20090611, LX 1584, Zürich - Wien
Abendflüge ex ZRH sind selten ein Catering-Problem - ich saus vor Abflug rasch in die Lounge, lass mich dort durchfüttern und anschliessend kann die Crew ihre Papp-Sandwiches hin und her fliegen. Ich jedenfalls lass das Zeugs stehen.
Hier war es anders: Zuerst sagte mir die Catering-Crew in der Lounge, dass die Köchin um 3 Uhr nachmittags ihren Job geschmissen hatte. Der Chef musste ran. Unter dem weissen Koch-Kittel lugte deshalb noch ein blaues Bürohemd hervor und die Beine steckten in Sachbearbeiter-Hosen (mit Bügelfalte usw.). Item - ich kam vor der Meute, die gewöhnlich so gegen 20 Uhr einfällt, in die Lounge und wurde flugs zum Cheftester ernannt. Wenn es mir schmeckt, so die naheliegende, ja geradezu zwingende Logik, dann sei das Essen auch für alle anderen Paxen bekömmlich.
Die Köche taten ihr bestes ("wo ischäs Aromat? Häsch mer schnäll s Salz?") und das Essen war durchaus okay. Dann sauste ich Richtung Gate. Mit einem vom Automaten ausgespuckten Boarding-Pass mit Sitz in Reihe 32.
Am Gate war das Boarding schon in vollem Gange. Normalerweise winkt dann ein lustloser Swissport-Chef-de-Gate lustlos ab, es sei zu spät. Hier wars wiederum anders: "Klar, ich schau mal" sagte der Gentleman und setze mich in Reihe 7.
Da hatte ich mich kaum installiert, da kam schon die MC. "Hallo Herr Harzenmoser, wir sind doch erst kürzlich zusammen geflogen ..." Sie ahnen, wie es weitergeht. "Kommen Sie, die Business ist leer, ich hab volles Catering ...". Selbstlos wie ich bin, half ich anschliessend der Airline, etwas Essen abzubauen, das sonst woanders gelandet wäre und liess mich von einer von Edelweiss (der Airline) kommenden Nachwuchskraft kulinarisch verwöhnen.
Die sieben Reihen weiter vorne (gegenüber dem ersten Boardingpass warens 32) erwiesen sich in Wien anschliessend als Glücksfall - ich erwischte so nahtlos den nächsten Zug in die Stadt. Soo lassen wir uns auch gerne von 2 Aushilfsköchen verpflegen - und die MC war wirklich ein Profi (sie schätzte mich, hüstel, räusper, als jünger ein als sie selber ...).
20090611
Soo müsste es immer sein ...
20090610, Hotel-Bravo-Lima-Kilo-Mike, Zürich - Zürich
So ein dreiviertelstündiger Rundflug in einer 2motorigen Piper Cheyenne ist eine feine Sache, weil ich so a) im Cockpit auch den ganzen Kommunikationskram mitbekommen konnte und b) die Route etwas anders war als bei Linienjets: Start auf der Westpiste, dann vor dem Pistenkreuz scharfe Linkskurve (quer über Küche und Werft), dann Richtung Säntis, Obersee, Zürich, quer zur 32er rein, südlich am Flughafenkopf vorbei, scharfe letzte Linkskurve und wieder auf der Westpiste runter.
Ueber das Kabinen-Catering können wir diesmal nichts sagen (gabs natürlich nicht), dafür über den Piloten: relaxt, sanfter Start, schöne Kurven (das Flugzeug! Wo denken Sie hin?) und butterweiche Landung.
Das schaffen bei den grossen Airlines nur die wenigsten.
So ein dreiviertelstündiger Rundflug in einer 2motorigen Piper Cheyenne ist eine feine Sache, weil ich so a) im Cockpit auch den ganzen Kommunikationskram mitbekommen konnte und b) die Route etwas anders war als bei Linienjets: Start auf der Westpiste, dann vor dem Pistenkreuz scharfe Linkskurve (quer über Küche und Werft), dann Richtung Säntis, Obersee, Zürich, quer zur 32er rein, südlich am Flughafenkopf vorbei, scharfe letzte Linkskurve und wieder auf der Westpiste runter.
Ueber das Kabinen-Catering können wir diesmal nichts sagen (gabs natürlich nicht), dafür über den Piloten: relaxt, sanfter Start, schöne Kurven (das Flugzeug! Wo denken Sie hin?) und butterweiche Landung.
Das schaffen bei den grossen Airlines nur die wenigsten.
Grauer Alltag - süsses Zückerli
20090610, LH 3726, Frankfurt - Zürich
Murphy sagte: Wenn etwas schief geht, gehts schief. Harzenmoser (ergo: ich) sagt: Wenn eine Dreierreihe voll ist, dann meine. Auch hier schlug Harzenmoser, pardon, Murphy zu. Zudem war die volle Reihe am Notausgang. Der LH-Purser mit Micky-Maus-Stimme fauchte mich an, die Tasche müsse rauf, die Zeitungen weg, die Jacke rauf ... so stell ich mir die Feldweibels an Bord der Hercules vor, wenn er seine Jungs anweist: Fallschirm an! Sitz nach vorne! usw. usf.
Den Rest der Reise verbrachte ich 8 Reihen weiter hinten, Gangsitz, freier Mittelsitz, das, was uns LH verspricht und selten einlöst, muss man sich halt selber organisieren. Vom Rest reden wir hier nicht.
Murphy sagte: Wenn etwas schief geht, gehts schief. Harzenmoser (ergo: ich) sagt: Wenn eine Dreierreihe voll ist, dann meine. Auch hier schlug Harzenmoser, pardon, Murphy zu. Zudem war die volle Reihe am Notausgang. Der LH-Purser mit Micky-Maus-Stimme fauchte mich an, die Tasche müsse rauf, die Zeitungen weg, die Jacke rauf ... so stell ich mir die Feldweibels an Bord der Hercules vor, wenn er seine Jungs anweist: Fallschirm an! Sitz nach vorne! usw. usf.
Den Rest der Reise verbrachte ich 8 Reihen weiter hinten, Gangsitz, freier Mittelsitz, das, was uns LH verspricht und selten einlöst, muss man sich halt selber organisieren. Vom Rest reden wir hier nicht.
20090609
Keine Airbusse
20090608, AF 1018, Paris - Frankfurt
AF ist schon bei schönem Wetter eine Zumutung, aber nach dem Absturz vor 1 Woche sahen wohl allen Paxen darüber hinweg, dass der Busfahrer wie ein Anfänger fuhr, sich verfranzte und wir am Schluss fast in ein falsches Flugzeug eingestiegen wären.
Immerhin kamen wir dank der Busfahrt zu einer kleinen Flughafentour. Auffällig war, dass es keinen einzigen A330/A340 von AF hatte - nur B747 und B777. Normalerweise steht um diese Zeit ein Dutzend dieser Maschinen in CDG.
Service in der leeren C war okay. Das gleiche wie in der teuren Eco, dafür noch extra Champagner und wenigstens kochte die Bodenküche wieder. Bei AF weiss man da nie so ganz genau, was man hat.
AF ist schon bei schönem Wetter eine Zumutung, aber nach dem Absturz vor 1 Woche sahen wohl allen Paxen darüber hinweg, dass der Busfahrer wie ein Anfänger fuhr, sich verfranzte und wir am Schluss fast in ein falsches Flugzeug eingestiegen wären.
Immerhin kamen wir dank der Busfahrt zu einer kleinen Flughafentour. Auffällig war, dass es keinen einzigen A330/A340 von AF hatte - nur B747 und B777. Normalerweise steht um diese Zeit ein Dutzend dieser Maschinen in CDG.
Service in der leeren C war okay. Das gleiche wie in der teuren Eco, dafür noch extra Champagner und wenigstens kochte die Bodenküche wieder. Bei AF weiss man da nie so ganz genau, was man hat.
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Im Sandwich
20090529, LX 1111, München - Zürich
Ein E-Sitz ist immer ein Mittelsitz, auch wenn er durch 1 Upgrade zustande gekommen ist. Item: Ein E-Sitz kann ganz angenehm sein, wenn sich die Nachbarn an die Flug-Knigge-Regel Nr. 14 für Mittelsitzpaxen halten: Die Mittellehnen gehören dem armen Kerl in der Mitte.
Hier hatten beide diese Lektion geschwänzt gehabt. Ich hatte beide Ellbögen etwa auf Rippenhöhe. Nur Magazine konnte ich so lesen. Im Flug flüchtete ich dann nach vorne in die Galley und tratschte mit der MC etwas rum, um uns die Zeit zu vertreiben (essen mochte ich eh nicht, weil sich die Küche in der Lounge in München wieder mal extra viel Mühe gegeben hatte).
Meine Nachbarn hatten so mehr Zeit, um mit ihren Messern und Gabeln zu hantieren. Besonders der linke machte das wohl erst zum dritten Mal in seinem Leben, wie ich nachher meiner Sitzfläche entnehmen konnte.
Der Rest war 1 Kinderspiel auf dem Sandwich-Flug in die Ferien.
Ein E-Sitz ist immer ein Mittelsitz, auch wenn er durch 1 Upgrade zustande gekommen ist. Item: Ein E-Sitz kann ganz angenehm sein, wenn sich die Nachbarn an die Flug-Knigge-Regel Nr. 14 für Mittelsitzpaxen halten: Die Mittellehnen gehören dem armen Kerl in der Mitte.
Hier hatten beide diese Lektion geschwänzt gehabt. Ich hatte beide Ellbögen etwa auf Rippenhöhe. Nur Magazine konnte ich so lesen. Im Flug flüchtete ich dann nach vorne in die Galley und tratschte mit der MC etwas rum, um uns die Zeit zu vertreiben (essen mochte ich eh nicht, weil sich die Küche in der Lounge in München wieder mal extra viel Mühe gegeben hatte).
Meine Nachbarn hatten so mehr Zeit, um mit ihren Messern und Gabeln zu hantieren. Besonders der linke machte das wohl erst zum dritten Mal in seinem Leben, wie ich nachher meiner Sitzfläche entnehmen konnte.
Der Rest war 1 Kinderspiel auf dem Sandwich-Flug in die Ferien.
Wie in der First
20090527, LX 1681, Florenz - Zürich
Diese Strecke flog ich mit einer sehr netten Dame, die mal beim Travelclug der Swiss gearbeitet hatte. Oft genug hatte ich ihr schon erzählt, dass es mit dem Hon nicht, aber auch gar nichts auf sich hat.
Hier kam die MC im nur zu einem Drittel gefüllten Jumbolino vor dem Start vorbei, brachte Zeitungen und deutete an, dass sie unterwegs auch für den Champagner für uns sorgen würde.
Normalerweise kommt dann 1 kleines Fläschli plus 2 Plastikbecher. Hier kam ein kleiner Eiskübel mit einer kleinen Flasche, 2 daneben gestellte gefüllte Gläser und noch das Crackers-Zeug, das erst so richtig Durst auf (noch mehr) Champagner macht. Und unterwegs so dies und das, was wir hier nicht erwähnen.
Schöner und besser wars bisher nur in der First. Die gibts auf Europastrecken schon lange nicht mehr. Hier hatten wir sie wieder.
Diese Strecke flog ich mit einer sehr netten Dame, die mal beim Travelclug der Swiss gearbeitet hatte. Oft genug hatte ich ihr schon erzählt, dass es mit dem Hon nicht, aber auch gar nichts auf sich hat.
Hier kam die MC im nur zu einem Drittel gefüllten Jumbolino vor dem Start vorbei, brachte Zeitungen und deutete an, dass sie unterwegs auch für den Champagner für uns sorgen würde.
Normalerweise kommt dann 1 kleines Fläschli plus 2 Plastikbecher. Hier kam ein kleiner Eiskübel mit einer kleinen Flasche, 2 daneben gestellte gefüllte Gläser und noch das Crackers-Zeug, das erst so richtig Durst auf (noch mehr) Champagner macht. Und unterwegs so dies und das, was wir hier nicht erwähnen.
Schöner und besser wars bisher nur in der First. Die gibts auf Europastrecken schon lange nicht mehr. Hier hatten wir sie wieder.
20090526
Die Sensation: Neues System bei Swiss: Mix-Klasse!
20090525, LX 645, Paris - Zürich
Die Sache kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor: Gleich beim Check-in gabs 1 Upgrade. Das gibts auf Europastrecken so gut wie nie, weil sich ja einfach der Vorhang bei Bedarf verschieben lässt. Ich war wohl so verdutzt, dass die Swissport-Supervisorin gleich auf französisch radebrechte: "c´est un ... un .. öppgräde ..." (nur wenn Sie das Wort "surclassé" hören, können Sie sich wirklich freuen, doch lesen Sie weiter).
Am Gate das übliche Puff im Satelliten 7, wo LX neuerdings andockt. Lounge: man kann nicht zur LH in Satellit 6, sondern allenfalls durch 2 Passkontrollen zur Star-Alliance-Lounge, wo auch für Hons nur die Business-Sektion zugänglich ist. Die teilt man sich mit 50 Leuten aus Japan, die immer alles gleichzeitig machen möchten.
Egal: Am Gate gabs ein kleines Puff, dann ein langes, langes Boarding mit viel Getuschel vorne in der Galley. Dann gings los, mit knapp 30 Min. Verspätung.
Unterwegs gabs dann ein neues System: Mix-Klasse! Die Paxen links und rechts bekamen Sandwiches und Säfte in Plastikbechern, ich 1 Business-Plateau plus Champagner im Glas.
Die überaus nette MC klärte mich dann auf: In Paris wurde einfach ein Dutzend Paxen upgeraded, dabei gabs nur für 12 C-Paxen was zu essen. Man habe das dann auch den upgrade-Paxen gesagt, dass sie de facto wie in der Eco reisen. Aber unterwegs gabs dann ein Durcheinander und so bekamen nur die Original-Business-Paxen plus meine Wenigkeit was aus der Business zu essen und zu trinken. Alle anderen in der Business konnten sich über etwas mehr Ellbogenfreiheit freuen.
Laut der MC machen die das öfters so in Paris. Sie wollte noch eine Notiz dazu verfassen. Ich finde das Mix-System auch etwas unübersichtlich ...
Die Sache kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor: Gleich beim Check-in gabs 1 Upgrade. Das gibts auf Europastrecken so gut wie nie, weil sich ja einfach der Vorhang bei Bedarf verschieben lässt. Ich war wohl so verdutzt, dass die Swissport-Supervisorin gleich auf französisch radebrechte: "c´est un ... un .. öppgräde ..." (nur wenn Sie das Wort "surclassé" hören, können Sie sich wirklich freuen, doch lesen Sie weiter).
Am Gate das übliche Puff im Satelliten 7, wo LX neuerdings andockt. Lounge: man kann nicht zur LH in Satellit 6, sondern allenfalls durch 2 Passkontrollen zur Star-Alliance-Lounge, wo auch für Hons nur die Business-Sektion zugänglich ist. Die teilt man sich mit 50 Leuten aus Japan, die immer alles gleichzeitig machen möchten.
Egal: Am Gate gabs ein kleines Puff, dann ein langes, langes Boarding mit viel Getuschel vorne in der Galley. Dann gings los, mit knapp 30 Min. Verspätung.
Unterwegs gabs dann ein neues System: Mix-Klasse! Die Paxen links und rechts bekamen Sandwiches und Säfte in Plastikbechern, ich 1 Business-Plateau plus Champagner im Glas.
Die überaus nette MC klärte mich dann auf: In Paris wurde einfach ein Dutzend Paxen upgeraded, dabei gabs nur für 12 C-Paxen was zu essen. Man habe das dann auch den upgrade-Paxen gesagt, dass sie de facto wie in der Eco reisen. Aber unterwegs gabs dann ein Durcheinander und so bekamen nur die Original-Business-Paxen plus meine Wenigkeit was aus der Business zu essen und zu trinken. Alle anderen in der Business konnten sich über etwas mehr Ellbogenfreiheit freuen.
Laut der MC machen die das öfters so in Paris. Sie wollte noch eine Notiz dazu verfassen. Ich finde das Mix-System auch etwas unübersichtlich ...
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Rein ins und raus aus dem Wochenende
20090521, LX 1028, Zürich - Düsseldorf, 20090525, LH 4284, Köln - Paris
Zwei Flüge mit biederstem Durchschnitt. Auf dem LX-Flug nach meiner Frage zu einem perlenden Getränk spult der MC 2 mal den Satz los: "Das haben wir nicht hier hinten, nur Rotwein, Weisswein, Bier ...". Anschliessend hätten wir gleich einen Zug gehabt, aber die DB liess den ersten ausfallen, den zweiten ebenfalls und wir standen 1h nach der Landung immernoch auf dem Bahnhof rum. "Senk juh for träwelling ...".
Der Montagflug mit LH wird immer von Cityline in den kleinen Jets ausgeführt. Sitz nebendran frei geblieben? Nie, auch diesmal nicht, obwohl der Flug nicht ganz voll war. Ich frage die MC nach einem neuen "Spiegel", aber sie meinte, sie könnte nicht, wegen der anderen Passagiere. Das ist die fieseste Ausrede, die es gibt - wegen allen anderen Gästen einfach keine Extraleistung machen...
Zwei Flüge mit biederstem Durchschnitt. Auf dem LX-Flug nach meiner Frage zu einem perlenden Getränk spult der MC 2 mal den Satz los: "Das haben wir nicht hier hinten, nur Rotwein, Weisswein, Bier ...". Anschliessend hätten wir gleich einen Zug gehabt, aber die DB liess den ersten ausfallen, den zweiten ebenfalls und wir standen 1h nach der Landung immernoch auf dem Bahnhof rum. "Senk juh for träwelling ...".
Der Montagflug mit LH wird immer von Cityline in den kleinen Jets ausgeführt. Sitz nebendran frei geblieben? Nie, auch diesmal nicht, obwohl der Flug nicht ganz voll war. Ich frage die MC nach einem neuen "Spiegel", aber sie meinte, sie könnte nicht, wegen der anderen Passagiere. Das ist die fieseste Ausrede, die es gibt - wegen allen anderen Gästen einfach keine Extraleistung machen...
20090522
Die längste Nacht der Woche
200905020, LX 65, MIA - ZRH
Wir fassen uns kurz: Last-Second-Upgrade am Gate und nach einem Express-Dinner die längste Nacht der Woche in Obhut der MC Frau N., mit der ich schon ein paarmal in Europa unterwegs war und die mir den Flug wirklich angenehm machte. Ich sollte meine Flugpläne auf ihre abstimmen.
Allerdings ist in MIA die Lounge nicht sehenswert. So halle halbe Stunde kommt ein kellner mit einem Sandwichwägeli und serviert pappige Toast-Sandwiches. Wer diesen Slot verpasst, sieht keine mehr. Und der Rotwein ist zum weinen.
Und auch in ZRH blieb das Gepäck wieder mal verschwunden. Das Personal reagierte wie übllich routiniert, aber für meinen undmassgeblichen Fall völlig unzweckmässig: Sie würden mir das Gepäck am Abend nachschicken (da flog ich schon wieder ab). Oder direkt nach sowieso schicken. Da würde ich aber nur 1 Tag bleiben. Oder gleich am Flughafen lassen. Aber das geht nicht, ich brauchte meine Wäsche. Nach 1h und 3 verpassten Zügen fanden die Swissport-Leute das Gepäck dann doch noch irgendwo.
Wir fassen uns kurz: Last-Second-Upgrade am Gate und nach einem Express-Dinner die längste Nacht der Woche in Obhut der MC Frau N., mit der ich schon ein paarmal in Europa unterwegs war und die mir den Flug wirklich angenehm machte. Ich sollte meine Flugpläne auf ihre abstimmen.
Allerdings ist in MIA die Lounge nicht sehenswert. So halle halbe Stunde kommt ein kellner mit einem Sandwichwägeli und serviert pappige Toast-Sandwiches. Wer diesen Slot verpasst, sieht keine mehr. Und der Rotwein ist zum weinen.
Und auch in ZRH blieb das Gepäck wieder mal verschwunden. Das Personal reagierte wie übllich routiniert, aber für meinen undmassgeblichen Fall völlig unzweckmässig: Sie würden mir das Gepäck am Abend nachschicken (da flog ich schon wieder ab). Oder direkt nach sowieso schicken. Da würde ich aber nur 1 Tag bleiben. Oder gleich am Flughafen lassen. Aber das geht nicht, ich brauchte meine Wäsche. Nach 1h und 3 verpassten Zügen fanden die Swissport-Leute das Gepäck dann doch noch irgendwo.
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Ominöses Gate 17
20090520, AA 1299, Orlando - Miami
Jeder der Trams, Züge und Autos fährt, weiss, dass gelegentlich mal die Türe klemmt. Normalerweise hilft ein fester Tritt oder (bei der VBZ in Zürich) eine Extrafahrt ins Depot.
Hier sassen wir schon alle, als der Cäptn 10 Minuten nach flugplanmässiger Abflugzeit sagte "Flight attendants, please prepare for landing and crosscheck". Wer das hört, kann sich auf Wartezeiten einstellen. Anno 2001 hatte ich mal das gleiche hier in Orlando am gleichen Gate 17 erlebt - der Flug wurde dann gecancelled und ich flog später statt mit Swissair direkt von MIA nach ZRH mit AA nach Paris und dann weiter mit Swissair.
Heute gings etwas rascher. Nach einer halben Stunde ging der Mechaniker (pardon: "Engineer") wieder und mit 1h Verspätung sausten wir dann los.
Wenn Sie einmal ex Orlando fliegen - achten Sie auf das ominöse Gate 17. - Die Zeit reichte noch, um in MIA das Gepäck abzuholen. Die AA-Checkin-Dame war nicht in der Lage, das Gepäck richtig zu labeln. Dafür konnte sie mit die Boarding-Pässe für die anschliessenden Swiss-Flüge ausdrucken - und das klappte nicht bei meinen beiden Kollegen.
Jeder der Trams, Züge und Autos fährt, weiss, dass gelegentlich mal die Türe klemmt. Normalerweise hilft ein fester Tritt oder (bei der VBZ in Zürich) eine Extrafahrt ins Depot.
Hier sassen wir schon alle, als der Cäptn 10 Minuten nach flugplanmässiger Abflugzeit sagte "Flight attendants, please prepare for landing and crosscheck". Wer das hört, kann sich auf Wartezeiten einstellen. Anno 2001 hatte ich mal das gleiche hier in Orlando am gleichen Gate 17 erlebt - der Flug wurde dann gecancelled und ich flog später statt mit Swissair direkt von MIA nach ZRH mit AA nach Paris und dann weiter mit Swissair.
Heute gings etwas rascher. Nach einer halben Stunde ging der Mechaniker (pardon: "Engineer") wieder und mit 1h Verspätung sausten wir dann los.
Wenn Sie einmal ex Orlando fliegen - achten Sie auf das ominöse Gate 17. - Die Zeit reichte noch, um in MIA das Gepäck abzuholen. Die AA-Checkin-Dame war nicht in der Lage, das Gepäck richtig zu labeln. Dafür konnte sie mit die Boarding-Pässe für die anschliessenden Swiss-Flüge ausdrucken - und das klappte nicht bei meinen beiden Kollegen.
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20090518
Noch so eine schlechte Airline: Willkommen bei American Airlines
20090517, AA 1246, Miami - Orlando
Wenn man die normalen Airline-Computer anwirft und einen Flug von Zürich nach Orlando braucht, wird man in der Regel via Boston oder - brrrrr - mit United via Washington gelenkt. Das ist zwar reichlich unpraktisch, weil dann auf dem Rückweg mit einem 4h und einem 7h-leg an Schlaf nicht zu denken ist. Aber wer erwartet von US-Airlines heute noch einen Service, zumal wenn es Allianzpartner sind oder waren?
Wir nicht. Item: Hier reichte es locker rechtzeitig zum Checkin, weil man das in ZH nicht machen konnte (auch nicht über das lokale AA-Office). Dann zum Gate, die Group 3 berechtigt zum bequemen Einsteigen, weil man dann auch sein Gepäck oben reinwuchten kann (bei den späteren Gruppen ists meistens voll).
Allerdings piepste mein Boardingpass - der Sitz war mir inzwischen wieder weg genommen worden. Die Dame sagte, ich solle warten, und so wartete ich ... und wartete ich ... bis sie mir dann auf etwas Drängen den letzten Sitz gab: Reihe 36, Gang. Immerhin. Die Mitte war da zum Glück schon besetzt (Gentleman, BMI 27) und konnte nicht mehr vergeben werden.
Ueber den Flug reden wir hier nicht. Nach der Landung war lediglich mein eingechecktes Gepäck weg. Und da hörte man am Schalter die Ausflüchte, die US-Airlines heute so bringen, wenn sie nur nichts zahlen wollen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt. Das Gepäck kommen mit dem nächsten Flug nach und werde dann umgehend ins Hotel verfrachtet.
Da wars tags drauf noch nicht. Die Dame am AA-Telefon, bei der ich mich erkundigte, sagte nur: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Die Platte kommt Ihnen bekannt vor? Also, wenn Sie mal Ihr Gepäck vermissen, kann ich Ihnen gleich sagen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Ich finde das peinlich. AA war zu Zeiten der Allianzen mit Swissair und Swiss deutlich besser als die damals schon miserable United Airlines. Jetzt buhlen American Airlines und United um den Swisstraveller-Blog-Titel der miesesten, schlechtesten und lausigsten Airline der USA.
Wenn man die normalen Airline-Computer anwirft und einen Flug von Zürich nach Orlando braucht, wird man in der Regel via Boston oder - brrrrr - mit United via Washington gelenkt. Das ist zwar reichlich unpraktisch, weil dann auf dem Rückweg mit einem 4h und einem 7h-leg an Schlaf nicht zu denken ist. Aber wer erwartet von US-Airlines heute noch einen Service, zumal wenn es Allianzpartner sind oder waren?
Wir nicht. Item: Hier reichte es locker rechtzeitig zum Checkin, weil man das in ZH nicht machen konnte (auch nicht über das lokale AA-Office). Dann zum Gate, die Group 3 berechtigt zum bequemen Einsteigen, weil man dann auch sein Gepäck oben reinwuchten kann (bei den späteren Gruppen ists meistens voll).
Allerdings piepste mein Boardingpass - der Sitz war mir inzwischen wieder weg genommen worden. Die Dame sagte, ich solle warten, und so wartete ich ... und wartete ich ... bis sie mir dann auf etwas Drängen den letzten Sitz gab: Reihe 36, Gang. Immerhin. Die Mitte war da zum Glück schon besetzt (Gentleman, BMI 27) und konnte nicht mehr vergeben werden.
Ueber den Flug reden wir hier nicht. Nach der Landung war lediglich mein eingechecktes Gepäck weg. Und da hörte man am Schalter die Ausflüchte, die US-Airlines heute so bringen, wenn sie nur nichts zahlen wollen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt. Das Gepäck kommen mit dem nächsten Flug nach und werde dann umgehend ins Hotel verfrachtet.
Da wars tags drauf noch nicht. Die Dame am AA-Telefon, bei der ich mich erkundigte, sagte nur: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Die Platte kommt Ihnen bekannt vor? Also, wenn Sie mal Ihr Gepäck vermissen, kann ich Ihnen gleich sagen: Die Security sei Schuld, dazu noch der Flughafen, das Personal der anderen, und überhaupt...
Ich finde das peinlich. AA war zu Zeiten der Allianzen mit Swissair und Swiss deutlich besser als die damals schon miserable United Airlines. Jetzt buhlen American Airlines und United um den Swisstraveller-Blog-Titel der miesesten, schlechtesten und lausigsten Airline der USA.
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Gepäck
Polo statt Fussball
20090517, LX 64, Zürich - Miami
Es hätte ein angenehmer Flug werden können, wenn die Dame, die neben mir sass, Flussball spielen würde. Sie sass da in einem mit Werbung über und über verkleisterten Long-Sleeve-Shirt. Bis 2 Minuten nach dem Start unterhielten wir uns auch - aber dann fragte ich sie, bei welchem Fussballclub sie Anhängerin sei. Sie sagte nur, ich habe keine Ahnung von Sport, dmit sei es genug, drehte sich zum Fenster und schaute die nächsten 10h entweder da raus oder ins Bord-Entertainment-Programm.
Ich vertrieb mir derweil die Zeit mit den von den netten FAs gereichten Getränken von weiter vorne. Vor der Landung gabs nochmal einen diskret gereichten Espresso. Pick-up am Jetway klappte ebenfalls gut, auch schleuste er mich sehr rasch durch die Immigration. Allerdings verpasste ich fast den Anschlussflug, weil das Gepäck erst spät ausgeliefert wurde. Die Priority-Tags funktionieren in der Praxis nie und auch erst dann nicht, wenn man sein Gepäck wirklich rasch benötigt.
Die Dame mit dem "Fussball-Pullover" ist übrigens in irgendeiner Polo-Clubmannschaft und arbeitet bei Zurich Financial Services. Falls Sie ihr mal begegnen - sie dürfte leicht zu erkennen sein mit dem Sport-Shirt - fragen Sie nicht, für welchen Fussballclub sie gerade schwärmt.
Kleiner Trost für unsereins: die Top-Execs ihrer Firma sind viel weniger arrogant als die Polospielerin und die Medienleute, mit denen ich gelegentlich zu tun habe, sind sogar ausnehmend hilfreich.
Es hätte ein angenehmer Flug werden können, wenn die Dame, die neben mir sass, Flussball spielen würde. Sie sass da in einem mit Werbung über und über verkleisterten Long-Sleeve-Shirt. Bis 2 Minuten nach dem Start unterhielten wir uns auch - aber dann fragte ich sie, bei welchem Fussballclub sie Anhängerin sei. Sie sagte nur, ich habe keine Ahnung von Sport, dmit sei es genug, drehte sich zum Fenster und schaute die nächsten 10h entweder da raus oder ins Bord-Entertainment-Programm.
Ich vertrieb mir derweil die Zeit mit den von den netten FAs gereichten Getränken von weiter vorne. Vor der Landung gabs nochmal einen diskret gereichten Espresso. Pick-up am Jetway klappte ebenfalls gut, auch schleuste er mich sehr rasch durch die Immigration. Allerdings verpasste ich fast den Anschlussflug, weil das Gepäck erst spät ausgeliefert wurde. Die Priority-Tags funktionieren in der Praxis nie und auch erst dann nicht, wenn man sein Gepäck wirklich rasch benötigt.
Die Dame mit dem "Fussball-Pullover" ist übrigens in irgendeiner Polo-Clubmannschaft und arbeitet bei Zurich Financial Services. Falls Sie ihr mal begegnen - sie dürfte leicht zu erkennen sein mit dem Sport-Shirt - fragen Sie nicht, für welchen Fussballclub sie gerade schwärmt.
Kleiner Trost für unsereins: die Top-Execs ihrer Firma sind viel weniger arrogant als die Polospielerin und die Medienleute, mit denen ich gelegentlich zu tun habe, sind sogar ausnehmend hilfreich.
Lange Flossen
20090517, LX 975, Berlin - Zürich
Neben mir in die hinterste Reihe der Business zwängt sich wortreich ein Gentleman, der allen laut kund tut, wie lang er ist: 2.04m. Ueber das Gewicht sagt er nichts (meine Schätzung: 130 kg plus). Ich selber bemerkte die Wucht der kinetischen Energie lediglich, als er sich hinsetzte und die ganze Reihe fast wie eine Garten-Hollywoodschaukel schwankte.
Item - der Paxe direkt vor dem Gentleman traute in diesen Sekunden seinen eigenen Augen nicht. Da, wo er nomalerweise seine eigenen Schuhe und Unterschenkel sieht, ragten fremde in Grösse 48 hervor - die des Gentleman neben mir halt. Es gab eine gemurmelte Entschuldigung des Gentlemans, dann streckte er seine Beine unter den Raum unter den leeren Mittelsitz. Ich musste meine Compitasche dann bei mir einstellen - mein Nachbar war etwas zu ... ähm ... expansiv. Er (und alle anderen Paxen auch) tat nichts für seine Linie - das fleischreiche Morgenessen liess er sich bekommen (LH sprang hier ein, es war ein LX-Flug gewesen, deshalb gabs viel fettig-fleischiges Zeug).
Kurz vor der Landung, als er seine Zeitung durch hatte, fing der Gentleman an, aus dem Fenster zu schauen und die nette Landschaft zu betrachten. Ich schaute nach rechts. Irgendwas war anders als in den 50 Minuten bis anhin, konnte es aber nicht einordnen ... ich schaute geradeaus ... dann nochmal nach rechts. Ha! Der Gentleman sass aufrecht, schaute raus ... und seine langen Beine hatten auf einmal locker Platz!
Das mit den langen Beinen glaube ich ab jetzt keinem Paxen mehr. Die wollen sich nur richtig strecken. Und andere Paxen erschrecken.
Neben mir in die hinterste Reihe der Business zwängt sich wortreich ein Gentleman, der allen laut kund tut, wie lang er ist: 2.04m. Ueber das Gewicht sagt er nichts (meine Schätzung: 130 kg plus). Ich selber bemerkte die Wucht der kinetischen Energie lediglich, als er sich hinsetzte und die ganze Reihe fast wie eine Garten-Hollywoodschaukel schwankte.
Item - der Paxe direkt vor dem Gentleman traute in diesen Sekunden seinen eigenen Augen nicht. Da, wo er nomalerweise seine eigenen Schuhe und Unterschenkel sieht, ragten fremde in Grösse 48 hervor - die des Gentleman neben mir halt. Es gab eine gemurmelte Entschuldigung des Gentlemans, dann streckte er seine Beine unter den Raum unter den leeren Mittelsitz. Ich musste meine Compitasche dann bei mir einstellen - mein Nachbar war etwas zu ... ähm ... expansiv. Er (und alle anderen Paxen auch) tat nichts für seine Linie - das fleischreiche Morgenessen liess er sich bekommen (LH sprang hier ein, es war ein LX-Flug gewesen, deshalb gabs viel fettig-fleischiges Zeug).
Kurz vor der Landung, als er seine Zeitung durch hatte, fing der Gentleman an, aus dem Fenster zu schauen und die nette Landschaft zu betrachten. Ich schaute nach rechts. Irgendwas war anders als in den 50 Minuten bis anhin, konnte es aber nicht einordnen ... ich schaute geradeaus ... dann nochmal nach rechts. Ha! Der Gentleman sass aufrecht, schaute raus ... und seine langen Beine hatten auf einmal locker Platz!
Das mit den langen Beinen glaube ich ab jetzt keinem Paxen mehr. Die wollen sich nur richtig strecken. Und andere Paxen erschrecken.
20090512
So fliegt es sich noch besser
20090509, LH 421, Boston - Frankfurt
Der Flug war als ziemlich voll gemeldet worden und 2 Tage voraus hatte ich mich noch rasch telefonisch um meinen Sitz am Notausgang gekümmert. Beim Checkin fragte der junge Gentlemen, der gerade eingearbeitet wurde, seine Supervisorin leise "wie mach ich noch gleich das upgrade?" und setzte mich in die erste Reihe des hinteren Business-Abteils.
Unterwegs gings dann auch ruckzuck mit einem kleinen, raschen Abendessen (die LH-Lounge ist etwa auf dem Niveau von Paris, nur der Champagner ist in Boston besser) und dann 5h Schlaf.
Nach der Landung am B-Concourse noch rasch in die B-Hon-Lounge, die im letzten Sommer eröffnet worden war (für die, die die A-Lounge kennen: Alles etwas grösser plus ein eingebautes Spa) und dann zum Baggage Claim.
Da war mein Gepäck nicht. Es war auch nicht im Computer. Dabei brauchte ich das, zumal ich tags drauf 2 weitere Flüge hatte. Der junge Gentlemen rief seine Supervisorin, die kam, bedauerte heftig und dann drückten sie mir 300 Euro in die Hand, für die nötigste Wäsche. Der junge Gentleman wollte mich sogar zum Geschäft 1 Stock höher bringen.
Ich ging dann aber zum Bahnhof, um den nächsten ICE zu buchen (2 waren mir abgefahren). 10 Min. vor der Abfahrt kam 1 Anruf - mein Gepäck war an 1 entlegenen Stelle gefunden worden. 5 Min. vor der Abfahrt des Zuges hatte ich es wieder. Und das Geld?" "Sie hatten heute so viel Aerger mit uns, behalten Sie das" sagte die Supervisorin.
Wir habens am Montag dann der Hilfsorganisation gespendet, wie auch von LH unterstüttz wird.
Der Flug war als ziemlich voll gemeldet worden und 2 Tage voraus hatte ich mich noch rasch telefonisch um meinen Sitz am Notausgang gekümmert. Beim Checkin fragte der junge Gentlemen, der gerade eingearbeitet wurde, seine Supervisorin leise "wie mach ich noch gleich das upgrade?" und setzte mich in die erste Reihe des hinteren Business-Abteils.
Unterwegs gings dann auch ruckzuck mit einem kleinen, raschen Abendessen (die LH-Lounge ist etwa auf dem Niveau von Paris, nur der Champagner ist in Boston besser) und dann 5h Schlaf.
Nach der Landung am B-Concourse noch rasch in die B-Hon-Lounge, die im letzten Sommer eröffnet worden war (für die, die die A-Lounge kennen: Alles etwas grösser plus ein eingebautes Spa) und dann zum Baggage Claim.
Da war mein Gepäck nicht. Es war auch nicht im Computer. Dabei brauchte ich das, zumal ich tags drauf 2 weitere Flüge hatte. Der junge Gentlemen rief seine Supervisorin, die kam, bedauerte heftig und dann drückten sie mir 300 Euro in die Hand, für die nötigste Wäsche. Der junge Gentleman wollte mich sogar zum Geschäft 1 Stock höher bringen.
Ich ging dann aber zum Bahnhof, um den nächsten ICE zu buchen (2 waren mir abgefahren). 10 Min. vor der Abfahrt kam 1 Anruf - mein Gepäck war an 1 entlegenen Stelle gefunden worden. 5 Min. vor der Abfahrt des Zuges hatte ich es wieder. Und das Geld?" "Sie hatten heute so viel Aerger mit uns, behalten Sie das" sagte die Supervisorin.
Wir habens am Montag dann der Hilfsorganisation gespendet, wie auch von LH unterstüttz wird.
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