bekam und an eine ausgesprochen nette Crew geriet, mit der ich in allerhand Gespräche verwickelt wurde (Börse, Rohstoff-Investments). Wichtigstes Thema war auch hier die Sache mit den Entlassungen von Crew-Mitgliedern. So würde die LH auch ältere, teure Angestellte loswerden, meine eine der mitfliegenden Damen, das Betriebsklima würde durch die Aufhebung der Zoneneinteilung und der Durchmischung von Lang- und Kurzstrecken ex Frankfurt eh schon leiden (in München fliegen die Airbus-Besatzungen, die mal auf 320ern, mal auf 340ern fliegen, schon jetzt beides). Sehr frustrierend sei es aber, dass sich das LH-Managment nicht darum schert, wenn eine mühsame Strecke geflogen werden muss (wie Frankfurt - Tel Aviv), die Paxen dauernd meckern (weil sie hohe Ansprüche haben und alle glauben, die netten FBs seien für sie und nur für sie da) und die Besatzungen, auch wenn sie wie letzthin mit meiner Gesprächspartnerin erlebt, sich alle Mühe gegeben hatten - und dann trotzdem ein negatives Feeback zu hören bekamen.
Wenn diese Dame halb so freundlich mit den Tel Aviv-Paxen war wie mit mir, dann hatten diese Paxen den nettesten Service ihres Lebens.
Mit diesen Internas gingen sicher 2h im Fluge vorbei. Den Rest der Zeit verbrachte ich liegend, wobei ich - wieder einmal - die Duvets vermisste, welche die Swiss in der First hat. Das nur bei LH gereichte Pyjama ist kein wirklicher Ersatz. Zumal einige wohlbeleibte Mitfliegende, die diese anzogen, eher wie Polizei-Komparsen in einem der alten Louis Funes-Filme aussahen. Aber wenns dunkel ist, sieht das ja fast niemand.
Anschluss in Frankfurt, war, wie meistens problemlos (lange Dusche in der A-Lounge, voller Anschlussflug, bei dem ich glatt durchgeschlafen hatte). Gepäck war auch in Berlin zuerst auf dem Band. Der Tag war gelaufen.
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